Die amerikanische Wirtschaft hat sich im letzten Quartal 2025 deutlich abgekühlt und erreichte ein BIP-Wachstum von 1,4 % auf Jahresbasis. Dieses Ergebnis lag deutlich unter den Prognosen der Ökonomen, die eine Dynamik von etwa 3 % erwartet hatten. Der Hauptbremsfaktor war ein rekordverdächtig langer Stillstand der Bundesverwaltung, der nach Schätzungen das Wachstumstempo um mehr als einen Prozentpunkt gedrückt hat, trotz stabiler Verbraucherausgaben.
Plötzliche Wachstumsverlangsamung
Das BIP-Wachstum im vierten Quartal betrug 1,4 %, was die niedrigste Rate seit zwei Jahren darstellt und deutlich unter den prognostizierten 3,0 % liegt.
Auswirkungen des Regierungsstillstands
Der rekordverdächtige Shutdown der Bundesverwaltung reduzierte die gesamte Wachstumsrate um 1,15 Prozentpunkte und lähmte die öffentlichen Ausgaben.
Inflation über dem Ziel
Der PCE-Kernpreisindex stieg um 0,4 %, was die Fed dazu veranlassen könnte, die Zinsen längerfristig höher zu halten.
Optimismus für die Zukunft
Finanzminister Scott Bessent prognostiziert für 2026 eine Rückkehr zu einem Wachstum von 3,5 % dank KI-Technologie.
Das amerikanische BIP stieg im vierten Quartal 2025 nur um 1,4 % auf Jahresbasis, was einen starken Rückgang gegenüber den 4,4 % im Vorquartal darstellt. Als Hauptursache gilt ein rekordverdächtig langer Shutdown, der zur Einstellung wichtiger öffentlicher Dienstleistungen führte und die Staatsausgaben im Gesamtwachstum um 1,15 Prozentpunkte senkte. Das Gesamtergebnis für 2025 belief sich auf 2,2 %, was eine Abschwächung gegenüber den 2,8 % aus dem Jahr 2024 bedeutet. In der Geschichte der Vereinigten Staaten fand der längste Shutdown an der Wende von 2018 zu 2019 statt und dauerte 35 Tage, was die Wahrnehmung des Einflusses von Haushaltsstreitigkeiten auf die Realwirtschaft nachhaltig veränderte. Trotz der negativen Auswirkungen politischer Faktoren weisen Experten auf „Silberstreifen am Horizont“ in den neuesten Daten hin. Der private Konsum und die Geschäftsinvestitionen blieben relativ unempfindlich gegenüber Turbulenzen. Ein zusätzlicher entwicklungsfördernder Impuls, auf den die Regierung von Donald Trump setzt, ist ein Boom im Bereich der Innovationen im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz sowie geplante Steuersenkungen. Der neue Finanzminister, Scott Bessent, äußerte die ambitionierte Überzeugung, dass die amerikanische Wirtschaft 2026 in der Lage sein werde, auf den Pfad des dynamischen Wachstums zurückzukehren und ein Niveau von mindestens 3,5 % zu erreichen. „Ich glaube, dass die US-Wirtschaft 2026 trotz der aktuellen, durch außergewöhnliche Faktoren verursachten Verlangsamung um mindestens 3,5 % wachsen kann.” — Scott Bessent Gleichzeitig mit den BIP-Daten wurden Indikatoren zu Inflation und Immobilienmarkt veröffentlicht. Der Kernpreisindex PCE, der von der Federal Reserve (Fed) genau beobachtet wird, stieg um 0,4 % im Monatsvergleich, was die Markterwartungen übertraf und die Aussichten auf schnelle Zinssenkungen erschwerte. Auf dem Primärmarkt für Immobilien wurde im Dezember ein Umsatzrückgang von 1,7 % verzeichnet, was darauf hindeutet, dass hohe Kreditkosten und politische Unsicherheit die Kaufentscheidungen amerikanischer Familien nun real beeinflussen. Das Federal Reserve System, das als Zentralbank der USA fungiert, wurde 1913 gegründet, um die Stabilität des Finanzsystems zu gewährleisten und Konjunkturzyklen abzumildern.
Mentioned People
- Scott Bessent — US-Finanzminister, verantwortlich für die Fiskalpolitik und Wirtschaftsprognosen.
- Donald Trump — Präsident der USA, dessen Zollpolitik und Shutdown die Wirtschaftsergebnisse beeinflussten.