In der deutschen Hauptstadt wurde seit Jahresbeginn ein Anstieg von Telefonkriminalität gegenüber russischsprachigen Senioren verzeichnet. Die Berliner Polizei gibt an, dass bis zum 24. Februar etwa 20 solcher Fälle registriert wurden und der Gesamtschaden der Opfer rund 400.000 Euro beträgt. Die Täter handeln nach einem ausgearbeiteten Drehbuch, geben sich als verzweifelte Verwandte und falsche Polizisten aus, um Geld für angebliche Kautionen zu erpressen.

Ausmaß der Betrügereien und finanzielle Verluste

Seit Januar 2026 wurden in Berlin etwa 20 Fälle von Betrug nach der sogenannten Schockanruf-Methode registriert. Die Gesamtsumme der erpressten Mittel erreicht 400.000 Euro, was auf eine hohe Wirksamkeit und große Verluste einzelner Opfer hinweist.

Vorgehensweise der Täter

Die Täter, die die russische Sprache verwenden, wählen ältere, russischsprachige Personen aus. Im Gespräch geben sie sich als weinender Verwandter aus, der angeblich einen tödlichen Unfall verursacht hat, und anschließend fordert ein "Polizist" eine sofortige Zahlung einer hohen Kaution.

Beispiel eines konkreten Falls

Am Montag erhielt ein 84-jähriger Bewohner des Bezirks Spandau einen Anruf von einer Person, die sich als Schwiegertochter ausgab und um Geld bat. Später kam ein Kurier zu seinem Haus und holte Bargeld ab. Dies zeigt den organisierten Charakter der Handlungen, der psychologischen Druck mit physischem Geldempfang verbindet.

Zielgruppe und Angriffssprache

Die Betrüger zielen auf die russischsprachige Gemeinschaft Berlins, vor allem auf Personen im hohen Alter. Die Nutzung der russischen Sprache und die Kenntnis der sozialen Realitäten dieser Gruppe ermöglicht es ihnen, Glaubwürdigkeit aufzubauen und den Widerstand potenzieller Opfer leichter zu überwinden.

In Berlin wurde ein deutlicher Anstieg von ausgeklügelten Telefonbetrügereien verzeichnet, die sich an russischsprachige Senioren richten. Die Polizei teilte mit, dass seit Jahresbeginn bis zum 24. Februar etwa 20 solcher Straftaten registriert wurden und der Gesamtschaden rund 400.000 Euro beträgt. Die Täter handeln nach einem Schema, das als Betrug per Schockanruf bezeichnet wird. Das Drehbuch ist immer ähnlich: Das Opfer erhält einen Anruf von einer Person, die sich als verzweifelter Verwandter ausgibt und behauptet, einen tödlichen Autounfall verursacht zu haben und Hilfe zu benötigen. Telefonbetrug, der Social-Engineering-Techniken nutzt, ist seit Jahrzehnten ein globales Problem. Mit der Entwicklung der Telekommunikation und Migration ändern sich jedoch die Zielgruppen und Angriffssprachen. In Deutschland, das eine große russischsprachige Gemeinschaft aufgrund historischer Migrationswellen hat, sind derartige Straftaten nichts Neues, doch ihr Ausmaß und ihre Aggressivität können variieren. Anschließend übernimmt eine Person, die sich als Polizist ausgibt, das Gespräch und fordert eine sofortige Zahlung einer hohen Kaution, um den Verwandten angeblich vor der Verhaftung zu retten. Wie die Polizei berichtet, zielen die Betrüger auf ältere, russischsprachige Berliner Einwohner ab und nutzen deren Sprachkenntnisse und wahrscheinlich soziale Isolation aus. Die Täter sind seit Januar mit hoher Frequenz aktiv. Ein dokumentierter Fall betrifft einen 84-jährigen Mann aus Spandau, dessen „Schwiegertochter“ telefonisch um Geld bat und wenige Stunden später ein Kurier persönlich Bargeld von ihm abholte. Diese physische Abholung der Mittel deutet auf eine organisierte Struktur der kriminellen Gruppe hin. Alle drei analysierten deutschen Medien – Der Tagesspiegel, DIE WELT und stern.de – liefern identische Zahlen und Beschreibungen der Methode, was auf eine gemeinsame Informationsquelle, wahrscheinlich eine Mitteilung der Berliner Polizei, hindeutet. In den Artikeln fehlen Informationen über Festnahmen von Verdächtigen oder Details der laufenden Ermittlungen, was darauf hindeutet, dass die Täter weiterhin auf freiem Fuß sind.