Durch ein Unentschieden des Verfolgers Feyenoord Rotterdam am Ostersonntag steht PSV Eindhoven bereits am 5. April 2026 als niederländischer Meister fest. Die Mannschaft von Trainer Peter Bosz sicherte sich damit den dritten Titel in Folge. Mit 17 Punkten Vorsprung bei fünf verbleibenden Spielen ist der Verein mathematisch nicht mehr einzuholen.
Frühester Titel der Geschichte
Mit dem Titelgewinn am 5. April bricht PSV Eindhoven den eigenen Ligarekord aus dem Jahr 1978.
Dritter Titel in Folge
Unter Trainer Peter Bosz dominiert Eindhoven weiterhin die Eredivisie und sichert sich die dritte Meisterschaft in Serie.
Siegtreffer in letzter Minute
Ein Last-Minute-Treffer von Couhaib Driouech zum 4:3 gegen Utrecht legte die Basis für die vorzeitige Entscheidung.
PSV Eindhoven hat sich am 5. April 2026 den Titel in der Eredivisie gesichert. Der Verein feiert damit die dritte niederländische Meisterschaft in Folge, nachdem der Tabellenzweite Feyenoord Rotterdam am Ostersonntag beim FC Volendam nicht über ein 0:0 hinausgekommen war. Dieses Ergebnis verschaffte PSV einen uneinholbaren Vorsprung von 17 (Punkte) — Vorsprung der PSV auf Feyenoord bei fünf verbleibenden Spielen gegenüber Rotterdam. Für Eindhoven ist es die 27. Meisterschaft der Vereinsgeschichte. Damit belegt der Klub den zweiten Platz in der ewigen Rangliste hinter Ajax Amsterdam, das 36 Titel hält. Unmittelbar nach dem Abpfiff in Volendam versammelten sich Tausende Fans in den Straßen von Eindhoven, um den Erfolg zu feiern.
Driouechs Tor in der 94. Minute leitet Titelgewinn ein Die Entscheidung fiel faktisch bereits am Samstag, den 4. April, als PSV den FC Utrecht in einem wechselhaften Heimspiel mit 4:3 besiegte. Nachdem die Gäste in der 82. Minute zum 3:3 ausgeglichen hatten, erzielte Stürmer Couhaib Driouech in der vierten Minute der Nachspielzeit den Siegtreffer. Durch diesen Erfolg schraubte PSV das Punktekonto auf 71 Zähler nach 29 Partien. Bemerkenswert war dabei die Moral der Mannschaft, die im Spielverlauf einen 0:2-Rückstand drehte. Durch den Sieg der PSV war Feyenoord am Sonntag zum Siegen in Volendam gezwungen, um die theoretische Chance auf den Titel zu wahren. Da die Rotterdamer jedoch kein Tor erzielten, konnten die Spieler und der Trainerstab um Peter Bosz den Titel bereits fünf Spieltage vor Saisonende feiern.
PSV Eindhoven hielt bereits zuvor den Rekord für den frühesten Titelgewinn der Eredivisie, aufgestellt am 8. April 1978 – eine Marke, die fast fünf Jahrzehnte Bestand hatte. 1988 gewann der Verein den Europapokal der Landesmeister. Feyenoord wurde zuletzt in der Saison 2022/23 niederländischer Meister, während Rekordhalter Ajax Amsterdam laut Berichten seit der Spielzeit 2021/22 keinen Ligatitel mehr gewonnen hat.
