Der italienische Journalist Andrea Lucidi, bekannt für seine prokremlfreundlichen Ansichten, wurde von den türkischen Behörden nach einer Festnahme in Istanbul freigelassen. Der Reporter, der sich im Rahmen einer internationalen Delegation zur Untersuchung der Bedingungen in türkischen Gefängnissen in der Türkei aufhielt, verbrachte eine Nacht in einem Abschiebezentrum. Am Freitagmorgen flog Lucidi dank der Intervention der italienischen Diplomatie vom Flughafen Istanbul direkt nach Italien aus. Der Vorfall sorgte für Aufsehen aufgrund der kontroversen Tätigkeit des Journalisten.
Freilassung des Journalisten
Andrea Lucidi wurde aus dem türkischen Zentrum entlassen und flog am 20. Februar nach Italien aus.
Diplomatische Aktion
In den Fall waren das italienische Ministerium Farnesina sowie das Generalkonsulat in Istanbul involviert.
Ziel der Mission in der Türkei
Der Reporter nahm an einer Delegation der IS4PP teil, die Bedingungen in türkischen Gefängnissen untersuchte.
Kontroversen um den Reporter
Lucidi ist bekannt für seine prokremlfreundlichen Ansichten und seine Arbeit für russische Medien.
Der italienische Reporter Andrea Lucidi wurde aus der türkischen Haft entlassen und flog am Freitagmorgen, 20. Februar 2026, von Istanbul nach Italien aus. Der Journalist war am Nachmittag des Vortages von der örtlichen Polizei festgenommen worden. Zusammen mit ihm wurde eine Gruppe von Personen in Gewahrsam genommen, die Teil einer internationalen Delegation aus Anwälten und Menschenrechtsverteidigern war. Diese Gruppe, die unter der Schirmherrschaft der Organisation International Solidarity for Political Prisoners (IS4PP) handelt, war in die Türkei gereist, um Inspektionen neuer Gefängnismodelle durchzuführen. Nach der Festnahme wurde Lucidi in ein Abschiebezentrum gebracht, was auf die Absicht der Behörden in Ankara hindeutete, ihn umgehend auszuweisen. Das italienische Außenministerium, bekannt als Farnesina, ergriff sofort diplomatische Maßnahmen. Das italienische Generalkonsulat in Istanbul überwachte die Situation von den ersten Momenten nach Erhalt der Informationen über den Vorfall an. Obwohl die offiziellen Gründe für die Festnahme nicht vollständig präzisiert wurden, weisen die Medien auf das berufliche Profil Lucidis hin. Er wird als Reporter beschrieben, der eng mit der russischen Propaganda und den vom Kreml kontrollierten Medien verbunden ist, was im Kontext der komplizierten internationalen Beziehungen das Interesse der türkischen Sicherheitsdienste geweckt haben könnte. Die Beziehungen zwischen der Türkei und Italien sind traditionell gut, doch Ankara verfolgt seit Jahren einen restriktiven Ansatz gegenüber ausländischen Journalisten und Organisationen, die das Gefängnissystem untersuchen, was wiederholt zu diplomatischen Zwischenfällen mit Ländern der Europäischen Union geführt hat. Der Fall endete schnell dank der effizienten Koordination der Konsulatsdienste. Lucidi wurde nach seiner Entlassung aus dem Zentrum zum Flughafen gebracht, von wo aus er die Rückreise in seine Heimat antrat. Die Organisation IS4PP betonte in einer veröffentlichten Erklärung, dass die Delegation friedlichen und fachlichen Charakter hatte, und bezeichnete die Maßnahmen der türkischen Polizei als ungerechtfertigte Behinderung der Arbeit von Menschenrechtsbeobachtern. Italien erhob keinen offiziellen Protest, sondern konzentrierte sich auf die sichere Rückkehr seines Bürgers ins Heimatland. 18 — Stunden dauerte der Aufenthalt des Journalisten in Haft Ablauf der Festnahme von Andrea Lucidi: 19. Februar, nachmittags — Festnahme der Delegation; 19. Februar, abends — Intervention des Außenministeriums; 20. Februar, morgens — Entlassung und Abflug
Mentioned People
- Andrea Lucidi — Italienischer Journalist, der in der Türkei festgenommen wurde, bekannt für seine prokremlfreundlichen Sympathien.