Präsident Donald Trump hat den Beginn einer Militäroperation gegen den Iran angekündigt, die gemeinsam mit israelischen Streitkräften durchgeführt wird. Das Weiße Haus argumentiert, die Angriffe zielten darauf ab, eine nukleare Bedrohung zu neutralisieren und das iranische Volk von der Herrschaft der Ajatollahs zu befreien. Diese Entscheidung, die ohne vorherige Zustimmung des Kongresses getroffen wurde, hat tiefe politische Spaltungen in Washington sowie heftige Proteste eines Teils der MAGA-Wählerschaft ausgelöst, die befürchtet, die Vereinigten Staaten könnten in einen weiteren langwierigen Konflikt im Nahen Osten verwickelt werden.
US-Marineoffensive
Einsatz von 16 Einheiten, darunter der Flugzeugträger USS Abraham Lincoln und USS Gerald R. Ford, für Angriffe auf Ziele im Iran.
Fehlende Kongressgenehmigung
Demokraten leiten Verfahren ein, um die Kriegsbefugnisse des Präsidenten nach einem Angriff ohne parlamentarische Autorisierung zu beschneiden.
Spaltung in Trumps Basis
Ein Teil der Anhänger der MAGA-Bewegung kritisiert die Operation als Bruch des Versprechens, ausländische Kriege und 'Regimewechsel' zu vermeiden.
Ziel: Sturz der Ajatollahs
Trump rief die Iraner direkt auf, die Macht zu übernehmen, was auf ein Bestreben nach einem vollständigen Regierungswechsel in Teheran hindeutet.
Donald Trumps Entscheidung, die Operation „Fureur épique“ (Epische Wut) zu starten, stellt eine radikale Wende in der amerikanischen Sicherheitsstrategie dar, indem sie die bisher isolationistische Rhetorik mit direkter Militäraktion verbindet. Ein Schlüsselelement der Offensive ist eine beispiellose Demonstration maritimer Stärke. In der Region operieren sechzehn Kriegsschiffe, darunter die Flugzeugträgergruppen der USS Abraham Lincoln und der USS Gerald R. Ford, was massive Raketenangriffe ermöglicht, ohne dass erhebliche Bodentruppen eingesetzt werden müssen. Der US-Präsident rief die iranischen Bürger auf, die Macht zu übernehmen und das theokratische Regime zu stürzen, und erklärte, das einzige Ziel der Operation sei „Freiheit für die Menschen“. Experten betonen jedoch, dass sich der Angriff auf militärische und nukleare Infrastruktur konzentriert und nicht auf direkte Unterstützung der Zivilbevölkerung, was den erklärten humanitären Charakter der Mission in Frage stellt. Die amerikanisch-iranischen Beziehungen sind seit der Islamischen Revolution 1979 und der damit verbundenen Geiselnahme von Personal der US-Botschaft in Teheran feindselig. Seitdem nutzt Washington regelmäßig Wirtschaftssanktionen als Druckmittel gegen die dortigen Machthaber. Innerhalb der Vereinigten Staaten hat die Operation ein politisches Erdbeben ausgelöst. Die Demokraten im Kongress haben eine Unterschriftensammlung gestartet, um die präsidialen Befugnisse zum Einsatz von Streitkräften (War Powers Act) einzuschränken, mit der Begründung, die Angriffe stellten einen nicht autorisierten Kriegsakt dar. Überraschend starker Widerstand kam auch aus der MAGA-Bewegung selbst; einige Kommentatoren und Wähler sahen die Entscheidung als Verrat am Versprechen, sich auf innenpolitische Angelegenheiten Amerikas zu konzentrieren, und als unnötiges Streben nach einem „Regimewechsel“, den Trump bei seinen Vorgängern stets kritisiert hatte. Konservative Medien versuchen, diese Botschaft abzumildern, indem sie den edlen Zweck der Mission und die Notwendigkeit einer Reaktion auf die jahrelangen Repressionen durch die Ajatollahs betonen. 16 — Kriegsschiffe nehmen an der Militäroperation gegen den Iran teil Die Lage auf den Weltmärkten bleibt angespannt aufgrund der strategischen Bedeutung der Region. Analysten warnen vor dem Risiko einer Eskalation, die zu einer Blockade der Straße von Hormus führen könnte. Obwohl die französische Presse, darunter „Le Figaro“, nahelegt, Trump habe angesichts der Fortschritte im iranischen Rüstungsprogramm keine andere Wahl gehabt, bezeichnet die deutsche Öffentlichkeit diesen Tag als „historisch“, aber mit enormem geopolitischen Risiko behaftet. Vergleiche mit der Invasion des Irak im Jahr 2003 werden immer häufiger, insbesondere im Zusammenhang mit der Argumentation über Massenvernichtungswaffen und dem Bestreben, die Region mit Gewalt zu demokratisieren. „We are doing this for the future and it is a noble mission” (Wir tun dies für die Zukunft und es ist eine edle Mission) — Donald Trump
Perspektywy mediów: Liberale Medien und Demokraten betonen das Fehlen einer Kongressgenehmigung für den Angriff sowie das Risiko einer Destabilisierung der Welt und vergleichen Trumps Vorgehen mit der Invasion des Irak. Konservative Medien betonen das humanitäre Ziel, die Iraner von der Herrschaft des Regimes zu befreien, und die Notwendigkeit, sich vor einer nuklearen Bedrohung zu schützen.
Mentioned People
- Donald Trump — Präsident der Vereinigten Staaten, Hauptentscheidungsträger für den Angriff auf den Iran.