Der US-Bundesrichter Daniel Traynor hat endgültig ein Urteil bestätigt, das die Organisation Greenpeace zur Zahlung von 345 Millionen Dollar an das Unternehmen Energy Transfer verpflichtet. Das Urteil betrifft eine Kampagne gegen den Bau der Dakota Access Pipeline in den Jahren 2016–2017. Diese als prohibitiv angesehene Summe stellt die Zukunft der Operationen der Organisation in den Vereinigten Staaten in Frage und droht mit ihrer vollständigen Insolvenz und der Pfändung von Vermögenswerten durch den Gläubiger.
Bestätigung des Urteils
Richter Daniel Traynor hat endgültig bestätigt, dass Greenpeace 345 Millionen Dollar an Energy Transfer zahlen muss.
Gefahr der Insolvenz
Die zugesprochene Summe übersteigt die finanziellen Ressourcen von Greenpeace in den USA bei Weitem, was zum Bankrott der Organisation führen könnte.
Rechtlicher Präzedenzfall
Das Urteil wird als gefährliches Instrument für Konzerne angesehen, die gesellschaftlichen Widerstand durch SLAPP-Klagen ausschalten wollen.
Bundesrichter Daniel Traynor aus North Dakota hat einen Prozess abgeschlossen, der zur Auflösung der Greenpeace-Strukturen in den USA führen könnte. Das Urteil, das 345 Millionen Dollar Schadensersatz zugunsten des Konzerns Energy Transfer zuspricht, bildet den Höhepunkt eines mehrjährigen Rechtsstreits. Der Fall hatte seinen Ursprung in den turbulenten Protesten um die Dakota Access Pipeline, als Aktivisten versuchten, die Investition im Standing-Rock-Reservat zu blockieren. Die Klage klassifizierte die Aktionen von Greenpeace nicht als friedlichen Protest, sondern als organisierte Desinformationskampagne und Konspiration mit dem Ziel, den Ruf des Unternehmens zu zerstören. Das Gericht folgte dieser Argumentation und erkannte an, dass die Organisation die Grenzen der Meinungsfreiheit überschritten habe. Der Bau von Pipelines auf dem Land von Ureinwohnern löst seit Jahrzehnten Spannungen aus und knüpft an historische Streitigkeiten über Land und Stammessouveränität in den Vereinigten Staaten an. Vertreter von Greenpeace bezeichneten das Urteil als „verheerend“ und als Bedrohung für den gesamten Sektor der Nichtregierungsorganisationen. Aktivisten weisen darauf hin, dass dies ein Lehrbuchbeispiel für die Strategie einer SLAPP-Klage sei, die Bürger davon abhalten soll, Konzernen auf die Finger zu schauen. Die Summe von 345 Millionen Dollar, die das Jahresbudget der US-Niederlassung von Greenpeace um ein Vielfaches übersteigt, macht eine Rückzahlung ohne Insolvenzerklärung unmöglich. Energy Transfer hingegen betont, dass das Urteil den Umfang der Verluste angemessen widerspiegele, die durch angebliche Manipulationen der Aktivisten entstanden seien. Die Entscheidung von Richter Traynor ebnet den Weg für eine Zwangsvollstreckung, was als Versuch gewertet werden kann, die Umweltbewegung gewaltsam zum Schweigen zu bringen. 345 mln $ — beträgt die Rekordentschädigung, die den Haushalt von Greenpeace belastet Finanzieller Status vs. Urteil: Jahresbudget Greenpeace USA: ca. 30-40 Mio. $ → Zahlungsunfähigkeit; Zugesprochener Schadensersatz: keiner → 345 Mio. $ Rechtsexperten sagen voraus, dass dieser Fall weitreichende Auswirkungen auf die Versammlungsfreiheit und die Interessenvertretung in den USA haben wird. Die Organisation hat bereits angekündigt, in höheren Instanzen weiterzukämpfen, doch das aktuelle Urteil ist sofort vollstreckbar. Greenpeace muss sich nun mit dem Gespenst auseinandersetzen, dass der Pipeline-Betreiber die Kontrolle über seine Vermögenswerte übernimmt, was ein beispielloses Ereignis in der Geschichte des modernen sozialen Aktivismus wäre. Experten warnen vor einem „Chilling-Effekt“, der kleinere Gruppen davon abhalten könnte, überhaupt noch Protestaktionen gegen Großkapital zu unternehmen.
Perspektywy mediów: Liberale Medien warnen vor einer Gefahr für die Demokratie und dem Missbrauch von Recht durch Konzerne zur Zerstörung sozialer Organisationen. Konservative Medien betonen den Triumph der Rechtsstaatlichkeit und die Notwendigkeit, Verantwortung für Lügen und Geschäftsverluste zu übernehmen.
Mentioned People
- Daniel Traynor — Bundesrichter in North Dakota, der das Urteil gegen Greenpeace bestätigte.