Am Mittwoch startete die NASA-Mission Artemis II vom Kennedy Space Center in Florida und markiert damit den ersten bemannten Flug in die Nähe des Mondes seit 53 Jahren. An Bord der Kapsel „Integrity“ befinden sich vier Astronauten, die das Raumfahrzeug in einem zehntägigen Flug testen werden. Die Mission gilt als entscheidender Schritt für künftige Landungen auf der Mondoberfläche.
Historischer Missionsstart
Erster bemannter Flug zum Mond seit der Apollo-17-Mission im Jahr 1972.
Diverse Besatzung
Mit Christina Koch (erste Frau), Victor Glover (erste Person of Color) und Jeremy Hansen (erster Kanadier) werden neue Meilensteine erreicht.
Technische Zwischenfälle
Ein kurzer Kommunikationsausfall und Sensorprobleme während des Countdowns konnten den Missionserfolg bisher nicht beeinträchtigen.
Test der Bordsysteme
Der zehntägige Flug dient der Überprüfung der Lebenserhaltungssysteme für künftige Mondlandungen.
Die Artemis-II-Mission der NASA ist am Mittwoch, den 1. April 2026, um 18:35 Uhr Ortszeit (0:35 Uhr am Donnerstagmorgen in Mitteleuropa) vom Kennedy Space Center in Florida gestartet. Erstmals seit 53 Jahren fliegen damit wieder Menschen in Richtung Mond. Die SLS-Rakete brachte das Orion-Raumschiff, welches von der Besatzung auf den Namen „Integrity“ getauft wurde, ohne nennenswerte Zwischenfälle ins All, trotz einer etwa zehnminütigen Verzögerung des geplanten Starts. Etwa acht Minuten nach dem Abheben erreichte die Rakete den Weltraum, woraufhin die Triebwerke der ersten Stufe abgeschaltet wurden und die Stufentrennung erfolgte. Die Solarpaneele wurden erfolgreich ausgefahren, um die Besatzung mit Strom zu versorgen, während Ingenieure mit der Überprüfung der Bordsysteme begannen. Die Mission ist auf zehn Tage ausgelegt und sieht einen Vorbeiflug am Mond vor, jedoch keine Landung auf der Oberfläche.
Vier Astronauten schreiben mit historischen Premieren Geschichte Die vierköpfige Besatzung an Bord der Orion markiert mehrere historische Meilensteine der bemannten Raumfahrt. Reid Wiseman fungiert als Kommandant, Victor Glover als Pilot und Christina Koch als Missionsspezialistin – alle drei sind NASA-Astronauten. Begleitet werden sie von Jeremy Hansen von der Kanadischen Weltraumbehörde, der als vierter Missionsspezialist dient. Koch ist damit die erste Frau, Glover die erste Person mit dunkler Hautfarbe und Hansen der erste Kanadier, die in eine Mondumlaufbahn reisen. Das letzte Mal befanden sich im Jahr 1972 während der Apollo-17-Mission Menschen in der Nähe des Mondes, womit dies der erste bemannte Mondflug seit über einem halben Jahrhundert ist. Das Hauptziel der Mission besteht darin, die Lebenserhaltungssysteme, die Kommunikation und die Steuerung der Orion mit Menschen an Bord zu testen. Diese Daten sind essenziell für künftige Missionen, die eine Landung von Astronauten auf dem Mond und schließlich die Errichtung einer permanenten Basis vorsehen. Dem Missionsplan zufolge wird der kritischste Moment am sechsten Flugtag erwartet, wenn die Orion ihren geringsten Abstand zum Mond erreicht.
Die Apollo-17-Mission im Jahr 1972 war die letzte Reise von Menschen zum Mond, bei der die Astronauten Gene Cernan und Harrison Schmitt die Oberfläche betraten. Alle darauffolgenden Mondmissionen waren unbemannt. Im November 2022 schloss die NASA die Mission Artemis I ab, bei der das Orion-Raumschiff in einem unbemannten Testflug den Mond umkreiste und sicher zur Erde zurückkehrte. Artemis II baut direkt auf diesem unbemannten Test auf und setzt nun eine menschliche Besatzung in dasselbe Fahrzeug ein, um die Systeme unter realen Bedingungen im fernen Weltraum zu verifizieren. Nach aktuellen NASA-Planungen wird eine bemannte Mondlandung frühestens für das Jahr 2028 angestrebt.