PSV bricht eigenen Rekord von 1978 Mit dem Titelgewinn am 5. April übertraf PSV die eigene Bestmarke vom 8. April 1978 und ist nun der früheste Meister in der Geschichte der Liga. Nach 29 von 34 Spieltagen weist der Klub eine Bilanz von 23 Siegen, zwei Unentschieden und vier Niederlagen auf, bei einem Torverhältnis von 82:40. Die Offensivabteilung präsentierte sich dabei besonders spielstark: Ismael Saibari erzielte 14 (Tore) — Saibaris Ligatore in dieser Saison, der Bestwert im Kader, gefolgt von Guus Til mit 13 und Ricardo Pepi mit 10 Treffern. Der österreichische offensive Mittelfeldspieler Paul Wanner verfolgte die Entscheidung Berichten zufolge vor dem Fernseher. Im Anschluss an den feststehenden Titel zogen Tausende Anhänger feiernd durch Eindhoven.
Ismael Saibari: 14, Guus Til: 13, Ricardo Pepi: 10
Der rumänische Flügelspieler Dennis Man feiert erste Meisterschaft Für den rumänischen Nationalspieler Dennis Man ist dieser Titel der erste Ligagewinn seiner Karriere. Der Flügelspieler absolvierte in dieser Saison 23 (Einsätze) — Einsätze von Dennis Man in der Eredivisie in dieser Spielzeit, in denen er sechs Tore erzielte und sechs Vorlagen gab. Im Februar wurde er zudem als Spieler des Monats ausgezeichnet. Laut Ziare.com ist Man nach Ovidiu Stângă erst der zweite Rumäne, der mit PSV Eindhoven die niederländische Meisterschaft gewinnt. Der ehemalige Nationalspieler Gică Popescu blieb während seiner vier Jahre im Verein ohne diesen Titel. Für Man ist es nach dem rumänischen Pokalsieg 2019/20 mit FCSB erst die zweite große Trophäe. Trainer Peter Bosz, der zuvor Vereine in der Bundesliga trainierte, hat PSV nun zu drei aufeinanderfolgenden Eredivisie-Titeln geführt und damit die aktuelle Vorherrschaft des Klubs im niederländischen Fußball gefestigt.
PSV Eindhoven, Feyenoord
Mentioned People
- Peter Bosz — Holenderski trener i były zawodnik, obecnie szkoleniowiec klubu Eredivisie PSV Eindhoven.
- Dennis Man — Rumuński piłkarz grający na pozycji skrzydłowego lub ofensywnego pomocnika w PSV oraz reprezentacji Rumunii.
- Ismael Saibari — Piłkarz grający na pozycji pomocnika lub skrzydłowego w PSV Eindhoven oraz reprezentacji Maroka.
- Guus Til — Holenderski piłkarz grający jako ofensywny pomocnik w PSV i reprezentacji Holandii.
- Couhaib Driouech — Piłkarz grający na pozycji napastnika w barwach PSV Eindhoven.
- Ricardo Pepi — Amerykański napastnik grający w PSV Eindhoven oraz reprezentacji Stanów Zjednoczonych.
- Paul Wanner — Austriacki piłkarz grający jako ofensywny pomocnik w PSV i reprezentacji Austrii.
- Mark Gleeson — Dziennikarz sportowy i autor Reuters.
Sources: 19 articles
- Tricampeão já prepara revolução no mercado (SAPO)
- So früh war noch keiner dran - PSV stellt mit vorzeitigem Meistertitel Rekord auf (SRF News)
- PSV Eindhoven sagra-se tricampeão neerlandês de futebol (SAPO)
- European football: PSV crowned Dutch champions after Feyenoord draw with Volendam (The Guardian)
- PSV sagra-se tricampeão e bate recorde nos Países Baixos (SAPO)
- So früh war noch keiner Meister - PSV feiert schon an Ostern den Titel (watson.ch/)
- Mistrz kraju znany już w kwietniu! Zrobili to po raz kolejny (www.polsatsport.pl)
- Oproep | Wie is volgens jou de PSV-speler van het seizoen? (AD)
- PSV Eindhoven feiert früheste holländischen Meistertitel (Blick.ch)
- PSV Eindhoven sagra-se tricampeão neerlandês de futebol (RTP - Rádio Televisão Portuguesa)