Mitarbeiter der Kępińskie Waterworks intervenierten in Słupia, nachdem Dutzende Berliner das Kanalisationsnetz und die Pumpstation blockiert hatten. Der Vorfall ereignete sich nach dem Fetten Donnerstag und verursachte nicht nur technische Probleme, sondern auch einen lokalen Streit. Das Unternehmen erinnert daran, dass Lebensmittelabfälle nicht in die Rohre gelangen sollten, da dies zu kostspieligen und lästigen Ausfällen der Übertragungsinfrastruktur führt, was am vergangenen Samstag der Fall war.
Berliner als Ursache der Verstopfung
Im Ort Słupia blockierten Hunderte Berliner am Samstag nach dem Fetten Donnerstag die Pipeline und die Pumpstation.
Streit mit der Konditorei
Die anfänglichen Anschuldigungen gegen ein lokales Café wurden nach Protesten des Inhabers zurückgezogen, der sie als Verleumdungen bezeichnete.
Appell der Wasserwerke
Wodociągi Kępińskie erinnert daran, dass Lebensmittelabfälle nicht in die Kanalisation gelangen dürfen, da sonst schwerwiegende Pannen drohen.
Eine ungewöhnliche und lästige Panne betraf die Bewohner des Ortes Słupia in der Woiwodschaft Großpolen. Mitarbeiter des Unternehmens Wodociągi Kępińskie entdeckten bei Routinearbeiten am Samstag, 14. Februar 2026, dass die Ursache der Verstopfung in der Pipeline und der lokalen Pumpstation Hunderte Berliner waren. Die süßen Backwaren, die wahrscheinlich nach dem Fetten Donnerstag übrig blieben, wurden massenhaft in die Kanalisation geworfen, was zu einer vollständigen Blockierung des Abwasserflusses führte. Der Fette Donnerstag ist ein traditionelles christliches Fest, das den Karneval beendet, bei dem in Polen durchschnittlich 2 bis 3 Berliner pro Person verzehrt werden, was eine enorme Produktion dieser Erzeugnisse in Konditoreien generiert.Der Vorfall löste eine Welle von Kommentaren in den sozialen Medien und Spannungen zwischen den Wasserwerken und Unternehmen aus. Zunächst schlugen Vertreter der Wodociągi Kępińskie vor, dass ein lokales Café für den Vorfall verantwortlich sein könnte, was auf eine heftige Reaktion des Firmeninhabers stieß. Der Unternehmer bezeichnete diese Behauptungen als grundlose Verleumdungen, und das Unternehmen zog schließlich die direkten Anschuldigungen zurück. Dennoch deutet das Ausmaß des Fundes darauf hin, dass es sich nicht um das Werk einzelner Bewohner handelte, sondern um eine massive Entsorgung unverkaufter Ware in das städtische Netz. „Wir erinnern daran, dass die Kanalisation kein Ort für Lebensmittelabfälle ist und solche Situationen zu schweren Infrastrukturausfällen führen können.” — Wodociągi KępińskieExperten betonen, dass das Einwerfen von Essensresten, insbesondere von Produkten, die Fett und Zucker enthalten, zur Bildung harter Verstopfungen führt, die äußerst schwer zu beseitigen sind. Dies erfordert den Einsatz von Spezialgeräten und verursacht zusätzliche Kosten für die kommunalen Unternehmen. Die Situation in Słupia wurde zur Warnung für die Bewohner der gesamten Region und erinnerte an die grundlegenden Regeln der Nutzung des Kanalisationssystems.