Vor Beginn der amerikanisch-israelischen Militärkampagne gegen Iran am 28. Februar 2026 gingen US-Geheimdienste nach vorliegenden Berichten nicht davon aus, dass Teheran sein Atomwaffenprogramm wieder aufgenommen hatte. Diese Einschätzung wirft neue Fragen zu den offiziell genannten Gründen für die Angriffe auf. Zugleich rücken die politischen und nachrichtendienstlichen Entscheidungen vor dem Kriegsbeginn stärker in den Mittelpunkt.
US-Geheimdienste sahen keine Wiederaufnahme
Nach vorliegenden Berichten hatte Iran vor Beginn der Militärkampagne am 28. Februar 2026 sein Atomwaffenprogramm nicht wieder aufgenommen.
Begründung für Operation unter Druck
Die Einschätzung der Geheimdienste wirft Fragen zu den offiziell genannten Gründen für Operation Epic Fury auf.
Angriffe auf Nuklear-, Militär- und Energieziele
Getroffen wurden iranische Nuklear- und Militärstandorte sowie Gasfelder und Anlagen auf Kharg Island.
Führungswechsel in Iran nach Kriegsbeginn
Ali Khamenei wurde bei den ersten Angriffen am 28. Februar getötet. Mojtaba Khamenei wurde am 9. März 2026 zu seinem Nachfolger ernannt.
Israels Einfluss auf Verlauf der Kampagne
Mehrere Berichte zeichnen Israel als treibende Kraft bei Tempo, Eskalation und Zielauswahl des gemeinsamen Vorgehens mit den USA.
Debatte über gezielte Tötungen hält an
Analysen bezweifeln, dass Attentate auf iranische Führungspersonen und Luftangriffe Irans politischen Kurs nachhaltig verändern können.
Krieg populär, Netanyahu nicht stärker
Die Zustimmung zum Krieg ist in Israel hoch, ohne dass sich die persönlichen Zustimmungswerte Netanyahus deutlich verbessert hätten.
US-Geheimdienste kamen zu dem Ergebnis, dass Iran sein Atomwaffenprogramm vor der amerikanisch-israelischen Militärkampagne, die am 28. Februar 2026 begann, nicht wieder aufgenommen hatte. Diese Feststellung hat die offiziell genannten Begründungen für Operation Epic Fury verstärkt in den Blick gerückt. Die von Observador bestätigte Veröffentlichung verleiht der Frage nach den Ursprüngen des Konflikts zusätzliche Komplexität und wirft neue Fragen zu den nachrichtendienstlichen Bewertungen auf, die den Angriffen vorausgingen. Nach Websuchergebnissen griffen US-amerikanische und israelische Streitkräfte iranische Nuklear- und Militärstandorte an sowie Energieinfrastruktur, darunter Gasfelder und Anlagen auf Kharg Island. Bei den ersten Angriffen am 28. Februar kam Irans Oberster Führer Ali Khamenei ums Leben. Am 9. März 2026 wurde anschließend sein Sohn Mojtaba Khamenei in dieses Amt berufen. Der Krieg hat internationale Aufmerksamkeit nicht nur wegen seiner militärischen Dimensionen auf sich gezogen, sondern auch wegen der politischen und nachrichtendienstlichen Dynamik, die zu seinem Beginn beitrug.
Ausgewiesener Offizier und ein Gespräch über Schuhe gingen der US-Entscheidung voraus Die internen Auslöser, die zur Entscheidung der USA führten, sich an der Kampagne gegen Iran zu beteiligen, umfassten mehrere konkrete Vorfälle. Dazu gehörten die Ausweisung eines Militäroffiziers und Gespräche, die in einer Berichterstattung von eldiario.es als Unterredung über Schuhe und als verzweifelter Flug beschrieben wurden. Die Darstellung aus Article 1 zeichnet die Vorgeschichte der Angriffe als einen Prozess nach, der eher von einzelnen Momenten diplomatischer und militärischer Spannungen geprägt gewesen sei als von einer einzigen strategischen Grundsatzentscheidung. Donald Trump, der als 47. Präsident der Vereinigten Staaten amtierte, bezeichnete den Krieg laut einer Reuters-Meldung vom 8. März 2026 als „Ausflug“ und sagte, seine Beendigung werde eine gemeinsame Entscheidung zusammen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu sein. Die Darstellung des Konflikts als gemeinsames Vorhaben Washingtons und Jerusalems hat den Eindruck verstärkt, dass Israel eine führende Rolle bei Tempo und Zielauswahl der Kampagne spielt. In einem Bericht von eldiario.es hieß es, Israel gebe Trump mit einer gefährlichen Eskalation in Iran den Takt vor. Das legt nahe, dass der strategische Einfluss in diesem Konflikt in erheblichem Maß von Tel Aviv nach Washington verlaufen ist.
