Ein heftiger Zyklon namens Pedro hat West- und Südfrankreich getroffen und rekordverdächtige Niederschläge sowie zerstörerische Windböen gebracht. Nach 35 Tagen ununterbrochenen Regens, der längsten Regenperiode seit 1959, kann der Boden kein weiteres Wasser mehr aufnehmen. Die Lage ist kritisch in den Départements Gironde und Maine-et-Loire, wo die höchste Unwetterwarnstufe ausgerufen wurde. Überschwemmungen haben auch das benachbarte Spanien getroffen, insbesondere die Regionen um Valladolid und Galicien.
Die hydrologische Situation in Frankreich wird von Experten als beispiellos in Bezug auf Ausmaß und Dauer eingestuft. Der Dienst Vigicrues hat rote Warnungen für vier Départements ausgegeben, darunter Gironde und Maine-et-Loire. In Bordeaux, wo der Fluss Garonne schnell ansteigt, haben die Behörden zum ersten Mal seit 1999 den städtischen Rettungsplan aktiviert. Die schwierige Lage wird durch das Phänomen der <przypis title=