Tony Yoka, französischer Olympiasieger im Boxen von Rio de Janeiro 2016, hat einen Wechsel seiner Sportnationalität bekanntgegeben. Der 33-jährige Boxer, der bisher für Frankreich antrat, wird künftig für die Demokratische Republik Kongo – das Herkunftsland seines Vaters – kämpfen. Das Ziel des Athleten ist der Gewinn einer Medaille bei den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles.

Entscheidung zum Nationalitätenwechsel

Der französische Olympiasieger im Boxen, Tony Yoka, hat offiziell den Wechsel seiner sportlichen Nationalität zur Demokratischen Republik Kongo bekanntgegeben.

Ziel: Olympiamedaille für die DR Kongo

Der Athlet hat sein Ziel klar definiert: den Gewinn der ersten olympischen Medaille in der Geschichte der Demokratischen Republik Kongo bei den Spielen in Los Angeles 2028.

Persönliche und symbolische Motivation

Yokas Entscheidung, die unter dem Motto „Faire rayonner la République démocratique du Congo” steht, hat emotionale Gründe und hängt mit der Herkunft seines Vaters zusammen.

Tony Yoka, französischer Olympiasieger im Superschwergewicht (+91 kg) von den Spielen in Rio de Janeiro 2016, hat die Entscheidung getroffen, seine Sportnationalität zu wechseln. Der 33-jährige Athlet gab bekannt, dass er künftig für die Demokratische Republik Kongo antreten wird. Wie er erklärte, leitet ihn dabei eine persönliche und symbolische Motivation, er wolle „die Demokratische Republik Kongo strahlen lassen”, das Herkunftsland seines Vaters. Der Wechsel der Sportnationalität durch erfolgreiche Athleten ist kein völlig neues Phänomen. In der Vergangenheit, noch vor der Einführung strengerer Regularien durch das IOC, kam es zu Starts für verschiedene Länder. Der heutige Prozess ist stärker formalisiert und erfordert den Erhalt einer Lizenz beim neuen Verband sowie oft das Erfüllen bestimmter Kriterien wie Staatsbürgerschaft oder enge Bindungen zum Land. Das Hauptziel des Athleten ist nun der Gewinn einer Medaille bei den kommenden Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles. Diese Leistung hätte historische Bedeutung, da die Demokratische Republik Kongo trotz reicher Sporttraditionen noch nie eine olympische Medaille gewonnen hat. Yoka betonte gleichzeitig, dass er Frankreich weiterhin verbunden bleibt. Dieser Wechsel betrifft ausschließlich die sportliche Repräsentation und ist durch den Erhalt einer Lizenz beim kongolesischen Boxverband möglich.

Mentioned People

  • Tony Yoka — Französischer Boxer, Olympiasieger von Rio 2016, der seine Sportnationalität zur Demokratischen Republik Kongo gewechselt hat.