Der FC Arsenal ist trotz einer 0:1-Niederlage im Rückspiel an der Stamford Bridge am 1. April 2026 in das Halbfinale der Women's Champions League eingezogen. Nach dem 3:1-Sieg im Hinspiel reichte das Gesamtergebnis von 3:2 für das Weiterkommen gegen den Londoner Rivalen. Überschattet wurde die Partie durch eine unsportliche Szene in der Nachspielzeit und einen Platzverweis für Chelsea-Trainerin Sonia Bompastor.

Arsenal trotz Niederlage im Halbfinale

Ein 3:2 im Gesamtergebnis reicht Arsenal zum Weiterkommen gegen Chelsea.

Kontroverse um Katie McCabe

Ein nicht geahndetes Haareziehen an Alyssa Thompson sorgt für heftige Kritik seitens Chelsea.

Bayern München schreibt Geschichte

Die Münchnerinnen erreichen durch ein 5:3 gegen Manchester United erstmals seit 2021 wieder die Runde der letzten Vier.

Bompastor übt harsche Schiedsrichterkritik

Die Chelsea-Trainerin wurde nach Protesten des Feldes verwiesen und kritisierte die UEFA-Offiziellen scharf.

Der FC Arsenal steht nach einem Gesamtsieg von 3:2 gegen den FC Chelsea im Halbfinale der Women's Champions League, obwohl das Rückspiel am 1. April 2026 an der Stamford Bridge mit 1:0 verloren ging. Sjoeke Nüsken erzielte in der 94. Minute den Siegtreffer für die Gastgeberinnen, doch Arsenals 3:1-Vorsprung aus dem Hinspiel erwies sich letztlich als entscheidend. Die Partie wurde durch einen Vorfall in der Nachspielzeit getrübt, bei dem Arsenals Katie McCabe ihrer Gegenspielerin Alyssa Thompson während eines Konters an den Haaren zog. Die dänische Schiedsrichterin Frida Klarlund ahndete das Vergehen nicht, und auch der VAR griff nicht ein. Der Vorfall löste wütende Reaktionen bei Chelsea-Trainerin Sonia Bompastor aus, die in den Schlusssekunden nach zwei Gelben Karten wegen Protests des Innenraums verwiesen wurde. Arsenal-Trainerin Renée Slegers gab an, die Szene auf dem Feld nicht gesehen zu haben, vermutete jedoch keine Absicht. McCabe erklärte kurz nach dem Spiel auf Instagram, sie habe nach Thompsons Trikot greifen wollen und würde niemals absichtlich an den Haaren einer Spielerin ziehen.

Bompastor wirft UEFA Versagen bei Schiedsrichterentscheidungen vor Bompastor richtete ihren Zorn nach dem Abpfiff sowohl gegen das Gespann als auch gegen die UEFA und sprach von einer Serie Fehlentscheidungen in beiden Partien. Bereits im Hinspiel war Chelsea über ein nicht gegebenes Tor von Veerle Buurman verärgert, das der VAR nicht korrigierte. Bompastor verwies darauf, dass die UEFA-Abteilungsleiterin für Frauenfußball, Nadine Keßler, als Zuschauerin an der Stamford Bridge anwesend war. „Wenn sie mit dem zufrieden sind, was im Hinspiel und heute Abend passiert ist, dann reicht das nicht aus. Darüber sollten sie nicht glücklich sein. Es war für jeden offensichtlich.” — Sonia Bompastor via Irish Examiner Die Chelsea-Trainerin wies zudem McCabes Darstellung des Vorfalls als unglaubwürdig zurück. „Ich finde, die Absicht ist klar. Für mich hat sie versucht, an den Haaren zu ziehen. Aus diesem Grund ist das eine klare Rote Karte.” — Sonia Bompastor via N-tv Bompastor fügte hinzu, dass Thompson nach dem Vorfall in Tränen aufgelöst gewesen sei; eine Spielerin im Vollsprint an den Haaren zu ziehen, sei schlichtweg „schlimm“. Chelsea-Verteidigerin Lucy Bronze resümierte, das Hinspiel habe den Ausschlag gegeben. Damit hält das Warten des Clubs auf den ersten Titel in der Women's Champions League trotz der nationalen Dominanz in England weiter an.

