Das Pentagon hat nach Angaben von Reuters zusätzliche Mittel von mehr als 200 Milliarden Dollar beantragt, um den Krieg gegen Iran fortzusetzen. Verteidigungsminister Pete Hegseth bestätigte den Antrag und sagte, es brauche „Geld, um böse Jungs zu töten“. Im Kongress regt sich Widerstand aus beiden Parteien, während zugleich Berichte über verlegte Schiffe und Marineinfanteristen kursieren.
Trump prüft neue militärische Optionen
Nach Berichten von Reuters und The Independent erwägt die US-Regierung mehrere tausend zusätzliche Soldaten, die Sicherung der Straße von Hormus und mögliche Angriffe auf Kharg Island.
Konflikt greift auf weitere Staaten über
Der Angriff auf die SAMREF-Raffinerie in Yanbu zeigt nach Reuters-Angaben, dass die Folgen des Krieges inzwischen auch Infrastruktur in einem mit den USA verbündeten Golfstaat erreichen.
China scheitert mit Vorstoß gegenüber Taiwan
Peking bot Taiwan eine an Wiedervereinigung geknüpfte Vereinbarung zur Energiesicherheit an. Taiwan lehnte das Angebot laut Reuters ab.
Europa geht auf Distanz
Laut Irish Times äußerten europäische Vertreter, der Krieg sei „nicht unser Krieg“. Zugleich drohen Europa wirtschaftliche Belastungen durch gestörte Energie- und Handelsströme.
Auch in den USA steigen die Kosten
Die 60-tägige Aussetzung des Jones Act und der wachsende Druck auf amerikanische Landwirte verdeutlichen die innenwirtschaftlichen Folgen des Krieges.
Das Pentagon hat nach Angaben von Reuters zusätzliche Mittel von mehr als 200 Milliarden Dollar beantragt, um den Krieg gegen Iran fortzusetzen. Verteidigungsminister Pete Hegseth bestätigte den Antrag und erklärte, es brauche „Geld, um böse Jungs zu töten“. Präsident Donald Trump hat den Antrag dem Kongress bislang nicht formell vorgelegt. Dort stößt er bei Demokraten und auch bei einigen Republikanern auf Widerstand. Ein Teil der Mittel soll dazu dienen, Munitionsbestände wieder aufzufüllen, die durch den laufenden Einsatz geschrumpft sind. Begonnen hatte die Kampagne am 28. Februar 2026 mit der US-israelischen Operation Operation Epic Fury. Der Umfang des Antrags hat auf dem Capitol Hill sofort Nachfragen ausgelöst. Abgeordnete beider Parteien äußerten Bedenken wegen der Kosten und der strategischen Ausrichtung des Konflikts. Das Weiße Haus begründet den Vorstoß vor allem mit der Wiederauffüllung militärischer Bestände und der Aufrechterhaltung des Operationstempos gegen iranische Ziele.