Israels Netzwerk für gezielte Tötungen reicht tief nach Iran hinein Israel unterhält nach einem Bericht von ANSA ein weitreichendes Netzwerk, das für gezielte Tötungen innerhalb Irans zuständig ist. Existenz und Reichweite dieses Netzwerks sind im Verlauf des Konflikts zu einem wichtigen Gegenstand der Analyse geworden. Dabei stellt sich zunehmend die Frage, ob eine Strategie, die auf die Ausschaltung iranischer Führungspersonen zielt, dauerhafte strategische Ziele erreichen kann. Eine von Ziare.com veröffentlichte Analyse ging der Frage nach, ob Iran durch Attentate in die Knie gezwungen werden könne, und kam zu dem Schluss, dass Netanyahus sogenannte „Enthauptungsstrategie“ gegen iranische Führungsfiguren erhebliche Risiken des Scheiterns berge. Israel und Iran führen seit Jahrzehnten einen andauernden Schattenkonflikt, der Cyberangriffe, die Tötung von Nuklearwissenschaftlern und Stellvertreterkriege in der Region umfasst. Die Tötung hochrangiger iranischer Militärs und Politiker war wiederholt ein Element israelischer Strategie; entsprechende Operationen wurden israelischen Nachrichtendiensten auf iranischem Staatsgebiet zugeschrieben. Das militärische Verhältnis zwischen den USA und Israel war in der Iran-Politik historisch von enger Abstimmung geprägt, auch wenn das Ausmaß direkter amerikanischer Beteiligung an kinetischen Operationen je nach Regierung deutlich schwankte. Die griechische Zeitung Kathimerini veröffentlichte eine Analyse zu unerfüllten Erwartungen im Fall Iran und zum breiteren Muster amerikanischer Militäreinsätze im Nahen Osten. Darin wird die aktuelle Kampagne in eine längere Geschichte amerikanischer Interventionen eingeordnet, deren Ergebnisse von den ursprünglichen Zielen abwichen. Die strategische Debatte darüber, ob gezielte Tötungen und Luftangriffe Irans politischen Kurs grundsätzlich verändern können, ist unter Analysten und politischen Entscheidungsträgern weiterhin offen.
Hohe Zustimmung zum Krieg, aber keine besseren persönlichen Werte für Netanyahu In Israel bleibt die öffentliche Unterstützung für den Krieg gegen Iran nach einem Bericht von Publico hoch. Diese breite Zustimmung hat sich jedoch nicht in einer höheren persönlichen Popularität von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu niedergeschlagen. Die Differenz zwischen Rückhalt für die Militärkampagne und Zustimmung zu ihrem wichtigsten politischen Architekten entspricht einem Muster, das bereits aus früheren Phasen israelischer Militäroperationen bekannt ist: Die Öffentlichkeit unterstützt den Einsatz, behält gegenüber der politischen Führung aber Vorbehalte. Netanyahu, der seit 2022 Ministerpräsident Israels ist und nach seinem Wikipedia-Eintrag als der am längsten amtierende Regierungschef des Landes gilt, steht trotz des von ihm geführten großen Regionalkriegs weiter unter innenpolitischem Druck. Ein unter der Überschrift „Mit solchen Verbündeten braucht man keine Feinde“ veröffentlichter Kommentar von eldiario.es deutete an, dass die Dynamik der US-israelischen Beziehungen in diesem Konflikt eigene Spannungen und Widersprüche aufweist, ungeachtet des demonstrierten Einvernehmens nach außen. Wie tragfähig die Kampagne politisch ist, wird sowohl in Israel als auch in den Vereinigten Staaten auch davon abhängen, wie die heimische Öffentlichkeit in beiden Ländern die Kosten und Ergebnisse des Krieges beurteilt, je länger er andauert.
Mentioned People
- Donald Trump — 47. prezydent Stanów Zjednoczonych
- Benjamin Netanyahu — premier Izraela