
Zwei Männer ertrinken am Freitagnachmittag bei getrennten Badeunfällen in bayerischen Seen
Ein 23-Jähriger ertrank am Starnberger See, nachdem er von einem Boot gesprungen war, während ein 68-jähriger Schweizer Staatsangehöriger am Chiemsee starb, nachdem er von einem Elektroboot aus ins Wasser gestiegen war.
Zwei Männer sind am Freitagnachmittag bei getrennten Badeunfällen in bayerischen Seen ums Leben gekommen. Der regionale Wasserrettungsdienst sprach eine Sicherheitswarnung aus.
Unfall am Starnberger See
Ein 23-jähriger Mann ertrank am Starnberger See, nachdem er von einem Boot gesprungen war. Ein 26-jähriger Mann sprang ebenfalls von demselben Boot, konnte aber zu einem anderen Wasserfahrzeug schwimmen, so ein Polizeisprecher. Mehrere Zeugen versuchten, den jüngeren Mann aus dem Wasser zu retten, blieben jedoch erfolglos. Taucher bargen später seinen Leichnam in einer Tiefe von etwa acht Metern. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck ermittelt.
Unfall am Chiemsee
Ein 68-jähriger Schweizer Staatsangehöriger starb am Freitagnachmittag am Chiemsee. Er war mit einem Verwandten auf einem Elektroboot unterwegs, als er zum Schwimmen ins Wasser stieg. Die genauen Umstände, wie er ins Wasser gelangte, sind unklar. Sein Begleiter verlor ihn kurz darauf aus den Augen. Badegäste alarmierten die Rettungskräfte, und Einsatzkräfte von DLRG und Wasserwacht fanden den leblosen Mann am Abend im Wasser. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Die Kriminalpolizei Traunstein ermittelt, sieht aber derzeit keine Hinweise auf ein Fremdverschulden und behandelt den Fall als tragischen Unglücksfall.
Warnung zur Wassersicherheit
Thomas Huber, der Landesvorsitzende der Wasserwacht Bayern, mahnte, dass offene Gewässer keine Schwimmbäder seien. Er wies darauf hin, dass Entfernung, Kälte, Erschöpfung oder ein kurzer Moment der Unachtsamkeit schnell lebensbedrohlich werden könnten.
Offene Gewässer sind keine Schwimmbäder.
In diesem Jahr sind in Bayern bereits mehr als ein Dutzend Menschen beim Baden ums Leben gekommen.


