Die Verwaltung des Sanktuariums der Muttergottes von Gietrzwałd hat eine offizielle Stellungnahme als Reaktion auf die wachsenden Kontroversen um die kürzlich abgeschlossene Renovierung der denkmalgeschützten Statue veröffentlicht. Einige Gläubige und Internetnutzer hatten angedeutet, dass die Skulptur ausgetauscht oder unrechtmäßig modifiziert worden sei, einschließlich angeblichem „Anbringen von Schuhen“ und Veränderungen der Gesichtszüge. Geistliche bestreiten diese Berichte kategorisch und betonen, dass das aktuelle Erscheinungsbild das Ergebnis der Wiederherstellung der ursprünglichen Form der Skulptur von 1877 ist.
Die Atmosphäre um das Sanktuarium der Muttergottes von Gietrzwałd, des einzigen in Polen offiziell von der katholischen Kirche anerkannten Marienerscheinungsortes, wurde nach Abschluss der Restaurierungsarbeiten an der historischen Statue angespannt. Die Skulptur in der Erscheinungskapelle wurde 2025 aufgrund ihres schlechten technischen Zustands umfassend renoviert. Nach ihrer Rückkehr an den Ort entbrannte in den sozialen Medien eine heftige Diskussion. Kritiker werfen den Restauratoren vor, die Statue sehe anders aus als vor den Arbeiten, und weisen auf Details wie Schuhe oder Gesichtszüge hin. Die Sanktuariumsleitung, vertreten durch Ordensleute, hat eine scharfe Richtigstellung veröffentlicht, in der sie versichert, dass „keine Schuhe angebracht wurden“ und die Statue genau dasselbe Objekt sei, das am 16. September 1877 in Gietrzwałd aufgestellt wurde. Es wurde erklärt, dass bei der Renovierung sekundäre Farbschichten und Gips entfernt wurden, die jahrzehntelang die ursprüngliche Intention des Künstlers verzerrt hatten. Das aktuelle Aussehen, obwohl für viele überraschend, stellt eine Rückkehr zum authentischen Original von vor fast 150 Jahren dar. Die Erscheinungen in Gietrzwałd fanden vom 27. Juni bis zum 16. September 1877 statt, und die Hauptzeugen waren zwei jugendliche Mädchen. Es war eine Zeit intensiver Germanisierung unter preußischer Herrschaft, was den Ereignissen nicht nur eine religiöse, sondern auch eine national-befreiende Dimension verlieh. Die Geistlichen appellieren um Ruhe und davon ab, Desinformation zu verbreiten, die die Würde des Kultortes beeinträchtigt. Die <przypis title=