Das Niederschlesische Schulamt führte in der Grundschule Nr. 10 in Jelenia Góra eine Kontrolle nach dem Mord an einer 11-jährigen Schülerin im Dezember 2025 durch. Der Bericht wies auf Versäumnisse im Erziehungssystem der Einrichtung hin, einschließlich der Verwendung ungeeigneter Selbsteinschätzungsbögen für Schüler. In der tragischen Tat wird eine 12-jährige Mitschülerin des Opfers angeklagt.

Versäumnisse im Erziehungssystem

Die Kontrolle ergab, dass die Schule unzureichende Instrumente zur Bewertung des Schülerwohls einsetzte und unangemessen auf problematisches Verhalten reagierte.

Tragödie in Jelenia Góra

Am 15. Dezember 2025 wurde in der Wyspiański-Straße die Leiche der 11-jährigen Danusia mit Verletzungen durch ein scharfes Werkzeug aufgefunden. Im Fall wurde eine 12-jährige Mitschülerin derselben Schule festgenommen.

Kontrolle nach dem Ereignis

Das Niederschlesische Schulamt führte eine ad-hoc-Kontrolle der Einrichtung durch und analysierte unter anderem die Schulregeln sowie präventive erzieherische Maßnahmen.

Geplante Gespräche mit Schulen

Nach der Kontrolle in der Grundschule Nr. 10 kündigte der Sprecher des Jelenia Góraer Magistrats umfassendere Konsultationen mit den Direktoren anderer Schulen in der Stadt an.

Das Niederschlesische Schulamt veröffentlichte die Ergebnisse einer Kontrolle in der Grundschule Nr. 10 in Jelenia Góra, die nach dem tragischen Tod einer 11-jährigen Schülerin im Dezember des Vorjahres durchgeführt wurde. In dem Bericht, an den Radio Wrocław gelangte, wurde eine Reihe von Unregelmäßigkeiten im Funktionieren des Erziehungssystems der Einrichtung festgestellt. Die Kontrolleure analysierten die Art und Weise der Festlegung und Einhaltung von Schulregeln, ergriffene erzieherische und präventive Maßnahmen sowie das Verfahren zur Reaktion auf problematisches Schülerverhalten.

Eine Schulaufsichtskontrolle ist ein Standardinstrument der pädagogischen Aufsicht, das von Amts wegen oder als Reaktion auf gemeldete Probleme eingeleitet werden kann. Ihr Ziel ist die Überprüfung, ob die Schule die geltenden Vorschriften des Bildungsrechts umsetzt und den Schülern sichere und entwicklungsfördernde Bedingungen bietet. Nach tragischen Ereignissen mit Kindern sind solche Kontrollen besonders gründlich und führen oft zu Empfehlungen für sofortige Änderungen.

Einer der zentralen Vorwürfe war die Verwendung sogenannter „Selbsteinschätzungsbögen für Schüler“ durch die Lehrer als Hauptinstrument zur Überwachung des Wohlbefindens der Kinder. Die Schüler füllten diese Bögen jährlich mit Informationen darüber aus, wie sie sich in der Schule fühlten. „„Die von den Lehrern als Teil der in der Schule angenommenen erzieherischen Lösungen verwendeten Selbsteinschätzungsbögen für Schüler [waren nicht ausreichend]“” — Mirosława Bożek, Sprecherin des Schulamts – teilte die Sprecherin des Schulamts, Mirosława Bożek, mit. Die Kontrolle ergab, dass die Einrichtung keine angemessenen Mechanismen zur frühzeitigen Erkennung von Krisen bei Schülern bereitstellte. Die Tragödie, die am 15. Dezember 2025 in der Wyspiański-Straße stattfand, erschütterte die lokale Gemeinschaft. In der Nähe der Schule wurde die Leiche der 11-jährigen Danusia mit Verletzungen durch ein scharfes Werkzeug aufgefunden. Im Fall wurde eine 12-jährige Mitschülerin festgenommen, die nun einem Verfahren vor dem Familiengericht unterliegt. Beide Mädchen kannten sich vom Sehen und besuchten dieselbe Einrichtung.

Nach der Kontrolle kündigte der Sprecher des Stadtamts Jelenia Góra, Marcin Ryłko, am Freitag an, dass die Stadtverwaltung umfassendere Gespräche mit den Direktoren aller Schulen in Jelenia Góra führen werde. Ihr Ziel soll die Entwicklung besserer Standards für Sicherheit und psychologische Unterstützung der Schüler sein. Die Kontrolle in der Grundschule Nr. 10 war eine ad-hoc und außergewöhnliche Maßnahme, die durch die beispiellose Tragödie ausgelöst wurde. Das Schulamt betont, dass Schulen standardmäßig verpflichtet sind, wirksame Verfahren der Schulprävention zu besitzen und anzuwenden, die eine schnelle Identifizierung hilfsbedürftiger Schüler ermöglichen.

Liberale Medien betonen systemische Versäumnisse in der psychologischen Betreuung von Kindern und fordern eine Erhöhung der Mittel für Hilfe in Schulen. | Konservative Medien konzentrieren sich auf die Verantwortung der Eltern und die Erziehung in der Familie und weisen auf die Grenzen institutioneller Kontrolle über Jugendverhalten hin.

Mentioned People

  • Danusia — 11-jähriges Mordopfer, Schülerin der Grundschule Nr. 10 in Jelenia Góra
  • Mirosława Bożek — Pressesprecherin des Niederschlesischen Schulamts
  • Marcin Ryłko — Pressesprecher des Stadtamts Jelenia Góra