Mit Esmail Khatib hat Iran innerhalb von 24 Stunden einen weiteren ranghohen Sicherheitsvertreter verloren. Präsident Masoud Pezeshkian bestätigte den Tod des Geheimdienstministers nach einem nächtlichen israelischen Luftangriff in Beirut am 18. März 2026. Zuvor waren bereits Ali Larijani und Basij-Kommandeur Gholamreza Soleimani bei israelischen Angriffen getötet worden.
Khatib in Beirut getötet
Iran bestätigte den Tod von Geheimdienstminister Esmail Khatib nach einem nächtlichen israelischen Luftangriff in Beirut am 18. März 2026.
Weitere Spitzenvertreter binnen 24 Stunden getötet
Bereits am Vortag waren nach iranischen Angaben Ali Larijani und Basij-Kommandeur Gholamreza Soleimani bei israelischen Angriffen ums Leben gekommen.
Teheran droht mit Vergeltung
Iran kündigte als Reaktion auf die Tötungen entschlossenes Handeln an und rief zu Angriffen auf Israel auf.
Hinrichtung eines verurteilten Mossad-Spions
Am 18. März richtete Iran Kurosh Keyvani hin, der wegen Spionage für Israels Mossad verurteilt worden war.
Machtverlust in der Führung
Seit dem 28. Februar 2026 hat Iran mehrere führende Vertreter verloren, darunter Ali Khamenei, Larijani, Soleimani und Khatib.
Iran hat bestätigt, dass Geheimdienstminister Esmail Khatib bei einem nächtlichen israelischen Luftangriff in Beirut am 18. März 2026 getötet worden ist. Präsident Masoud Pezeshkian bestätigte den Tod des Ministers, einen Tag nachdem israelische Angriffe nach iranischen Angaben bereits Ali Larijani, den Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats, sowie Gholamreza Soleimani, den Kommandeur der paramilitärischen Basij, getötet hatten. Israels Verteidigungsminister Israel Katz hatte erklärt, Khatib sei „eliminiert“ worden; Teheran bestätigte dies später. Die Tötungen bedeuten für den iranischen Staat den raschen Verlust mehrerer Spitzenvertreter innerhalb von 24 Stunden. Iran drohte mit „entschlossenem Handeln“ als Reaktion und rief zu Angriffen auf Israel auf. Am selben Tag, an dem Khatib starb, richtete Iran außerdem Kurosh Keyvani hin, der wegen Spionage für den israelischen Mossad verurteilt worden war. Darüber berichtete Reuters unter Berufung auf die iranische Nachrichtenagentur Mizan.
Larijani bei Angriffen vom 17. März zusammen mit seinem Sohn getötet Ali Larijani, der seit 2025 als Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats amtierte und nach dem Tod des Obersten Führers Ali Khamenei im Februar 2026 weithin als faktischer Führer Irans galt, wurde am 17. März bei israelischen Angriffen getötet. Das meldeten iranische Medien. Der Oberste Nationale Sicherheitsrat bestätigte in den frühen Morgenstunden des Mittwochs Ortszeit, dass Larijani zusammen mit seinem Sohn Morteza getötet worden sei. Das geht aus Suchergebnissen hervor, die sich auf Reuters stützen. Gholamreza Soleimani, Kommandeur der paramilitärischen Basij, wurde nach Angaben iranischer Staatsmedien bei denselben US-israelischen Angriffen getötet. Soleimani, geboren 1964, hatte vor seinem Kommando über die Basij als ranghoher Offizier in den Islamischen Revolutionsgarden gedient. Larijani, geboren 1958, hatte das Amt des SNSC-Sekretärs bereits von 2005 bis 2007 innegehabt und war 2025 auf den Posten zurückgekehrt. Damit gehörte er zum Zeitpunkt seines Todes zu den ranghöchsten Vertretern des iranischen Sicherheitsapparats.
