Die australische Polizei hat einen beispiellosen Appell an die Entführer gerichtet, die am Freitagmorgen den 85-jährigen Chris Baghsarian aus seinem Haus in North Ryde, einem Vorort von Sydney, verschleppt haben. Die Ermittler sind überzeugt, dass ein fataler Fehler vorliegt und der Senior keine Verbindungen zur Unterwelt hat. Das Opfer wurde wahrscheinlich mit einer Person verwechselt, die mit kriminellen Gruppen im Westen der Stadt in Verbindung steht. Die Behörden appellieren an die sofortige Freilassung des Mannes.
Falsches Angriffsziel
Die Polizei aus Australien behauptet, die Entführer hätten eine Person aus einem kriminellen Netzwerk im Visier gehabt, aber durch einen Fehler den 85-jährigen Rentner entführt.
Fehlende Lösegeldforderungen
Trotz des Ablaufs von drei Tagen seit dem Verschwinden von Chris Baghsarian haben sich die Täter nicht bei der Familie gemeldet, was die These eines Irrtums bestätigt.
Ausgebranntes Fahrzeug
Der SUV, mit dem der Senior aus North Ryde weggebracht wurde, wurde von Polizeibeamten völlig durch Feuer zerstört aufgefunden.
Die Polizeibeamten in New South Wales sehen sich mit einem äußerst ungewöhnlichen Entführungsfall konfrontiert, der sich am 13. Februar 2026 ereignete. Drei maskierte Täter drangen in das Haus des 85-jährigen Chris Baghsarian im Stadtteil North Ryde ein. Der Senior wurde gewaltsam in einen dunklen SUV gezerrt, der später ausgebrannt und völlig zerstört an einer lokalen Straße aufgefunden wurde. Trotz der verstrichenen Zeit ist bei der Familie keine Lösegeldforderung eingegangen, was die Hypothese eines Irrtums verstärkt. Entführungen zu Lösegeldzwecken oder im Rahmen von Bandenabrechnungen sind in Australien im Vergleich zu Lateinamerika selten, doch in den letzten zehn Jahren verzeichnete die Polizei in Sydney eine Zunahme der Aktivitäten von Erpressungsbanden, die oft mit dem Drogenmarkt verbunden sind. Kommissar Andrew Marks räumte öffentlich ein, dass er sich „zu hundert Prozent sicher“ sei, dass die Entführer die falsche Person haben. Eine Analyse der Aktivitäten des Opfers ergab, dass der 85-Jährige ein ruhiges Leben führte und keine Kontakte zu Unterweltorganisationen unterhielt. Die Polizei geht davon aus, dass das Angriffsziel ein Mann mit Verbindungen zu einem kriminellen Netzwerk im Westen Sydneys war und der Senior Opfer einer tragischen Verwechslung wurde. Die Behörden appellieren an die Entführer, den älteren Herrn sicher an einem öffentlichen Ort wie einem Krankenhaus oder einer Polizeiwache zurückzulassen, und betonen sein Alter und seinen Pflegebedarf. „Ich bin mir zu hundert Prozent sicher, dass sie die falsche Person haben. Die Absicht der Täter war es, jemand anderen zu entführen, aber sie haben den falschen Mann erwischt.” — Andrew Marks Die Ermittlungen konzentrieren sich derzeit auf die Rekonstruktion der Fahrtroute des SUV vor seiner Zerstörung und auf die Identifizierung der kriminellen Gruppen, die die Entführung geplant haben könnten. Die Polizei überwacht auch lokale Krankenhäuser in der Hoffnung, dass die Täter ihren Fehler erkennen und die Geisel aussetzen. Das Ausbleiben von Kontakt seitens der Entführer lässt ernste Bedenken über den Gesundheitszustand des 85-Jährigen aufkommen, insbesondere angesichts des Stresses durch die brutale Entführung und der potenziellen Notwendigkeit einer Medikamenteneinnahme durch den Senior. Das australische Rechtssystem sieht strenge Strafen für Entführungen vor, und in Fällen, in denen das Opfer älter oder pflegebedürftig ist, verhängen die Gerichte oft Höchststrafen aufgrund der besonderen Schutzbedürftigkeit des Opfers. 100% — Gewissheit der Polizei über den Irrtum der Entführer Ablauf der Ereignisse in Sydney: 13. Februar, Morgen — Entführung des Seniors; 13. Februar, 10:00 Uhr — Auffinden des Autos; 14. Februar — Polizeimitteilung; 16. Februar — Öffentlicher Appell
Mentioned People
- Chris Baghsarian — 85-jähriger Einwohner von Sydney, Opfer einer mutmaßlich versehentlichen Entführung.
- Andrew Marks — Kommissar der Polizei in New South Wales, der den Fall leitet.