Kommunikationsstörung fünfzig Minuten nach dem Start festgestellt Der Start verlief nicht gänzlich ohne Zwischenfälle. Etwa 50 Minuten nach dem Abheben kam es zu einem vorübergehenden und teilweisen Kontaktverlust mit dem Raumfahrzeug. In dieser Phase konnte die Besatzung zwar die Übertragungen der Bodenkontrolle hören, jedoch nicht darauf antworten. NASA-Administrator Jared Isaacman gab den Vorfall bekannt und wies darauf hin, dass die Systeme des Raumschiffs offenbar korrekt funktionierten. Man gehe davon aus, dass das Problem eher bei den Bodensystemen als bei der Orion-Kapsel selbst liege. „Artemis II ist der Beginn von etwas, das größer ist als jede einzelne Mission. Es steht für unsere Rückkehr zum Mond – nicht nur für einen Besuch, sondern um letztlich in unserer Mondbasis zu bleiben, und es legt den Grundstein für die nächsten großen Sprünge in der Zukunft.” — Jared Isaacman via TVN24 Bereits während des Countdowns hatte die NASA anomale Batterietemperaturwerte in einem der Startabbruchsysteme verzeichnet, was die Behörde jedoch auf einen fehlerhaften Sensor zurückführte. Ein weiteres technisches Problem mit dem Flugabbruchsystem wurde behoben, ohne den Countdown zu unterbrechen. Der stellvertretende NASA-Administrator Amit Kshatriya betonte die Rolle der Mission als Testplattform. „Artemis II ist ein Testflug, und die Tests haben gerade erst begonnen. Das Team, das dieses Fahrzeug gebaut und für den Flug vorbereitet hat, hat unserer Besatzung die Maschine gegeben, die sie braucht, um zu beweisen, was sie leisten kann.” — Amit Kshatriya via rmf24.pl
Zeitplan sieht Mondvorbeiflug für den 6. April vor Nach dem Start trat die Orion in eine hohe Erdumlaufbahn ein, in der die Besatzung etwa 23 Stunden damit verbrachte, die Bordsysteme zu überprüfen, darunter den Trinkwasserspender, das System zur CO2-Entfernung und die Toilettenanlagen. Das Triebwerk der ICPS-Stufe zündete etwa 49 Minuten nach dem Start, um die Orion in eine elliptische Umlaufbahn zu heben, die über 70.000 Kilometer von der Erde reicht. Danach führte Pilot Victor Glover eine Reihe manueller Steuerungstests in der Nähe der Raketenoberstufe durch. Die ICPS setzte zudem vier Kleinsatelliten (CubeSats) aus Argentinien, Deutschland, Südkorea und Saudi-Arabien aus, um eigenständige wissenschaftliche Experimente durchzuführen. Nach Abschluss der Prüfungen in der hohen Erdumlaufbahn wird die Besatzung das Manöver zur Einschußbahn zum Mond (Trans-Lunar Injection) durchführen. Die größte Annäherung an den Mond ist für den 6. April geplant. Nach Beendigung der zehntägigen Mission soll die Kapsel im Pazifischen Ozean vor der Küste Kaliforniens wassern. Der gesamte Flug wird live auf der NASA-Streamingplattform NASA+ sowie auf YouTube übertragen.
Wichtige Ereignisse der Artemis-II-Mission: — ; — ; — ; — ; —
Mentioned People
- Jared Isaacman — Piętnasty administrator NASA, sprawujący funkcję od grudnia 2025 roku
- Reid Wiseman — Dowódca misji Artemis II w 2026 roku
- Victor Glover — Pilot misji Artemis II, astronauta NASA
- Christina Koch — Specjalistka misji Artemis II, astronautka NASA
- Jeremy Hansen — Astronauta Kanadyjskiej Agencji Kosmicznej, specjalista misji Artemis II
- Amit Kshatriya — Zastępca administratora NASA
Sources: 24 articles
- Start Misji Artemis II. W stronę Księżyca poleciał "astronauta na czipie" (TVN24)
- Telefony Apple poleciały na księżyc. Tak NASA wykorzysta je do misji Artemis II (Business Insider)
- Pierwsza taka misja księżycowa z udziałem ludzi od 53 lat! (wpolityce.pl)
- Misja Artemis II. Księżyc to tylko "przystanek przed o wiele trudniejszą misją" (TVN24)
- To pierwsza taka misja księżycowa z udziałem ludzi od 53 lat. Artemis II wystartowała (wnp.pl)
- Misja Artemis II leci w kierunku Księżyca. Na ten moment czekaliśmy 53 lata (naTemat.pl)
- Ludzie lecą w stronę Księżyca! Pierwsza taka misja od 53 lat (Super Express)
- Naprawdę zobaczą ciemną stronę Księżyca. Przełomowa misja Artemis II rozpoczęta (rmf24.pl)
- Historyczny lot po 53 latach. Artemis II ruszyła w kierunku Księżyca [WIDEO] | Niezalezna.pl (NIEZALEZNA.PL)
- Artemis II poleciał! 53 lata czekania zakończone (rmf24.pl)