
- 26. Juni
Spanien verzeichnet 212 hitzebedingte Todesfälle, während Juni-Temperaturen Rekorde brechen; 3.500 Schulen in Frankreich geschlossen
Schätzungsweise 212 zusätzliche Todesfälle in Spanien zwischen Sonntag und Mittwoch werden einer rekordverdächtigen Hitzewelle zugeschrieben, wobei das staatliche Überwachungssystem MoMo einen deutlichen Anstieg der Sterblichkeit anzeigt. Frankreich schloss 3.500 Schulen und passte die Stundenpläne von 10.000 weiteren an, da die drückenden Temperaturen auch das Land erfassten.

- 21. Juni
Frankreich verbietet Outdoor-Alkohol und schließt 845 Schulen: Extreme Hitzewelle löst rote Alarmstufe für ein Drittel des Landes aus
Frankreich hat am Sonntag für 35 Departements die rote Hitzewarnung ausgerufen und während des Fête de la Musique-Festivals den Alkoholkonsum im öffentlichen Raum verboten, während eine außergewöhnlich intensive Hitzewelle über Europa hinwegfegt.

- 21. Juni
Frankreich führt automatische Alarmierung ein, wenn Schüler nach Verschwinden eines Jungen, der ein Jahr in einem Transporter gefangen gehalten wurde, nicht wieder eingeschrieben werden
Frankreichs Bildungsminister hat ein automatisiertes System angekündigt, das Kinder meldet, die eine Schule verlassen, ohne sich anderswo wieder anzumelden. Dies ist die Reaktion auf die Entdeckung eines neunjährigen Jungen, der fast ein Jahr lang hungernd und nackt in einem Transporter gefangen gehalten wurde.

- 14. Juni
Französischer Bildungsminister will Nachmittagsprüfungen wegen Hitzewelle während der Abiturwoche abschaffen
Vor den schriftlichen Abiturprüfungen ab Montag kündigte Bildungsminister Édouard Geffray an, alle Nachmittagsprüfungen abschaffen zu wollen, und verwies auf zunehmende Hitzewellen, die die Klassenzimmertemperaturen regelmäßig über 30 °C steigen lassen.

- 28. Mai
Westeuropa ächzt unter rekordverdächtiger Mai-Hitzewelle: Italien gibt rote Warnung aus, Frankreich erntet politischen Gegenwind
Ein frühzeitiger Hitzepilz aus Nordafrika hat die Mai-Temperaturrekorde in Portugal und Frankreich pulverisiert. Italien hat daraufhin die höchste Alarmstufe – die rote Warnung – für Rom und vier weitere Städte ausgerufen.