Polizeibeamte in Łódź haben am Mittwoch, 25. März 2026, in einer Wohnung an der Sienkiewicza-Straße im Stadtzentrum eine versteckte Marihuana-Plantage ausgehoben. Hinter einer Öffnung in der Schrankwand fanden sie einen geheimen Raum mit professioneller Ausrüstung. Ein 46-jähriger Mann wurde festgenommen und wegen Besitzes sowie illegalen Anbaus von Marihuana angeklagt.

Versteckter Raum in Wohnung entdeckt

Hinter einer Öffnung in der Schrankwand fanden die Beamten einen professionell eingerichteten Anbauraum mit Beleuchtung, Belüftung, Heizung und Bewässerung.

46-Jähriger direkt vor dem Haus festgenommen

Der Mann wurde beim Verlassen des Gebäudes festgenommen. Er gab an, Marihuana in einem Glas in der Wohnung zu lagern.

Mehr als nur Besitz

Sichergestellt wurden 11 Cannabispflanzen, fast 21 Gramm getrocknetes Pflanzenmaterial und mehr als 10 Gramm getrocknete Stängel.

Polizeibeamte aus der Abteilung für Betäubungsmittelkriminalität der städtischen Polizeidirektion in Łódź haben am Mittwoch, 25. März 2026, eine versteckte Marihuana-Plantage ausgehoben, nachdem sie in einer Wohnung an der Sienkiewicza-Straße im Stadtzentrum hinter einem Loch in der Schrankwand einen geheimen Raum entdeckt hatten. Die Beamten nahmen einen 46-jährigen Mann fest, als er das Gebäude verließ. Nach seiner Einlassung, er bewahre Drogen in einem Glas in der Wohnung auf, durchsuchten sie die Räume und stießen auf deutlich mehr als nur einen einfachen Besitzfall. Der starke Cannabisgeruch, der die Wohnung erfüllte, veranlasste die Ermittler zu einem genaueren Blick in den Schrank. Dort führte eine kleine Öffnung in der Wand in einen professionell ausgestatteten Anbauraum. Die Beamten stellten 11 Cannabispflanzen, fast 21 Gramm getrocknetes Marihuanapflanzenmaterial und mehr als 10 Gramm getrocknete Stängel sicher. Gegen den Mann wird nun wegen Drogenbesitzes und illegalen Marihuanaanbaus ermittelt. Ihm drohen bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe.

Geheimer Raum mit professionellen Anbausystemen Der versteckte Anbaubereich war mit spezieller Technik ausgestattet, die den Betrieb einer Indoor-Plantage ermöglichen sollte. Nach Angaben von Aspirant Kamila Sowińska, der Pressesprecherin der städtischen Polizeidirektion in Łódź, verfügte der Raum über passende Beleuchtung, Belüftung, Heizung und Bewässerungssysteme – also über die gesamte Infrastruktur, die für den Cannabisanbau erforderlich ist. Ein Beamter zwängte sich nach Angaben der Zeitung Dziennik Łódzki durch das Loch in der Schrankwand in den verborgenen Raum. Die Plantage befand sich in einem Mietshaus im Stadtteil Śródmieście, einem der zentralen Viertel von Łódź. Der technische Aufwand deutete darauf hin, dass die Anlage nicht improvisiert, sondern über längere Zeit gezielt eingerichtet worden war. „Der entdeckte Raum war mit spezieller Ausrüstung für den Anbau von Cannabis ausgestattet, darunter passende Beleuchtung, Belüftung, Heizung und Bewässerung. Insgesamt wurden fast 21 Gramm getrocknetes Marihuanapflanzenmaterial, mehr als 10 Gramm getrocknete Stängel der Pflanze und 11 Cannabispflanzen sichergestellt” — Kamila Sowińska via Dziennik Łódź

Festnahme erfolgte, als der Verdächtige die Tür verließ Die Aktion begann, nachdem die Beamten auf operativem Wege Hinweise erhalten hatten, dass der Mieter der Wohnung an der Sienkiewicza-Straße Drogen besitzen solle. Als das Team an der Adresse eintraf, trat der 46-jährige Verdächtige bereits aus dem Gebäude, und die Beamten nahmen ihn sofort vor Ort fest. In einem ersten Gespräch räumte der Mann ein, Marihuana in einem Glas in der Wohnung aufzubewahren. Daraufhin folgte eine formelle Durchsuchung der Räume. Das Glas wurde dabei bestätigt, die Ermittler werteten es jedoch nur als Teilergebnis, weil der intensive Cannabisgeruch in der gesamten Wohnung nicht dazu passte. Der Verdächtige wurde anschließend im Rahmen der Vernehmung angeklagt, und der Fall ging an das Gericht. 3 (Jahre) — Höchststrafe, die dem Verdächtigen droht

Betäubungsmittel-Einheit in Łódź geht gegen Anbau in Wohnungen vor Versteckte Indoor-Anlagen für den Cannabisanbau in Wohnungsräumen sind für die polnischen Sicherheitsbehörden in den Städten ein wiederkehrendes Problem. Łódź, die nach Einwohnerzahl drittgrößte Stadt Polens, erlebt immer wieder Einsätze gegen die Drogenproduktion in den dicht besiedelten zentralen Stadtteilen. Das polnische Recht stellt sowohl den Besitz als auch den Anbau von Cannabis unabhängig von der Menge unter Strafe. Das Strafmaß richtet sich nach dem Umfang der Anlage und der Absicht des Anbauenden. Der Fall zeigt, wie mit versteckten baulichen Veränderungen – hier einem in eine Innenwand geschnittenen Loch – Anbautechnik vor routinemäßigen Kontrollen verborgen werden kann. Die Adresse in der Sienkiewicza-Straße liegt mitten im historischen Mietshausviertel von Łódź, wo ältere Grundrisse Räume zur Tarnung bieten können. Aspirant Kamila Sowińska, deren Rolle als Pressesprecherin der städtischen Polizeidirektion in Łódź durch offizielle Polizeidokumente aus dem Jahr 2019 bestätigt ist, war die offizielle Quelle für alle operativen Details, die an die Medien weitergegeben wurden. Die gegen den 46-Jährigen erhobenen Vorwürfe beziehen sich sowohl auf Besitz als auch auf Anbau und spiegeln damit die doppelte Natur dessen wider, was die Beamten vorfanden – gelagertes getrocknetes Material neben lebenden Pflanzen in einer aktiven Anbauumgebung. Über den Fall berichteten mehrere Regionalmedien am 27. März 2026, zwei Tage nach der Festnahme.

Mentioned People

  • Kamila Sowińska — Rzeczniczka prasowa Komendy Miejskiej Policji w Łodzi

Sources: 3 articles