Bayern München erreicht erstmals seit 2021 wieder das Halbfinale Im zweiten Viertelfinale desselben Abends setzte sich der FC Bayern München mit einem Gesamtergebnis von 5:3 gegen Manchester United durch und erreichte damit zum ersten Mal seit 2021 wieder das Halbfinale der Women's Champions League. United drohte kurzzeitig, eine Verlängerung zu erzwingen, als Melvine Malard in der 11. Minute zum zwischenzeitlichen 3:3-Gesamtstand ausglich. Bayern reagierte jedoch mit zwei späten Treffern. Glodis Viggosdottir köpfte die Münchnerinnen in der 81. Minute erneut in Führung, bevor Linda Dallmann drei Minuten später den 2:1-Endstand im Rückspiel perfekt machte. Im Halbfinale trifft Bayern auf den Sieger der Paarung zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid, wobei Barcelona nach einem 6:2-Hinspielsieg als klarer Favorit in das Rückspiel geht.

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Arsenal strebt Titelverteidigung an, Halbfinalgegner noch offen Der FC Arsenal geht als Titelverteidiger in die nächste Runde, nachdem der Club im Vorjahr mit einem Finalsieg über Barcelona eine 18-jährige Wartezeit auf einen englischen Champions-League-Sieger beendet hatte. Das Team von Renée Slegers trifft nun entweder auf Olympique Lyon oder den VfL Wolfsburg. Die Wolfsburgerinnen gehen mit einem 1-0-Vorsprung in ihr Rückspiel am Donnerstag in Frankreich. Arsenal-Kapitänin Kim Little betonte die Ambitionen ihres Teams auf die Titelverteidigung. „Es wäre schön, den Titel zu verteidigen, wir werden alles geben.” — Kim Little via TheJournal.ie Slegers lobte die Besonnenheit ihrer Spielerinnen unter anhaltendem Druck in einem schwierigen Auswärtsspiel. „Es war eine unglaubliche Leistung der Mannschaft in einem schwierigen Szenario. Es ist etwas Besonderes, Teil dieser Gruppe zu sein.” — Renée Slegers via RTE.ie McCabe äußerte sich nach dem Spiel direkt in den sozialen Medien zu der Kontroverse. „Ich möchte klarstellen, dass ich versucht habe, das Trikot zu greifen. Ich würde niemals jemandem an den Haaren ziehen wollen. Ich habe vollsten Respekt vor Thompson.” — Katie McCabe via Telegraaf

Arsenals Erfolg setzt die historische Serie des englischen Frauenfußballs in der Women's Champions League fort. Der Verein beendete laut TheJournal.ie im Finale der Vorsaison gegen Barcelona eine 18-jährige Durststrecke für englische Teams. Während Chelsea in der heimischen Women's Super League das letzte Jahrzehnt dominierte, blieb der Erfolg in der Königsklasse bislang aus. Bereits das Hinspiel im Emirates Stadium bot Anlass für Schiedsrichterdiskussionen, als ein Treffer von Chelseas Veerle Buurman keine Anerkennung fand und der VAR die Entscheidung bestätigte.

Mentioned People

  • Sonia Bompastor — Francuska menedżerka i była piłkarka, prowadząca kobiecy zespół Chelsea
  • Katie McCabe — Irlandzka piłkarka Arsenalu i kapitan reprezentacji Irlandii
  • Renée Slegers — Holenderska trenerka, obecnie prowadząca zespół Arsenalu
  • Alyssa Thompson — Napastniczka Chelsea, która padła ofiarą incydentu z pociągnięciem za włosy
  • Frida Klarlund — Sędzia piłkarska, która prowadziła rewanż na Stamford Bridge

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