Mehrere Finnwale, umgangssprachlich auch als Finnfische bezeichnet, sind in der Nähe der dänischen Insel Fanø gestrandet. Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag im Gebiet zwischen der Insel und der Halbinsel Skallingen. Lokale Behörden und Rettungsdienste haben Maßnahmen zur Absicherung des Unfallorts ergriffen und appellieren an die Öffentlichkeit, Abstand zu halten. Dies ist bereits der dritte derartige Vorfall in Dänemark in diesem Jahr.
Dritte Strandung in diesem Jahr
Dies ist bereits die dritte Massenstrandung von Walen in dänischen Gewässern seit Beginn des Jahres 2026, was auf eine mögliche Zunahme der Häufigkeit solcher Ereignisse in der Region der Nordsee hindeutet.
Appell des Ministers um Abstand
Der Umweltminister Dänemarks, Magnus Heunicke, hat öffentlich dazu aufgerufen, dass Unbeteiligte sich nicht den Tieren nähern, da dies bei ihnen zusätzlichen Stress auslösen und mögliche Rettungsaktionen erschweren könnte.
Lage und mögliche Ursachen
Die Tiere sind auf einer Untiefe zwischen der Insel Fanø und der Halbinsel Skallingen gestrandet. Experten vermuten, dass sie sich während der Migration nach Süden verirrt haben könnten, was ein typisches Problem für große Meeressäuger in dieser Region ist.
Maßnahmen der Dienste
Der Unfallort wurde abgesichert, und die zuständigen Dienste, darunter wahrscheinlich die Küstenwache und Tierärzte, überwachen die Situation und bewerten die Möglichkeiten, den Tieren zu helfen.
Am Donnerstag kam es zu einer Massenstrandung mehrerer Finnwale an der Küste der dänischen Insel Fanø. Die Tiere wurden im Gebiet zwischen der Insel und der Halbinsel Skallingen gesichtet. Die Nachrichtenagentur Ritzau meldete den Vorfall am Freitag, woraufhin die größten deutschen Nachrichtentitel darüber berichteten. Massenstrandungen von Walen, auch als Stranding bekannt, sind ein seit Jahrhunderten beobachtetes Phänomen, dessen Ursachen jedoch nicht vollständig geklärt sind. Natürliche Faktoren wie Krankheiten, Navigationsfehler während der Migration, Veränderungen im Erdmagnetfeld oder Lärmverschmutzung der Ozeane könnten dafür verantwortlich sein. Die Küsten der Nordsee, die durch große Untiefen und starke Gezeiten gekennzeichnet sind, sind besonders gefährlich für Wale. Der dänische Umweltminister Magnus Heunicke gab am Freitag eine Erklärung heraus, in der er die Bürger aufforderte, sich nicht dem Unfallort zu nähern und die errichteten Absperrungen zu respektieren. „Störungen können die Tiere stressen und jede Art von Rettungsaktion erschweren.” (Störungen können die Tiere stressen und jede Art von Rettungsaktion erschweren.) — Magnus Heunicke Seine Worte unterstreichen die Sensibilität der Situation und die Notwendigkeit, den Tieren Ruhe zu gewähren. Dies ist bereits die dritte derartige Situation in Dänemark im Jahr 2026, was Fragen nach den Ursachen der wiederholten Vorfälle aufwirft. Experten für Meeressäuger weisen darauf hin, dass Finnwale durch die Gewässer der Nordsee wandern und der Weg nach Süden in Richtung wärmerer Brutgewässer sie in gefährliche, flache Gebiete führen kann. Die Dienste, darunter wahrscheinlich die Dänische Küstenwache sowie Spezialisten für die Rettung von Meerestieren, haben am Unfallort Maßnahmen ergriffen. Ihre Priorität ist die Beurteilung des Gesundheitszustands der Wale und möglicherweise der Versuch, sie zu retten und in tiefere Gewässer zu führen. Rettungsaktionen für große Wale sind logistisch äußerst kompliziert und erfordern spezielle Ausrüstung und Fachwissen. Die Erfolgschancen hängen von vielen Faktoren ab, darunter dem Zustand der Tiere, dem Wetter und der Geländebeschaffenheit. Zum Vergleich mit anderen Vorfällen in der Region strandete im Januar dieses Jahres eine andere Gruppe von Walen in der Nähe der Insel Rømø. Vorfälle von Massenstrandungen von Walen in Dänemark im Jahr 2026: 2026-01: 1, 2026-02: 2 Die Zunahme der Häufigkeit dieser Ereignisse könnte zu weiteren Untersuchungen der Umweltfaktoren in der Nordsee führen. Geplante Maßnahmen und Überwachung: 22. Februar 2026 — Fortsetzung der Lagebeurteilung durch die Dienste; 23. Februar 2026 — Mögliche Entscheidung über eine Rettungsaktion
Mentioned People
- Magnus Heunicke — Umweltminister Dänemarks, der dazu aufrief, die Tiere nicht zu beunruhigen.