Die Mittwochssitzungen an den Weltmärkten brachten eine deutliche Erwärmung der Stimmung. Investoren reagierten positiv auf Signale der Stabilisierung im Technologiesektor sowie optimistische Berichte aus den Atomverhandlungen zwischen den USA und dem Iran. Der deutsche DAX überschritt erstmals seit einem Monat die Marke von 25.000 Punkten, und die Wall Street setzt ihre Gewinne fort, trotz hawkischer Signale der US-Notenbank, die keinen Eile bei Zinssenkungen erkennen lässt.

DAX durchbricht Barriere

Der deutsche Index DAX stieg um 1,12% und durchbrach die psychologische Grenze von 25.000 Punkten, womit er den höchsten Stand seit Mitte Januar 2026 erreichte.

Durchbruch in Gesprächen mit Iran

Berichte über eine Einigung zum Atomprogramm beruhigten die Märkte, obwohl Vizepräsident J.D. Vance Skepsis gegenüber der Haltung Teherans bewahrt.

Fed dämpft Erwartungen

Das Protokoll des FOMC sowie Äußerungen von Michael Barr deuten darauf hin, dass die Zinssätze in den USA aufgrund der Inflation längerfristig hoch bleiben werden.

Die Börsensitzung vom 18. Februar 2026 verzeichnete eine Rückkehr des Optimismus an den wichtigsten Handelsplätzen der Welt. Haupttreiber der Gewinne war die Erholung des Technologiesektors, der in den letzten Wochen unter Druck stand, aufgrund von Bedenken über den Einfluss künstlicher Intelligenz auf traditionelle Wirtschaftszweige. Der deutsche Index DAX gewann 1,12% und schloss den Tag bei 25.278,21 Punkten, was sein höchster Stand seit Mitte Januar ist. Ähnliche Stimmung herrschte in New York, wo der Dow Jones um 0,26% stieg und der technologielastige Nasdaq von guten Ergebnissen von Unternehmen wie Garmin oder der New York Times profitierte, in die der Fonds Berkshire Hathaway investiert hat. Der DAX-Index, der die 40 größten an der Frankfurter Börse notierten Unternehmen umfasst, gilt seit seiner Einführung im Jahr 1988 als Hauptbarometer für die wirtschaftliche Verfassung nicht nur Deutschlands, sondern der gesamten Eurozone.Parallel zu den Marktereignissen verfolgten Investoren Berichte aus Genf und der Schweiz, wo es zu einer angeblichen Einigung über "Leitprinzipien" bezüglich des iranischen Atomprogramms gekommen sein soll. Diese Information löste zunächst einen Rückgang der Ölpreise aus, doch spätere Äußerungen US-amerikanischer Politiker, darunter Vizepräsident J.D. Vance, erinnerten an die anhaltende Unsicherheit, was den Preis für Brent-Rohöl bei etwa 67,60 USD stabilisierte. Unterdessen zeigte das veröffentlichte Protokoll der Sitzung des FOMC, dass die Fed keine baldigen Senkungen der Zinssätze plant, was den Dollar gegenüber asiatischen Währungen stärkte. Veränderungen der wichtigsten Börsenindizes: DAX: 1.12, Nikkei 225: 1.02, S&P 500: 0.51, Dow Jones: 0.26, TSX: 0.48 Beachtenswert ist auch die Lage auf dem Rohstoffmarkt, wo Kupfer um 2,2% auf 12.893 USD pro Tonne stieg, was Analysten mit sogenanntem Dip-Buying in Verbindung bringen. In Europa fielen die Erdgaspreise unter 30 Euro pro MWh dank Prognosen für wärmeres Wetter, was die Sorgen über den Zustand der Speicher am Ende der Heizsaison mildert. Der Tag brachte auch Spekulationen über einen vorzeitigen Rücktritt von Christine Lagarde von ihrem Posten als Präsidentin der EZB, obwohl die Anleihemärkte auf diese Berichte gelassen reagierten. 25 278 — Punkte betrug der Schlusskurs des DAX-Index„Basierend auf den aktuellen Bedingungen und Daten wird es wahrscheinlich angemessen sein, die Zinssätze für einige Zeit auf einem stabilen Niveau zu halten.” — Michael BarrLiberale Medien betonen den diplomatischen Erfolg in den Gesprächen mit dem Iran und den von Innovationen im KI-Sektor angetriebenen Optimismus. | Konservative Medien akzentuieren die hawkische Politik der Fed und die Skepsis gegenüber der Nachhaltigkeit der Einigung mit Teheran.

Mentioned People

  • Christine Lagarde — Präsidentin der Europäischen Zentralbank, deren mutmaßlich vorzeitiger Rücktritt von Investoren analysiert wurde.
  • J.D. Vance — Vizepräsident der USA, der die Fortschritte in den Gesprächen mit dem Iran mit großer Zurückhaltung kommentierte.
  • Michael Barr — Gouverneur der Federal Reserve, der schnelle Zinssenkungen ausschloss.