Bei israelischen Luftangriffen sind am 17. März 2026 zwei der ranghöchsten verbliebenen Funktionäre Irans getötet worden. Damit erreicht der seit dem 28. Februar andauernde Konflikt eine neue Phase. Innerhalb weniger Stunden wurden zudem Ziele nahe einer Nuklearanlage und auf dem Gebiet eines Nachbarstaats getroffen.

Zwei ranghohe Funktionäre getötet

Bei israelischen Angriffen am 17. März 2026 wurden Ali Larijani und Gholamreza Soleimani getötet.

Angriff nahe Nuklearanlage

Am 18. März schlug ein Projektil nahe dem Kernkraftwerk Buschehr ein. Reuters meldete weder Schäden noch Verletzte.

Treffer in den Vereinigten Arabischen Emiraten

Australien berichtete, ein iranisches Projektil habe einen Luftwaffenstützpunkt in den Vereinigten Arabischen Emiraten getroffen. Alle Kräfte seien in Sicherheit.

Golfstaaten für Fortsetzung des Drucks

Mehrere arabische Golfstaaten drängten die Vereinigten Staaten laut ANSA, die militärische und politische Kampagne gegen Iran nicht zu beenden.

Zehn Ausländer festgenommen

Iranische Behörden meldeten laut Tasnim die Festnahme von zehn ausländischen Staatsangehörigen im Nordosten des Landes wegen Spionagevorwürfen.

Bei israelischen Luftangriffen sind am 17. März 2026 zwei der ranghöchsten verbliebenen Führungspersonen Irans getötet worden. Der Konflikt, der am 28. Februar begonnen hatte, trat damit in eine neue und zerstörerischere Phase ein. Innerhalb weniger Stunden weitete sich das militärische Geschehen zudem auf die Nähe einer Nuklearanlage und auf das Gebiet eines Nachbarstaats aus.

Die Operation Epic Fury, die gemeinsame Militärkampagne der Vereinigten Staaten und Israels gegen Iran, begann am 28. Februar 2026 mit Angriffen, bei denen der Oberste Führer Ali Khamenei getötet wurde. Sein Sohn Mojtaba Khamenei wurde am 9. März 2026 zum Obersten Führer ernannt. Die Kampagne richtet sich systematisch gegen Irans politische und militärische Führungsstruktur. Die Tötungen von Ali Larijani und Gholamreza Soleimani am 17. März stellen den jüngsten Schritt in einer Serie von Angriffen auf hochrangige Vertreter der Islamischen Republik dar.

Die IDF bestätigten die Tötung von Gholamreza Soleimani, dem Kommandeur der paramilitärischen Basij-Verbände, bei Angriffen innerhalb Irans am 17. März 2026. Ebenfalls am selben Tag wurde Ali Larijani bei einem israelischen Luftangriff getötet. Er amtierte seit 2025 als Sekretär des Supreme National Security Council und wurde für die Zeit nach dem Tod Ali Khameneis als faktischer Führer Irans beschrieben. Larijani, geboren am 3. Juni 1958, hatte dieses Amt bereits von 2005 bis 2007 inne und gehörte zu den bekanntesten politischen Akteuren, die im iranischen System noch tätig waren. Soleimani, geboren 1964, war vor seiner Übernahme des Basij-Kommandos ein ranghoher Offizier der Islamischen Revolutionsgarden. Ihre Todesfälle, von ANSA beziehungsweise der IDF bestätigt, stellen einen erheblichen Einschnitt für die verbliebene iranische Kommandostruktur dar.

Projektil nahe dem Kernkraftwerk Buschehr eingeschlagen Am 18. März 2026 schlug ein Projektil in der Nähe des iranischen Kernkraftwerks Buschehr ein. Reuters berichtete jedoch, es habe weder Schäden noch Verletzte gegeben. Die Anlage Bushehr befindet sich 17 Kilometer südöstlich der Stadt Buschehr an der Küste des Persischen Golfs. Der Vorfall war der erste bestätigte Angriff in unmittelbarer Nähe einer Nuklearanlage seit Beginn der Kampagne. Unabhängig davon meldete Australien, dass am 18. März ein iranisches Projektil einen Luftwaffenstützpunkt in den Vereinigten Arabischen Emiraten getroffen habe. Reuters zufolge seien alle dort eingesetzten Kräfte in Sicherheit. Der Angriff in den Emiraten deutet darauf hin, dass Iran trotz der anhaltenden Angriffe auf seine Führung und militärische Infrastruktur weiterhin in begrenztem Umfang Ziele jenseits seiner Grenzen erreichen kann. Gleichzeitig berichtete Reuters, iranische Rettungskräfte hätten unter unablässigem Beschuss Schwierigkeiten, ihre Arbeit zu leisten. Die Lage vor Ort erschwere die Notfallhilfe erheblich.

Golfstaaten dringen in Washington auf anhaltenden Druck auf Teheran Mehrere arabische Golfstaaten haben die Vereinigten Staaten nach Angaben von ANSA dazu gedrängt, ihre militärische und politische Kampagne gegen Iran nicht zu beenden. Der demnach von Regierungen der Region ausgeübte Druck deutet darauf hin, dass wichtige Nachbarstaaten die laufende Operation als mit ihren strategischen Interessen vereinbar ansehen, obwohl der Konflikt in der gesamten Region Instabilität auslöst. Der Angriff auf den Luftwaffenstützpunkt in den Vereinigten Arabischen Emiraten verlieh der Gefährdung der Golfstaaten durch mögliche iranische Vergeltung eine unmittelbare Dimension. Unterdessen gaben die iranischen Behörden laut der Nachrichtenagentur Tasnim, auf die sich Reuters berief, die Festnahme von zehn ausländischen Staatsangehörigen im Nordosten des Landes wegen Spionagevorwürfen bekannt. Die Festnahmen deuten auf wachsende Sorge in Teheran über eine Unterwanderung durch Nachrichtendienste in einer Phase ausgeprägter militärischer Verwundbarkeit hin. Weitere Einzelheiten zu den Nationalitäten der Festgenommenen wurden in den vorliegenden Berichten nicht bestätigt.

Schlüsselereignisse: Eskalation des Iran-Konflikts, 17.–18. März 2026: — ; — ; — ; — ; —

Mentioned People

  • Ali Larijani — Sekretarz Supreme National Security Council od 2025 r. do chwili zabicia w 2026 r.
  • Gholamreza Soleimani — Wysoki oficer irańskiego Korpusu Strażników Rewolucji Islamskiej i dowódca paramilitarnych sił Basij