Die USS Gerald R. Ford, der größte Flugzeugträger der Welt, steuert nach einem Brand an Bord die US-Marinebasis in der Souda Bay auf Kreta an. Berichten zufolge wurden Mannschaftsunterkünfte erheblich beschädigt. Hunderte Seeleute verloren ihre Kojen und mussten in Gemeinschaftsbereichen auf Böden und Tischen schlafen.

Notreparaturen auf Kreta

Die USS Gerald R. Ford läuft nach einem Brand an Bord die Souda Bay auf Kreta an, wo Notreparaturen vorgesehen sind.

Besatzung ohne Kojen

Durch die Schäden an den Unterkünften verloren Hunderte Seeleute ihre Schlafplätze und mussten in Gemeinschaftsbereichen auf Böden und Tischen schlafen.

Weitere Infrastrukturprobleme

Neben den Brandschäden berichten mehrere Medien auch über verstopfte Toiletten und weitere technische Belastungen an Bord.

Unklare Einordnung der Brandursache

Einige Berichte sprechen von einem „Akt der Verzweiflung“, doch dafür gibt es in den verfügbaren Artikeln keine belastbare Zuschreibung an offizielle Quellen.

Einsatz im Konflikt mit Iran

Der Träger war im Roten Meer und im Bereich des Persischen Golfs im Zusammenhang mit der seit dem 28. Februar 2026 laufenden Operation Epic Fury im Einsatz.

Die USS Gerald R. Ford, der größte Flugzeugträger der Welt, ist nach einem Brand an Bord auf dem Weg zur amerikanischen Marinebasis in der Souda Bay auf Kreta, wo Notreparaturen vorgenommen werden sollen. Das Feuer brach aus, während das Schiff im Nahen Osten im Einsatz war. Der Brand verursachte erhebliche Schäden an Unterkünften der Besatzung. Dadurch verloren Hunderte Seeleute ihre Kojen und mussten in Gemeinschaftsbereichen auf dem Boden oder auf Tischen schlafen. Der Träger hatte bereits Ende Februar 2026 in der Souda Bay festgemacht. Das geschah im Rahmen eines größeren Aufmarschs amerikanischer Streitkräfte in der Region. Nun kehrt das Schiff unter deutlich dringlicheren Umständen dorthin zurück. Berichte mehrerer Medien vom 18. März 2026 schildern, dass das Schiff mit sich überlagernden Infrastrukturproblemen konfrontiert sei. Neben den Brandschäden ist dabei auch von verstopften Toiletten die Rede. Die Irish Times beschrieb die Lage an Bord als eine Kombination aus verstopften Toiletten, Brandschäden und verletzten Seeleuten.

Hunderte Seeleute nach Brand aus ihren Unterkünften verdrängt Nach Berichten von Focus und Gazeta Prawna waren die Schäden durch das Feuer so gravierend, dass ein erheblicher Teil der Schlafunterkünfte des Schiffes nicht mehr genutzt werden kann. Die von den Schäden betroffenen Seeleute mussten sich Ruheplätze suchen, wo immer Platz war, auch auf Böden und Tischen. Das deutsche Medium Focus bezeichnete den Träger als „müde“ und verwies auf die Häufung operativer und technischer Probleme an Bord. Das Schiff war im Nahen Osten eingesetzt, im Roten Meer sowie im Bereich des Persischen Golfs, während des anhaltenden Konflikts mit Iran, der am 28. Februar 2026 begonnen hatte. La Repubblica berichtete, die Ford verlasse nach dem Feuer an Bord das Rote Meer in Richtung Kreta, um dort repariert zu werden. Das Ausmaß der Beeinträchtigung für die Besatzung fand gleichzeitig in europäischen und amerikanischen Medien Beachtung.

Einige Berichte bezeichnen das Feuer als Verzweiflungstat, nicht als Unfall Das polnische Technikportal Spider's Web zitierte Darstellungen, wonach es sich bei dem Brand „nicht um einen Unfall, sondern um einen Akt der Verzweiflung“ gehandelt habe. Die Quellenlage und die genaue Bedeutung dieser Einordnung blieben in den verfügbaren Berichten jedoch unklar. Offen blieb insbesondere, ob damit iranische Taktiken, Sabotage oder die operative Belastung des Schiffes gemeint waren. Das rumänische Medium Libertatea bezeichnete den Träger als den größten und teuersten Flugzeugträger der Welt, den Präsident Donald Trump für Angriffe auf Iran eingesetzt habe, und schrieb, das Schiff ziehe sich nun zur Basis auf Kreta zurück. Websuchergebnisse zeigen, dass die Formulierung „Akt der Verzweiflung“ im Zusammenhang mit der Ford und iranischem Widerstand in Onlinekommentaren verbreitet wurde. Eine belastbare Zuschreibung an einen namentlich genannten Regierungsvertreter oder eine militärische Quelle ließ sich in den verfügbaren Artikeln jedoch nicht bestätigen. Die Überschrift der Irish Times verwies neben Brandschäden auch auf verstopfte Toiletten und verletzte Seeleute und unterstrich damit die Breite der berichteten Probleme. Die Kombination aus Brandschäden, Ausfällen bei der Sanitärversorgung und der Verdrängung von Besatzungsmitgliedern aus ihren Schlafbereichen zeichnet das Bild eines Schiffes, das während eines Einsatzes mit hohem Tempo unter erheblichem operativem Druck steht.

Die Geschichte der Ford ist eng mit Trump und dem aktuellen Iran-Feldzug verknüpft Die USS Gerald R. Ford (CVN-78) ist das Typschiff ihrer Klasse und nach dem 38. Präsidenten der Vereinigten Staaten, Gerald Ford, benannt, dessen Marinedienst im Zweiten Weltkrieg auch Kampfeinsätze an Bord des leichten Flugzeugträgers Monterey im Pazifik umfasste. Das Schiff lief nach Berichten, die in Websuchergebnissen zitiert werden, am 24. Februar 2026 in die Souda Bay ein. Dies geschah im Rahmen eines größeren amerikanischen Truppenaufmarschs im Mittelmeer und im Nahen Osten vor dem Konflikt mit Iran. Der militärische Feldzug der USA und Israels gegen Iran mit der Bezeichnung Operation Epic Fury begann am 28. Februar 2026. Der Flugzeugträger wurde während Donald Trumps erster Amtszeit offiziell in Dienst gestellt und ist in seiner zweiten Amtszeit eng mit der militärischen Ausrichtung seiner Regierung im Nahen Osten verbunden. Die Bezeichnung CVN-78 weist das Schiff innerhalb der Trägerflotte der US Navy an der Spitze seiner technologischen Generation und bei den Baukosten aus. Dass das Schiff zur Reparatur nach Kreta zurückkehrt, während die Operationen gegen Iran andauern, wirft Fragen nach der Durchhaltefähigkeit dieses Einsatztakts auf. Eine offizielle Erklärung der US Navy zum Zeitplan oder zum Umfang der Reparaturen ließ sich in den verfügbaren Berichten jedoch nicht bestätigen. Das polnische Verteidigungsportal Portalobronny beschrieb die Lage als eine Folge sich überlagernder Probleme, zu denen sowohl der Brand als auch das Notanlaufen des Hafens gehörten. Bestätigte Angaben zu möglichen Opferzahlen infolge des Feuers fanden sich in den ausgewerteten Artikeln nicht.

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