Behörden aus Polen und Deutschland führten eine groß angelegte Operation durch, bei der 23 Personen festgenommen wurden, die mit der Motorradgang Hells Angels und türkischen Clans in Verbindung stehen. Die seit acht Jahren aktive kriminelle Gruppe war mit Waffenhandel, Drogenschmuggel und Dokumentenfälschung beschäftigt. Bei den Einsätzen in Polen, Deutschland, Tschechien und Spanien wurden Waffen, Munition und 200.000 Euro Bargeld aus illegalen Aktivitäten sichergestellt.
Festnahmen in vier Ländern
Insgesamt wurden 23 Personen in Polen, Deutschland, Tschechien und Spanien festgenommen, darunter Mitglieder der Hells Angels.
Sichergestelltes Arsenal und Bargeld
Die Behörden beschlagnahmten Waffen, Munition, Drogen, gefälschte Dokumente und 200.000 Euro Bargeld.
Achtjährige Aktivitätsdauer
Die Bande operierte acht Jahre lang straffrei und war mit Waffenhandel und dem Handel mit gestohlenen Autos beschäftigt.
Polnische Uniformen bei Gangstern
Bei den Festgenommenen wurden polnische Uniformen und gefälschte Dienstausweise gefunden, die für Straftaten genutzt wurden.
Beamte des CBŚP und der Grenzschutzbehörde haben in Zusammenarbeit mit der deutschen Polizei und Staatsanwaltschaft eine seit der zweiten Januarhälfte laufende Operation gegen internationale kriminelle Strukturen abgeschlossen. Die Ermittlungen ergaben, dass die Gruppe acht Jahre lang aktiv war und ein Netzwerk aufbaute, das den Handel mit Schusswaffen und den Massenumsatz von Drogen umfasste. Unter den 23 festgenommenen Personen befinden sich polnische und deutsche Staatsbürger, wobei der Kern der Gruppe aus Mitgliedern der berüchtigten Motorradgang Hells Angels und Vertretern türkischer Clans bestand. Allein in Polen, konkret in Krakau und Skawina, wurden fünf Personen festgenommen. Bei Durchsuchungen in vier Ländern – Polen, Deutschland, Tschechien und Spanien – stießen die Behörden auf Beweise, die auf einen hohen Professionalisierungsgrad der Gruppe hindeuten. Es wurden nicht nur Waffen und Munition sichergestellt, sondern auch gefälschte Ausweise und, besonders beunruhigend, polnische Uniformen. Die Kriminellen verfügten zudem über gefälschte Dokumente und Bargeld in Höhe von 200.000 Euro. Der Justizminister und der Innenminister betonten, dass der Erfolg der Operation dank der vorbildlichen Koordination zwischen der polnischen Generalstaatsanwaltschaft und den Strafverfolgungsbehörden in Berlin möglich war. Diese Maßnahmen zeigen, dass der Staat über geeignete Instrumente zur Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität verfügt. Die Hells Angels, 1948 in Kalifornien gegründet, stehen seit Jahren unter Beobachtung von Interpol, da ihre Strukturen weltweit in Schutzgelderpressung und Drogenhandel verwickelt sind.„Internationaler Schlag gegen organisierte Kriminalität – 23 Personen in vier Ländern festgenommen!” — Marcin Kierwiński Ein wichtiger Aspekt des Falls ist der Diebstahl von Autos und der Handel mit gestohlenem Eigentum von erheblichem Wert. Die Behörden analysieren derzeit das sichergestellte Beweismaterial, was zu weiteren Festnahmen führen könnte. Untersuchungshaft wurde für die meisten Verdächtigen verhängt, denen aufgrund ihrer Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung mehrjährige Haftstrafen drohen.200 tys. euro — bei Verdächtigen sichergestelltes BargeldAnzahl der Festnahmen in den einzelnen Ländern: Polen: 5, Andere Länder der Operation: 18Betont die Effektivität des Staatsapparats und die Koordination des Innenministeriums, hebt den Erfolg im Kampf gegen brutale Banden hervor. | Weist auf die Bedrohung durch fremde ethnische Clans und die Notwendigkeit einer noch härteren Strafpolitik hin.
Mentioned People
- Waldemar Żurek — Justizminister, der die Details der Zerschlagung der Bande bestätigte.
- Marcin Kierwiński — Innenminister, der über die Aktion in den sozialen Medien informierte.
- Krzysztof Wrześniowski — Pressesprecher des Kommandanten des Zentralen Kriminalbüros der Polizei.