Schiffe und Marineinfanteristen offenbar auf dem Weg Richtung Iran Parallel zur Debatte über die Finanzierung gibt es Berichte, wonach US-Schiffe und Marineinfanteristen im Rahmen von Vorbereitungen auf einen möglichen Landangriff oder eine Bodenoperation in Iran unterwegs seien. Darauf verwiesen Berichte, die von forsal.pl und portalobronny.se.pl aufgegriffen wurden. Ob Washington tatsächlich eine Bodenoperation vorbereitet oder den militärischen Aufmarsch vor allem als Druckmittel nutzt, ist weiter offen. Analysten bewerten die Absichten der Regierung unterschiedlich. Ein Bodeneinsatz wäre eine deutliche Ausweitung über die Luft- und Raketenangriffe hinaus, die den Konflikt seit Ende Februar prägen. Die Verlegung von Marineeinheiten und Seestreitkräften deutet zumindest darauf hin, dass das Pentagon seine Kräfte so aufstellt, dass diese Option offenbleibt. Die strategische Ungewissheit über Trumps Kurs im Golf ist auch in internationalen Medien Thema. Mehrere Redaktionen stellten die innere Geschlossenheit des langfristigen Plans der Regierung infrage, wie eine internationale Presseschau von RFI vom 20. März festhielt. 200 (billion USD) — Zusätzlicher Finanzierungsantrag des Pentagons für den Krieg gegen Iran
Polen lehnen Entsendung von Soldaten ab, Tusk schließt sie aus In Polen ergab eine am 20. März von forsal.pl veröffentlichte Umfrage, dass eine Mehrheit der Bürger die Entsendung der polnischen Armee in den Nahen Osten ablehnt. Die Daten zeigten, dass die stärkste Unterstützung für einen solchen Einsatz mit 31 Prozent unter Nichtwählern zu finden war. Das deutet darauf hin, dass die Befürworter parteiübergreifend in den wichtigsten politischen Lagern eine Minderheit darstellen. Ministerpräsident Donald Tusk erklärte, Polen werde keine Soldaten nach Iran entsenden. Zur Begründung führte er an, der Konflikt berühre die polnische Sicherheit nicht unmittelbar. Damit liegt Warschau auf einer Linie mit mehreren anderen europäischen Regierungen, die sich nicht an dem US-israelischen Militäreinsatz beteiligen wollen. Polen zählt zwar zu den aktivsten Trägern der kollektiven Verteidigung an der NATO-Ostflanke in Europa, doch Tusk unterscheidet zwischen diesem Engagement und einer Beteiligung an Operationen im Nahen Osten. Das Umfrageergebnis spiegelt eine breitere Skepsis in Europa gegenüber dem Krieg gegen Iran und einer möglichen regionalen Ausweitung wider.
Strategie gezielter Tötungen rückt in den Fokus von Analysten Die umfassendere strategische und rechtliche Debatte über die US-israelische Kampagne hat sich weiter verschärft. SRF News veröffentlichte am 20. März eine Analyse mit der Frage, ob die Politik gezielter Tötungen eine Büchse der Pandora öffnen könnte. Die Kampagne umfasste die Tötung ranghoher iranischer Persönlichkeiten, darunter den Tod des Obersten Führers Ali Khamenei bei den ersten Angriffen der Operation Epic Fury am 28. Februar. Iran ernannte daraufhin am 9. März 2026 Mojtaba Khamenei, den Sohn des verstorbenen Obersten Führers, für dieses Amt. Der US-israelische Krieg gegen Iran begann am 28. Februar 2026 mit der Operation Epic Fury, bei deren ersten Angriffen der Oberste Führer Ali Khamenei getötet wurde. Das Amt des iranischen Obersten Führers wurde anschließend am 9. März 2026 mit Mojtaba Khamenei neu besetzt. Der Konflikt ist das erste direkte groß angelegte militärische Engagement der USA gegen Iran und hat Fragen nach der Stabilität in der Golfregion sowie im Irak, in Syrien und im Libanon aufgeworfen. Einige Trump-Wähler äußerten öffentlich ihre Ernüchterung über den Konflikt. Einer von ihnen wurde in Wprost mit den Worten zitiert, es handle sich um einen „dummen Krieg“, dessen Verlauf nicht seinen Erwartungen bei der Stimmabgabe entsprochen habe. Der US-Kongress hat über den zusätzlichen Antrag in Höhe von 200 Milliarden Dollar bislang nicht abgestimmt. Auch der Zeitplan für eine formelle Übermittlung durch das Weiße Haus ist unklar. Wegen des innenpolitischen Widerstands in den USA, der Zurückhaltung in Europa und der offenen Frage einer möglichen Bodenoperation bleibt der weitere Verlauf des Kriegs gegen Iran Ende März 2026 ungewiss.
Mentioned People
- Donald Trump — 47. prezydent Stanów Zjednoczonych
- Larijani — irański szef struktur bezpieczeństwa, który zginął w konflikcie