Die britische Rockband Radiohead hat eine äußerst scharfe Erklärung an Beamte des US-Zolls und der Einwanderungsbehörde gerichtet. Grund für den Konflikt ist die nicht autorisierte Nutzung des Songs „Let Down” in einem Videomaterial, das in sozialen Medien veröffentlicht wurde. Die Musiker, bekannt für ihren Einsatz zum Schutz ihres Werks und progressive Ansichten, forderten die sofortige Entfernung der Aufnahme, nannten die Urheber der Kampagne „Amateure” und sparten nicht mit vulgären Worten gegenüber der Behörde.
Scharfe Reaktion der Band
Radiohead wies die Agentur ICE öffentlich an, sich zu "verpissen" als Antwort auf die Nutzung ihres Songs.
Rechtswidrige Nutzung des Songs
Die Agentur nutzte den Song "Let Down" ohne Zustimmung der Musiker in ihrem Werbevideo.
Amateurhaftes Vorgehen in Social Media
Die Band nannte die für die Social-Media-Kanäle der Bundesbehörde Verantwortlichen Amateure.
Die britische Legende der Alternativmusik, die Band Radiohead, hat sich kategorisch gegen die Nutzung ihres Werks durch die amerikanische Agentur ICE ausgesprochen. Die Agentur veröffentlichte in sozialen Medien ein Material, das ihre Maßnahmen bewirbt und dabei den klassischen Song „Let Down” vom bahnbrechenden Album „OK Computer” als Hintergrundmusik nutzte. Die Reaktion der Band war sofortig und frei von diplomatischen Feinheiten. Die Bandmitglieder forderten nicht nur die Entfernung des Videos, sondern nannten die für die Social-Media-Kanäle der Agentur Verantwortlichen öffentlich Amateure. Dieser Vorfall reiht sich in einen breiteren Trend rechtlicher Streitigkeiten zwischen Künstlern und staatlichen Institutionen um das Recht auf Kontrolle über den Kontext der Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke ein. Der Song „Let Down” stammt aus dem 1997 veröffentlichten Album „OK Computer”, das als eines der wichtigsten Werke der Popmusik des 20. Jahrhunderts gilt und Themen der Entfremdung und Entmenschlichung im Zeitalter der Technologie behandelt. Der Konflikt hat auch eine deutliche ideologische Dimension. Radiohead engagiert sich seit Jahren für ökologische und soziale Initiativen und steht in Opposition zur harten Einwanderungspolitik der Washingtoner Administration. Die Nutzung eines melancholischen Songs über Enttäuschung durch eine mit Abschiebungen assoziierte Agentur wird von Fans und Musikern als äußerst unglücklich oder provokativ empfunden. Obwohl Regierungsbehörden oft populäre Musik in ihren Informationsmaterialien verwenden, erhalten sie selten eine derart brutale Antwort von den Urhebern. Die Band erklärte deutlich, dass sie keine Verbindungen zu den Maßnahmen der nationalen Sicherheitsbehörde wünscht, was sie mit einem vulgären Ausdruck direkt an die Institution betonte. „Go fuck yourselves” (Verpisst euch) — Radiohead Aus rechtlicher Sicht betrifft der Fall die Verletzung von Urheberrecht im Bereich der Synchronisation eines Werks mit Bildern. Die Musiker von Radiohead sind für ihren äußerst rigorosen Ansatz bei der Lizenzierung ihrer Musik bekannt und erteilen selten Genehmigungen für deren Nutzung in Werbung oder politischen Materialien. Diese Situation stellt ICE in eine peinliche Imageposition, zumal die Band in sozialen Medien enorme Unterstützung von anderen Künstlern und der Öffentlichkeit erhielt. Experten erwarten, dass die Agentur gezwungen sein wird, das umstrittene Material schnell zu entfernen, um eine weitere Eskalation des Konflikts und potenzielle finanzielle Ansprüche aufgrund der unrechtmäßigen Nutzung geistigen Eigentums zu vermeiden.
Perspektywy mediów: Medien betonen das Recht der Künstler auf Freiheit von der Ideologie einer Behörde, die sie als repressiv gegenüber Einwanderern betrachten. Kommentatoren weisen auf die unnötige sprachliche Aggression der Band gegenüber einer Behörde hin, die gesetzliche Pflichten erfüllt.
Mentioned People
- Thom Yorke — Frontmann der Band Radiohead, bekannt für kompromisslose Ansichten.