In hessischen Städten verzeichnet man einen starken Anstieg der Anzahl von Versammlungen und Demonstrationen. Obwohl das Innenministerium in Wiesbaden keine vollständigen landesweiten Daten vorliegen hat, bestätigen die Statistiken aus Frankfurt am Main den Aufwärtstrend. Im vergangenen Jahr fanden in dieser Stadt fast zweieinhalbtausend Demonstrationen statt, was sie zum absoluten Spitzenreiter in ganz Deutschland in Bezug auf die Anzahl der Proteste pro Einwohner macht.

Die Bewohner hessischer Städte gehen immer zahlreicher auf die Straße, was die neuesten Daten der lokalen Ordnungsbehörden bestätigen. In Frankfurt am Main, der größten Stadt der Region, wurden im vergangenen Jahr 2491 durchgeführte Versammlungen registriert. Dies ist ein Ergebnis, das 20 Prozent höher liegt als im Vorjahr und nur um 24 Veranstaltungen geringer ist als das Rekordjahr 2023 in dieser Hinsicht. Das Ordnungsamt betont, dass Frankfurt den ersten Platz in Deutschland im Vergleich der Anzahl der Demonstrationen bezogen auf die Einwohnerzahl einnimmt. Die lokalen Behörden bezeichnen die Stadt als „Seismograf weltweiter Ereignisse”, da die Themen der Proteste äußerst breit gefächert sind und direkt auf globale Krisen reagieren. Das Themenspektrum der Demonstranten umfasst sowohl Außenpolitik als auch lokale Angelegenheiten. Häufig gibt es Proteste zur Situation im Iran, prokurdischen Demonstrationen sowie Versammlungen, die sich auf Probleme des Wohnungsbaus und des Verkehrs konzentrieren. Das <przypis title=