Das Pentagon will vom Kongress 200 Milliarden US-Dollar für den laufenden Krieg gegen Iran. Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte nach Reuters, die militärischen Ziele der USA hätten sich nicht verändert. Zugleich wächst in Washington die Debatte über Kosten, Rechtsgrundlagen und die Dauer des Einsatzes, der seit dem 28. Februar 2026 andauert.

Pentagon fordert 200 Milliarden Dollar

Das US-Verteidigungsministerium beantragt beim Kongress 200 Milliarden US-Dollar für den laufenden Krieg gegen Iran. Hegseth nennt als Ziele die Zerstörung von Raketenabschussrampen, rüstungsindustrieller Basis und Marine Irans.

Weitere Waffen für Golfstaaten genehmigt

Die Vereinigten Staaten haben Waffenverkäufe von mehr als 16 Milliarden Dollar an Golfstaaten gebilligt, die von iranischen Angriffen betroffen waren. Washington will damit regionale Partner absichern.

F-35-Notlandung bleibt umstritten

Nach einem Einsatz über Iran musste eine US-F-35 notlanden. Teheran reklamiert einen Treffer, das US-Militär bestätigt nur die Notlandung und nennt keine Ursache.

Gabbard zeichnet vorsichtigeres Bild

Tulsi Gabbard sagte dem Kongress, Irans Regierung sei geschwächt, aber offenbar weiterhin intakt. Zugleich bestätigte sie nicht, dass vor Kriegsbeginn eine unmittelbare Bedrohung bestanden habe.

Das Pentagon beantragt beim Kongress 200 Milliarden US-Dollar zur Finanzierung des laufenden Kriegs gegen Iran. Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte nach Angaben von Reuters, die militärischen Ziele der Vereinigten Staaten seien unverändert. Er nannte dabei die Zerstörung von Irans Raketenabschussrampen, seiner rüstungsindustriellen Basis und seiner Marine. Der Finanzierungsantrag erfolgt in einem Konflikt, der seit dem 28. Februar 2026 andauert und in Washington hohe Kosten sowie eine intensive politische Debatte ausgelöst hat. Der Umfang des Antrags verdeutlicht die anhaltend hohe Intensität von Operation Epic Fury, die inzwischen in ihre dritte Woche geht. Hegseth verteidigte die Ausgaben in deutlichen Worten und sagte, der Preis des Krieges sei gerechtfertigt.

Hegseths Rechtfertigung: „Es kostet Geld, die Bösen zu töten“ Hegseth ging nach Angaben von La Libre.be direkt auf die Kritik an der finanziellen Belastung durch den Krieg ein. „It takes money to kill the bad guys” — Pete Hegseth via La Libre.be Die Äußerung fiel zu einem Zeitpunkt, als der Antrag über 200 Milliarden Dollar von Abgeordneten und Senatoren geprüft wurde, die die Kosten eines längeren Militäreinsatzes abwägen. Das Pentagon stellt den Antrag als notwendig dar, um die Operationen fortzusetzen und die erklärten militärischen Ziele zu erreichen. Unabhängig davon genehmigten die Vereinigten Staaten nach Angaben von ANSA Waffenverkäufe im Wert von mehr als 16 Milliarden Dollar an Golfstaaten, die von iranischen Angriffen getroffen wurden. Diese Genehmigungen gelten als Signal, dass Washington regionale Partner stärken will, während der Konflikt die Sicherheitsordnung im Nahen Osten verändert. Arabische Golfstaaten hatten nach Angaben aus Websuchergebnissen keinen Eintritt der USA in den Krieg verlangt, drängen Washington nun aber darauf, die Operationen nicht vor Erreichen der genannten Ziele zu beenden.

Notlandung einer F-35 führt zu gegensätzlichen Darstellungen nach Einsatz über Iran Ein amerikanisches F-35-Kampfflugzeug hat nach einem Kampfeinsatz über Iran eine Notlandung durchgeführt. Das bestätigte das US-Zentralkommando nach Angaben von Notícias ao Minuto. Der Pilot soll sich in stabilem Zustand befinden. Teheran erklärte, das Flugzeug getroffen zu haben. Das US-Militär bestätigte dagegen lediglich die Notlandung und bestätigte die iranische Darstellung nicht. Die voneinander abweichenden Angaben stehen für ein breiteres Muster konkurrierender Darstellungen beider Seiten über die Ergebnisse der Kampfhandlungen. Ein Sprecher des US-Zentralkommandos, in Websuchergebnissen als Capt. Tim bezeichnet, wurde im Zusammenhang mit der Bestätigung genannt. Weitere Angaben zur Ursache der Notlandung wurden offiziell nicht gemacht. Der Vorfall lenkte die Aufmerksamkeit auf die Risiken für US-Piloten im iranischen Luftraum, in dem Luftverteidigungssysteme trotz wochenlanger Angriffe auf Irans militärische Infrastruktur weiterhin eine Rolle spielen.

US-Geheimdienstkoordinatorin: Irans Regierung geschwächt, aber weiterhin handlungsfähig Director of National Intelligence Tulsi Gabbard sagte vor dem Kongress nach Angaben von Reuters, Irans Regierung sei geschwächt worden, scheine aber weiterhin intakt zu sein. Gabbard habe nach Angaben von Le Parisien zudem nicht bestätigt, dass Iran vor Beginn des Krieges eine „unmittelbare Bedrohung“ dargestellt habe. Diese Einordnung ist nach US-Recht, das den Einsatz militärischer Gewalt regelt, rechtlich und politisch bedeutsam. Ihre Aussage bot damit eine zurückhaltendere Einschätzung als die deutlich entschiedenere Darstellung anderer Regierungsvertreter. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu erklärte nach Angaben aus Websuchergebnissen, Iran könne weder Uran anreichern noch ballistische Raketen herstellen. Er bezeichnete dies als Kriegsziele, die Israel und die Vereinigten Staaten teilten. Die Ernennung von Mojtaba Khamenei zum neuen Obersten Führer Irans am 9. März 2026 nach dem Tod seines Vaters Ali Khamenei bei den ersten Angriffen der Kampagne hat den Einschätzungen über Kontinuität und Widerstandsfähigkeit der iranischen Staatsführung eine neue Dimension hinzugefügt.

Die Militärkampagne der USA und Israels gegen Iran begann am 28. Februar 2026 mit Angriffen, bei denen der Oberste Führer Ali Khamenei getötet wurde. Mojtaba Khamenei, sein Sohn, wurde am 9. März 2026 zum Obersten Führer ernannt. Der Konflikt markierte nach Jahren der Spannungen über Irans Atomprogramm und die Entwicklung ballistischer Raketen eine deutliche Eskalation. Die Vereinigten Staaten griffen nach Angaben aus Websuchergebnissen am 13. März 2026 militärische Ziele auf iranischem Staatsgebiet an, darunter auf der Insel Kharg.

200 (billion USD) — Finanzierungsantrag des Pentagons an den Kongress für den Krieg gegen Iran

16 (billion USD) — Von den USA genehmigte Waffen für von Iran angegriffene Golfstaaten

Wichtige Ereignisse im Iran-Krieg, März 2026: — ; — ; — ; — ; —

Mentioned People

  • Pete Hegseth — 29. sekretarz obrony Stanów Zjednoczonych
  • Tulsi Gabbard — ósma dyrektor wywiadu narodowego, pełniąca funkcję od 2025 roku