Alistair Cox, der CEO der britischen internationalen Personalvermittlungsagentur Hays, hat nach mehr als 17 Jahren an der Spitze des Unternehmens sein Amt niedergelegt. Die Entscheidung fiel nach der Veröffentlichung des Finanzberichts für die erste Hälfte des Geschäftsjahres, der einen deutlichen Rückgang der Nettogebühren und Gewinne der Gruppe zeigte. Diese Ergebnisse spiegeln eine anhaltende globale Nachfrageschwäche im Bereich der Personalvermittlung wider, die besonders in den Technologie- und Beratungssektoren sichtbar ist. Als vorläufiger Nachfolger von Cox wurde Simon Wilkes, der bisherige Finanzvorstand des Unternehmens, ernannt, der die Rolle des Geschäftsführers übernehmen wird, bis der Prozess zur Suche nach einem dauerhaften Kandidaten abgeschlossen ist.
Rücktritt des CEO
Alistair Cox, der langjährige CEO von Hays, verlässt das Unternehmen. Sein Ausscheiden erfolgt unmittelbar nach der Bekanntgabe der Finanzergebnisse, was auf einen Zusammenhang mit der schwachen Lage des Unternehmens hindeutet. Simon Wilkes, der derzeitige Finanzvorstand, übernimmt die Rolle des Geschäftsführers in der Übergangsphase.
Rückgang der Nettogebühren und Gewinne
In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres (Juli bis Dezember 2025) sanken die Nettogebühren von Hays um 12 % auf vergleichbarer Basis (like-for-like). Der bereinigte operative Gewinn verringerte sich um satte 33 %. Dieser Rückgang ist in allen Hauptregionen der Gruppe konsistent, wobei die größten Rückgänge in Großbritannien und Irland sowie in Asien verzeichnet wurden.
Globale Nachfrageschwäche bei der Rekrutierung
Die Ergebnisse von Hays spiegeln eine breitere, anhaltende Verlangsamung auf dem globalen Arbeitsmarkt wider, insbesondere in konjunkturempfindlichen Sektoren wie Technologie und Beratung. Unternehmen weltweit reduzieren ihre Einstellungen und Personalkosten, was sich direkt auf die Einnahmen von Personalvermittlungsagenturen auswirkt.
Ausblick und Zukunftsstrategie
Trotz der schwierigen Marktbedingungen betont der Vorstand von Hays die finanzielle Stabilität des Unternehmens, einschließlich einer soliden Netto-Bargeldposition. Das Unternehmen kündigt an, strategische Investitionen fortzusetzen und sich auf die Kostenkontrolle zu konzentrieren. Gleichzeitig wurde bereits der Prozess zur Suche nach einem dauerhaften Nachfolger für die Position des CEO eingeleitet.
Die britische internationale Personalvermittlungsagentur Hays gab am Donnerstag (27. Februar) bedeutende Veränderungen im Vorstand sowie Finanzergebnisse bekannt, die die tiefgreifenden Herausforderungen des Sektors aufzeigen. Der CEO, Alistair Cox, der das Unternehmen über 17 Jahre lang führte, trat mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurück. Sein Ausscheiden erfolgt unmittelbar nach der Veröffentlichung des Berichts für die erste Hälfte des Geschäftsjahres, der einen drastischen Rückgang der wichtigsten Finanzkennzahlen offenbarte. Die Nettogebühren des Unternehmens sanken um 12 % auf vergleichbarer Basis, und der bereinigte operative Gewinn verringerte sich um ein Drittel. Die vorläufige Führung des Unternehmens übernimmt Simon Wilkes, der bisherige Finanzvorstand, der die Rolle des Geschäftsführers übernehmen wird, bis ein dauerhafter Nachfolger gefunden ist. Die präsentierten Ergebnisse spiegeln eine anhaltende globale Krise auf dem Arbeitsmarkt wider, die insbesondere den Sektor der Festanstellung und Zeitarbeit betrifft. Das Unternehmen verweist auf eine deutliche Nachfrageverlangsamung, insbesondere in den Technologie- und Beratungssektoren, die traditionell starke Wachstumstreiber waren. Rückgänge wurden in allen Hauptregionen der Tätigkeit von Hays verzeichnet. In Deutschland, dem größten Einzelmarkt des Unternehmens, sanken die Nettogebühren um 9 %. Noch schwieriger ist die Lage in Großbritannien und Irland, wo der Rückgang 13 % betrug, sowie in der Region Asien und Australasien, wo er 15 % ausmachte. „The market remains exceptionally challenging, but our geographic and sector diversity, strong brand and operational capability mean we are well placed to navigate this period and position for the recovery.” (Der Markt bleibt außergewöhnlich herausfordernd, aber unsere geografische und sektorale Diversität, unsere starke Marke und unsere operative Fähigkeit bedeuten, dass wir gut aufgestellt sind, um diese Phase zu bewältigen und uns für die Erholung zu positionieren.) — Simon Wilkes, Geschäftsführer von Hays Hays, gegründet im Jahr 1968, war jahrzehntelang ein Symbol für die dynamische Entwicklung des globalen Marktes für Fachkräfterekrutierung. Ihre Expansion in den 1990er und frühen 2000er Jahren ging einher mit zunehmender beruflicher Mobilität und der Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften. Die Ergebnisse des Unternehmens gelten als Barometer für den Zustand der Weltwirtschaft, insbesondere im Bereich der Beschäftigung in professionellen Sektoren.Trotz der düsteren Daten versucht die Führung von Hays, eine Botschaft der Stabilität zu vermitteln. Hervorgehoben werden die starke Bilanzposition und die finanzielle Liquidität. Das Unternehmen erklärt seine Bereitschaft, strategische Investitionen fortzusetzen und gleichzeitig eine strenge Kostenkontrolle durchzuführen. Die Analyse der Situation wird jedoch durch die Tatsache erschwert, dass die schwierigen Marktbedingungen anhalten könnten. Der Rücktritt des erfahrenen CEO zu einem kritischen Zeitpunkt bringt zusätzliche Unsicherheit für Investoren und Mitarbeiter. Der Prozess zur Suche nach einem neuen CEO hat bereits begonnen, und sein Ergebnis wird entscheidend für die künftige Strategie eines der größten Akteure auf dem weltweiten Rekrutierungsmarkt sein.
Perspektywy mediów: Finanzmedien betonen die strategischen Herausforderungen von Hays und verweisen auf eine tiefgreifende und strukturelle Verlangsamung des Sektors, die eine Transformation des Geschäftsmodells erfordert. Kommunikationen der Agentur und einige Kommentare konzentrieren sich auf die interne Stärke des Unternehmens und seine Vorbereitung auf eine künftige Markterholung, wobei das Ausmaß der Probleme manchmal ausgeblendet wird.
Mentioned People
- Alistair Cox — CEO von Hays, der nach mehr als 17 Jahren an der Spitze des Unternehmens von seinem Amt zurücktrat.
- Simon Wilkes — Bisheriger Finanzvorstand von Hays, der nach dem Ausscheiden von Alistair Cox zum vorläufigen Geschäftsführer ernannt wurde.