Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa hat eine Lösung für die Zertifizierungsprobleme der neuen Business-Class-Kabine in den Boeing 787 Dreamlinern angekündigt. Passagiere, die ab dem 15. April reisen, können fast alle Plätze in diesem Bereich nutzen. Bislang mussten aufgrund strenger Vorgaben der US-Luftfahrtbehörde die meisten modernen Allegris-Sitze gesperrt bleiben, was die Airline zwang, den Verkauf von Tickets in der höchsten Klasse einzuschränken.

Freigabe der Luxussitze

Ab dem 15. April können Passagiere 25 von 28 Plätzen in der Business Class an Bord der Boeing 787 buchen.

Ende der Probleme mit der FAA

Die US-Behörde FAA hat die fehlenden Sicherheitszertifikate für die neuen Allegris-Sitze ausgestellt.

Sechsmonatige Kabinenstillstände

In den letzten sechs Monaten flogen die neuen Maschinen der Lufthansa mit fast leeren Business-Class-Bereichen.

Die deutsche Luftfahrtgruppe Lufthansa hat einen Durchbruch bei der Einführung ihrer neuen Business-Class-Kabine in Flugzeugen des Typs Boeing 787-9 Dreamliner gemeldet. Ab dem 15. April 2026 kann der Konzern Tickets für 25 von 28 Plätzen in dieser Klasse verkaufen. In den letzten sechs Monaten kämpfte die Airline mit einem ungewöhnlichen Problem: Sie verfügte über eine moderne Flotte, in der die meisten Sitze leer bleiben mussten. Grund war das Fehlen einer vollständigen Sicherheitszertifizierung für die neuen Allegris-Sitze, die von der US-amerikanischen Federal Aviation Administration (FAA) ausgestellt wird. Der Boeing 787 Dreamliner wurde 2011 in den kommerziellen Dienst gestellt und revolutionierte den Langstreckenverkehr durch den Einsatz von Kohlefaser-Verbundwerkstoffen, was den Kraftstoffverbrauch um etwa 20 Prozent gegenüber Vorgängermodellen senkte.Bisher erlaubte die FAA nur die Belegung von vier Plätzen im Premium-Bereich, was auf Verzögerungen bei Crashtests und Zulassungsverfahren zurückzuführen war. Diese Situation war für Lufthansa äußerst kostspielig, da die Business-Class die höchsten Margen erwirtschaftet. Die geänderte Entscheidung der Behörde bedeutet, dass nur drei Sitze vorübergehend für Passagiere gesperrt bleiben, bis die finalen technischen Verfahren abgeschlossen sind. Die in Frankfurt am Main ansässige Fluggesellschaft bemüht sich seit längerem, ihr Image als Premium-Anbieter aufzufrischen, und die Freigabe der Luxussitze in den Dreamlinern ist ein Meilenstein in diesem Plan. Verfügbarkeit von Business-Class-Plätzen im Boeing 787: Anzahl zertifizierter Sitze: 4 → 25; Gesamtzahl Business-Class-Sitze: 28 → 28; Kommerzieller Status: Verkaufssperre → Volle BuchbarkeitMarktexperten weisen darauf hin, dass Verzögerungen bei der Sitzzertifizierung in letzter Zeit zu einem branchenweiten Problem geworden sind, das nicht nur Lufthansa, sondern auch andere mit Boeing zusammenarbeitende Airlines betrifft. Für Passagiere ist jedoch entscheidend, dass der Reisekomfort auf interkontinentalen Strecken ab Mitte April deutlich steigen wird. Die FAA setzt in der Regel globale Standards, sodass das grüne Licht dieser Behörde es Lufthansa ermöglicht, das Streckennetz für die Sommersaison stabil zu planen. Lufthansa, ursprünglich 1926 gegründet, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg neu organisiert und gilt seit Jahrzehnten als Symbol für die Solidität der deutschen Wirtschaft am Himmel.25 von 28 — verfügbare Business-Class-Sitze ab April Liberale Medien könnten den Komfortverlust der Passagiere und finanzielle Verluste der Konzerne aufgrund behördlicher Bürokratie betonen. | Konservative Medien könnten sich auf die strikte Einhaltung von Sicherheitsnormen durch die FAA als Priorität gegenüber den Gewinnen der Airlines konzentrieren.