Gisèle Pelicot, die jahrelang von ihrem Ehemann und Dutzenden anderen Männern vergiftet und vergewaltigt wurde, promotet ihr Buch. Bei Veranstaltungen in London betonte sie, dass ihr öffentlicher Kampf allen Opfern sexueller Gewalt Kraft geben soll. Sie spricht über die Schwierigkeiten, die Wahrheit aufzudecken, über das Bedürfnis, ihrer Familie zu vergeben, und darüber, ihre Würde zurückzugewinnen.

Gisèle Pelicot berichtet über ihre Erlebnisse während der Promotion ihres Buches „A Hymn to Life”. Das Ereignis bot Anlass, den Fall in Erinnerung zu rufen, der die Öffentlichkeit erschütterte und eine Debatte über die Definition der Einwilligung im französischen Recht erzwang. Das Strafrecht in vielen europäischen Ländern hatte lange Schwierigkeiten, Vergewaltigungen in der Ehe und Straftaten unter Verwendung von Rauschmitteln anzuerkennen. Erst Reformen in den 1980er und 1990er Jahren begannen, diese Taten ernst zu nehmen, und Aufklärungskampagnen veränderten langsam das Bewusstsein. Die Autorin, heute 73 Jahre alt, bezieht sich in neuen Interviews auf die Entscheidung, auf <przypis title=