Nach dem teilweisen Einsturz eines Mehrfamilienhauses im Viertel Germasogeia in Limassol haben Rettungskräfte am Karsamstag eine tote Person aus den Trümmern geborgen. Der Vorfall ereignete sich am 11. April 2026 gegen Mittag und löste einen Großeinsatz aus, bei dem Feuerwehr und Spezialkräfte nach mindestens einem weiteren Vermissten suchen. Vier Personen wurden in Krankenhäuser gebracht, wobei drei von ihnen laut ersten Berichten keine schweren Verletzungen erlitten.

Todesopfer geborgen

Eine Person konnte nur noch tot aus den Trümmern des Gebäudes in Limassol geborgen werden.

Suche nach Vermissten

Rettungsteams der EMAK und des Zivilschutzes suchen nach mindestens einer weiteren im Schutt vermuteten Person.

Zweifel an Bausicherheit

Das Gebäude war laut Anwohnern als unbewohnbar eingestuft, wurde aber dennoch von zahlreichen Migranten bewohnt.

Im Viertel Germasogeia in der zyprischen Hafenstadt Limassol wurde am Karsamstag, dem 11. April 2026, gegen 17:30 Uhr Ortszeit eine tote Person aus den Trümmern eines teilweise eingestürzten Wohnhauses geborgen. Die Rettungsteams suchen weiterhin nach mindestens einer weiteren Person, von der angenommen wird, dass sie unter den Schuttmassen eingeschlossen ist. Der Einsturz ereignete sich bereits gegen Mittag und führte zu einem Großeinsatz der Feuerwehr, der Spezialeinheit EMAK, des Zivilschutzes, des Rettungsdienstes sowie der regionalen Koordinierungsstelle EOA von Limassol. Mindestens vier Personen wurden nach dem Vorfall in Krankenhäuser transportiert; drei von ihnen befinden sich nicht in Lebensgefahr und wurden vorsorglich stationär aufgenommen. Die Einsatzkräfte setzten Bagger und Lastwagen ein, um Trümmer zu beseitigen, während ein Kran angefordert wurde, um einen noch einsturzgefährdeten Teil des Bauwerks zu stabilisieren. Das Gebäude mit etwa zehn Wohneinheiten wurde laut Berichten von iefimerida.gr unter Berufung auf philenews hauptsächlich von ausländischen Staatsbürgern afrikanischer und ägyptischer Herkunft bewohnt. Bewohner berichten von Unbewohnbarkeit des GebäudesAnwohner gaben an, dass das Bauwerk bereits vor längerer Zeit als unbewohnbar eingestuft worden sei, was Fragen zur fortgesetzten Nutzung der Immobilie aufwirft. Laut Zeugenaussagen, die philenews vorliegen, konnten einige Bewohner das Haus verlassen, bevor es nachgab, während andere zum Zeitpunkt des Einsturzes nicht anwesend waren. In den insgesamt zehn Wohnungen hielten sich laut Behördenangaben oft mindestens vier Personen pro Einheit auf, was die Sorge um die Gesamtzahl der Betroffenen erhöhte. Zum Zeitpunkt des Teil-Einsturzes befanden sich laut Cyprus Times (zitiert nach NEWS 24/7) schätzungsweise fünf bis sechs Personen im Gebäude – teils im eingestürzten, teils im stehengebliebenen Trakt. Die genauen Ursachen für das Unglück waren zum Berichtszeitpunkt noch unklar; Ingenieure und Zivilschutzeinheiten sollen die Statik der verbliebenen Gebäudeteile prüfen. 10 (Wohnungen) — Gesamtzahl der Wohnungen im eingestürzten Gebäude Widersprüchliche Angaben zur GeschosszahlIn den Berichten zum Vorfall gab es unterschiedliche Angaben zur Höhe des Hauses. Während einige Medien von einem zweistöckigen Gebäude sprachen, beschrieben es andere als vierstöckig. Frühere Meldungen von To Vima Online und I Kathimerini unter Berufung auf Phileleftheros nannten einen vierstöckigen Wohnblock, während spätere Artikel von NEWS 24/7 und iefimerida.gr sich auf ein zweistöckiges Bauwerk bezogen. Eine offizielle Bestätigung der Gebäudegröße durch die Rettungsdienste lag zunächst nicht vor. Der Umstand, dass nur ein Teil des Gebäudes einstürzte, erschwerte die Rettungsarbeiten, da die Helfer äußerst vorsichtig vorgehen mussten, um die Stabilität des Restgebäudes nicht zu gefährden. Die Polizei sperrte das Areal weiträumig ab. Rettungskräfte unter ZeitdruckDie Bergungsarbeiten dauerten bis in den späten Nachmittag des 11. April unter hohem Druck an, um die vermisste Person in den Trümmern zu erreichen. Bevor die Helfer tiefer in den Schutt vordringen konnten, mussten verbliebene Gebäudeteile abgestützt werden. Da sich das Unglück am Karsamstag ereignete – einem auf Zypern bedeutenden Feiertag innerhalb der orthodoxen Karwoche –, befanden sich viele Anwohner zum Zeitpunkt des Einsturzes zu Hause. Augenzeugen berichteten von einem ohrenbetäubenden Lärm, der die Bewohner der umliegenden Häuser in Alarmbereitschaft versetzte. Zypern steht seit Längerem vor Herausforderungen durch alternde und schlecht instand gehaltene Wohngebäude, in denen häufig Arbeitsmigranten und einkommensschwache Mieter leben. Durch die rasche Stadtentwicklung in Küstenstädten wie Limassol in den 1970er und 1980er Jahren entstand ein großer Bestand an Appartementhäusern, bei denen es oft an konsequenter Wartung und staatlicher Aufsicht mangelt. Die Durchsetzung von Sicherheitsvorschriften steht regelmäßig in der Kritik, insbesondere wenn als unbewohnbar deklarierte Gebäude weiterhin genutzt werden. Eine offizielle Stellungnahme der zyprischen Behörden zur Einsturzursache oder zum rechtlichen Status der Gebäudenutzung stand zum Zeitpunkt der Meldung noch aus.

Mentioned People

  • philenews — Cypryjskie źródło informacji cytowane w artykule

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