Die Provinz Castellón wurde zum Schauplatz zweier brutaler Verbrechen. In Benicàssim stach ein 70-jähriger Mann seine ehemalige Partnerin, eine 64-jährige Krankenschwester, in der medizinischen Einrichtung, in der sie arbeitete, tödlich mit einem Messer nieder. Nur einen Tag später entdeckte die Polizei im nahegelegenen Xilxes die Leichen einer Frau und ihrer 12-jährigen Tochter mit aufgeschlitzten Kehlen. Die spanischen Behörden führen intensive Ermittlungen in beiden Fällen, die die lokale Gemeinschaft aufgewühlt und eine Debatte über die Sicherheit ausgelöst haben.
Mord im Gesundheitszentrum
Ein 70-Jähriger griff eine 64-jährige Krankenschwester mit einem Messer an ihrem Arbeitsplatz in Benicàssim an. Die Frau starb im Krankenhaus an schweren Verletzungen.
Doppelmord in Xilxes
Im Ort Xilxes wurden die Leichen einer Frau und eines 12-jährigen Mädchens mit Schnittwunden am Hals aufgefunden. Die Ermittlungen der Guardia Civil laufen intensiv.
Festnahme des Täters aus Benicàssim
Der Angreifer namens Vicente wurde direkt nach dem Angriff festgenommen und wird am kommenden Mittwoch dem Gericht vorgeführt.
Die erschütternden Ereignisse in der Region Valencia begannen am Montagmorgen in einem Gesundheitszentrum in Benicàssim. Der 70-jährige Angreifer, identifiziert als Vicente, drang in die Einrichtung ein und attackierte seine ehemalige Partnerin, Ana María, die dort als Krankenschwester arbeitete, mit einem Messer. Trotz sofortiger Hilfe durch Kollegen und des späteren Transports ins Hospital General de Castellón starb die 64-jährige Frau an ihren Verletzungen. Der Täter wurde von Patienten und Personal überwältigt und anschließend der Guardia Civil übergeben. Das Paar war sechs Jahre lang in einer Beziehung, bevor es sich trennte. Nur wenige Stunden später, am Dienstag, den 17. Februar, berichteten Medien von einer weiteren grausamen Entdeckung in Xilxes. In einem Haus, das sich in der Nähe einer Wache der Policía Local befand, wurden die Leichen einer Frau und ihrer 12-jährigen Tochter gefunden. Beide Opfer hatten aufgeschlitzte Kehlen. Die Behörden erhielten am Nachmittag eine Meldung über einen möglichen Mord, und vor Ort wurden zahlreiche Blutspuren gesichert. Die Ermittler prüfen mögliche familiäre Zusammenhänge und Motive für diesen Doppelmord und schließen keine Hypothese, einschließlich häuslicher Gewalt, aus. Spanien setzt seit Jahren strenge Vorschriften zum Schutz von Frauen vor Gewalt durch Partner um, gestützt auf das Organgesetz von 2004, das für viele europäische Länder zum Vorbild geworden ist. Die Häufung solch drastischer Gewalttaten in so kurzer Zeit löste eine Welle der Empörung im ganzen Land aus. Die Guardia Civil bestätigte offiziell, dass der im Fall Benicàssim festgenommene Mann am Mittwoch vor Gericht gestellt wird. Unterdessen laufen in Xilxes operative Maßnahmen, um den Täter des Mordes an Mutter und Kind zu ermitteln. Die Vorlage vor Gericht ist für den weiteren Verlauf der Verfahren von entscheidender Bedeutung. „Die Situation im Gesundheitszentrum war dramatisch, wir haben versucht, unsere Kollegin mit allen verfügbaren Mitteln zu retten.” — Vertreter der Rettungsdienste Die lokalen Behörden haben aus Solidarität mit den Familien der Opfer Trauerbekundungen angeordnet. Beide Vorfälle werfen einen Schatten auf das Sicherheitsgefühl in der Region Castellón, die selten Schauplatz solch brutaler krimineller Verbrechen wird. Liberale Medien legen den Fokus auf die systemische Unzulänglichkeit des Schutzes von Frauen vor häuslicher Gewalt trotz bestehender Vorschriften. | Konservative Medien konzentrieren sich auf die Härte der Strafen für Täter und die Notwendigkeit, den persönlichen Schutz an öffentlichen Orten zu verstärken.
Mentioned People
- Vicente — 70-jähriger Mann, der wegen des Mordes an seiner ehemaligen Partnerin in Benicàssim festgenommen wurde.
- Ana María — Krankenschwester, die im Gesundheitszentrum in Benicàssim tödlich mit einem Messer verletzt wurde.