
- 25. Juli
Trump droht der EU mit Zöllen und einer Section-301-Untersuchung wegen angeblich 'illegaler' 890-Millionen-Euro-Strafe für Google
Der US-Präsident kündigte am Freitag eine sofortige Handelsuntersuchung an und warnte den Block, er werde ‚einen sehr hohen Preis zahlen‘, nachdem Brüssel die Alphabet-Einheit für Verstöße gegen den Digital Markets Act bestraft hatte.

- 23. Juli
EU verhängt 890 Millionen Euro Strafe gegen Google wegen Bevorzugung eigener Dienste in der Suche und Einschränkung von App-Entwicklern im Play Store
Die Europäische Kommission verhängte eine Geldstrafe von 890 Millionen Euro gegen Google, weil das Unternehmen seine eigenen Dienste in den Suchergebnissen bevorzugte und App-Entwickler im Play Store einschränkte. Google hat 60 Tage Zeit, um die Auflagen zu erfüllen. Die Entscheidung stieß in Washington auf scharfe Kritik.

- 18. Juli
EU-Kommission schlägt Abschwächung des ETS vor: Milliarden für Polen aus dem bis 2040 verlängerten Fonds, Kritiker sprechen von kosmetischer Korrektur
Die Europäische Kommission schlug am 17. Juli 2026 eine Überarbeitung ihres Emissionshandelssystems vor, verlangsamt das Tempo der Kürzungen von CO2-Zertifikaten und verlängert kostenlose Zertifikate, ließ die Kernarchitektur jedoch unangetastet – trotz monatelangen Drucks von zehn Mitgliedstaaten unter Führung Polens und Italiens.

- 14. Juli
Bruder des spanischen Ministerpräsidenten erhält neunjährige Amtsunfähigkeit im Badajoz-Rechtsbeugungsfall, Gericht spricht von Vetternwirtschaft
Ein spanisches Gericht verurteilte den Bruder von Ministerpräsident Pedro Sánchez zu neun Jahren Amtsunfähigkeit und löste damit eine Welle von Berufungen und heftige politische Reaktionen aus. Das Urteil verurteilte die Schaffung eines maßgeschneiderten Arbeitsplatzes bei einem Provinzrat.

- 25. Juni
EU umgeht Größenkriterien, um Amazon AWS und Microsoft Azure den Digitalregeln für Torwächter zu unterwerfen
Die Europäische Kommission erklärte, dass Amazon Web Services und Microsoft Azure die Bedingungen erfüllen, um als Torwächter im Sinne des Gesetzes über digitale Märkte (DMA) eingestuft zu werden. Sie berief sich dabei auf die Bindung von Nutzern und die Marktmacht im KI-Bereich, obwohl keiner der Dienste die automatischen Größenschwellen des Gesetzes erreicht.