Verluste in der iranischen Führung — März 2026: — ; — ; — ; — ; —
Irans Nachrichtendienst verliert seinen achten Minister Esmail Khatib, geboren 1961, war seit August 2021 Irans Geheimdienstminister und nach seinem Wikipedia-Registereintrag der achte Amtsinhaber auf diesem Posten. Er war ein iranischer Geistlicher und Politiker und leitete den wichtigsten Nachrichtendienst des Landes in einer Phase intensiver regionaler Auseinandersetzungen. Präsident Pezeshkian bestätigte seinen Tod, nachdem Israels Verteidigungsminister Katz die Tötung öffentlich bekannt gegeben hatte. Das Geheimdienstministerium der Islamischen Republik Iran war während des andauernden Konflikts mit Israel und den Vereinigten Staaten ein zentrales Instrument der Staatssicherheit. Der nächtliche Angriff in Beirut, bei dem Khatib getötet wurde, markierte den zweiten aufeinanderfolgenden Tag, an dem Israel hochrangige iranische Funktionäre ins Visier nahm. Iranische Rettungskräfte arbeiteten nach einem Reuters-Bericht vom 17. März unter anhaltendem Bombardement. Das verweist auf die breitere humanitäre Belastung für die zivile und die Notfallinfrastruktur des Landes.
Teheran kündigt Vergeltung an, Hinrichtung verweist auf inneren Druck Iran drohte nach dem Tod Larijanis mit Vergeltung und rief zu Angriffen auf Israel auf. Das berichtete ANSA am 18. März. Die Hinrichtung von Kurosh Keyvani am 18. März wegen mutmaßlicher Spionage für Israels Mossad, über die Reuters unter Berufung auf Mizan berichtete, fiel in eine Phase, in der Teheran zugleich äußerem militärischem Druck und inneren Sicherheitsproblemen ausgesetzt war. Die Hinrichtung unterstreicht den erklärten Willen Irans, das zu bekämpfen, was die Führung als israelische Unterwanderung ihrer Institutionen bezeichnet. ANSA schrieb in einem weiteren Bericht, die iranische Theokratie habe eine Reihe von Enthauptungsschlägen gegen ihre Führung erlitten, und zählte die nacheinander getöteten Spitzenvertreter auf. Die Tode von Larijani, Soleimani und Khatib innerhalb von 24 Stunden folgten auf die Tötung des Obersten Führers Ali Khamenei am 28. Februar 2026 während der ersten Angriffe der US-israelischen Militäroperation. Der neue Oberste Führer Mojtaba Khamenei, der am 9. März ernannt wurde, steht nun an der Spitze eines Staates, der binnen drei Wochen seinen wichtigsten Sicherheitsfunktionär, seinen Geheimdienstminister und seinen paramilitärischen Kommandeur verloren hat.
Die US-israelische Militärkampagne gegen Iran mit der Bezeichnung Operation Epic Fury begann am 28. Februar 2026 mit Angriffen, bei denen Oberster Führer Ali Khamenei getötet wurde. Mojtaba Khamenei, sein Sohn, wurde am 9. März 2026 zum Obersten Führer ernannt. Ali Larijani spielte über viele Jahre eine zentrale Rolle in der iranischen Sicherheitspolitik und war bereits von 2005 bis 2007 Sekretär des SNSC, bevor er 2025 auf den Posten zurückkehrte. Esmail Khatib bekleidete das Amt des Geheimdienstministers seit August 2021 und gehörte damit zu den länger amtierenden Inhabern dieses Postens. Die Zahl der Hinrichtungen von Iranern, die wegen Spionage für Israel verurteilt wurden, ist seit Beginn der direkten Konfrontation zwischen beiden Ländern nach Suchergebnissen vom Januar 2026 deutlich gestiegen.
Mentioned People
- Esmail Khatib — minister wywiadu od sierpnia 2021 roku do zabicia w marcu 2026 roku
- Ali Larijani — sekretarz Najwyższej Rady Bezpieczeństwa Narodowego od 2025 roku do zabicia w 2026 roku
- Gholamreza Soleimani — wysoki rangą oficer IRGC i dowódca paramilitarnych sił Basidż
- Benjamin Netanyahu — premier Izraela
- Masoud Pezeshkian — prezydent Iranu
- Israel Katz — izraelski minister obrony
- Kurosh Keyvani — domniemany szpieg Mosadu stracony przez Iran