In russischen Geschäften und auf Märkten ist es zu einem beispiellosen Anstieg der Gemüsepreise gekommen, und zum Symbol der sich verschärfenden Ernährungskrise wurden Gurken. Seit Dezember 2025 ist ihr Einzelhandelspreis im Durchschnitt um 111 Prozent gestiegen und hat in einigen Regionen Werte von über 70 Złoty pro Kilogramm erreicht. Die russischen Behörden und Marktregulierer haben bereits Aufklärungsmaßnahmen eingeleitet, während die Bürger mit der schwersten Verarmung seit sechzehn Jahren konfrontiert sind.

Die russische Wirtschaft kämpft mit einer heftigen Lebensmittelinflation, die in den letzten Monaten die Preise für Gewächshausgemüse am stärksten getroffen hat. Offiziellen Daten des föderalen Statistikdienstes zufolge haben sich die Gurkenpreise innerhalb von nur zwei Monaten verdoppelt. In der Hauptstadt und anderen großen Ballungsräumen kostet ein Kilogramm dieses Gemüses durchschnittlich 300 Rubel, was umgerechnet etwa 44 Złoty entspricht. Unabhängige Medien berichten jedoch von deutlich höheren Preisen auf lokalen Märkten, die sogar bis zu 1500 Rubel pro Kilogramm für Produkte höchster Qualität erreichen. Diese Situation hat zu sozialer Unzufriedenheit geführt, die besonders in den sozialen Medien sichtbar ist, wo Nutzer das Gemüse als neue „Delikatesse” für Auserwählte verspotten. Der Anteil der Ausgaben für Lebensmittel in russischen Haushalten hat 40 Prozent des Einkommens überschritten, ein Wert, der seit der Finanzkrise 2008 und der Transformationsphase der 90er Jahre nicht mehr erreicht wurde. Die politische Reaktion war aufgrund der bevorstehenden Parlamentswahlen sofortig. Die <przypis title=