Konflikte · Nowopetriwka

Russischer Raketenangriff tötet zwei norwegische Minenräumer in Cherson

Ein russischer Raketenangriff im Süden der Ukraine tötete zwei ukrainische Minenräum-Spezialisten der norwegischen NGO Norsk Folkehjelp und verletzte vier weitere. Der Angriff in Nowopetriwka erfolgte ohne Luftalarm und könnte Streumunition eingesetzt haben.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Notícias ao Minuto, SudOuest.fr, Franceinfo und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Nowopetriwka · Ukraine
Wie es dazu kam
  1. 1.02.Zwei Schweizer HEKS/EPER-Helfer in der Region Cherson getötet
  2. 1.09.Zwei DRC-Minenräum-Experten in der Region Cherson getötet
  3. 1.05.UN-Hilfsfahrzeug von russischen Drohnen getroffen (keine Todesfälle)
  4. 24.06.Zwei Minenräum-Experten von Norsk Folkehjelp in Nowopetriwka durch russischen Raketenangriff getötet

Der Angriff

Im Dorf Nowopetriwka, etwa 40 Kilometer von der Frontlinie in der südlichen Region Cherson entfernt, traf am Mittwoch ein Raketenangriff eine Gruppe von Minenräum-Spezialisten von Norwegian People's Aid. Die Staatsanwaltschaft der Region Cherson bestätigte, dass es sich um einen Raketenangriff handelte. Bujar Hoxha, Leiter der Ukraine-Mission der Organisation, sagte, das Team habe in einem Gebiet gearbeitet, in dem kein Luftalarm ausgelöst worden sei und in dem Streumunition vermutet werde. Die Region, die teilweise von russischen Streitkräften besetzt ist, ist häufiges Ziel von Artillerie, Raketen und Drohnen.

„Es könnte sich um einen Angriff mit Streumunition handeln, und es gab zu diesem Zeitpunkt keinen Luftalarm.“

Bujar Hoxha, Leiter

Opfer

Die anfängliche Bilanz war ein Toter und fünf Verletzte, einer davon in kritischem Zustand.

„Sechs unserer Mitarbeiter wurden getroffen: einer verlor sein Leben, ein weiterer ist in kritischem Zustand und vier sind verletzt, Stand jetzt.“

Bujar Hoxha, Leiter
Das erste Opfer war ein 24-jähriger ukrainischer Minenräum-Spezialist. Stunden später meldete Oleksandr Prokudin, Leiter der regionalen Militärverwaltung, dass der lebensgefährlich verletzte Kollege im Alter von 25 Jahren gestorben sei.

„Die Ärzte kämpften verzweifelt um das Leben dieses 25-jährigen Mannes, aber seine Verletzungen waren zu schwer.“

Oleksandr Prokudin
Beide Opfer waren Minenräum-Experten. Die vier anderen verletzten Mitarbeiter werden behandelt.

Ermittlungen und Präsenz der NGO

Hoxha sagte, eine Untersuchung der Umstände des Angriffs laufe, ohne die genaue Tageszeit zu nennen. Norwegian People's Aid (Norsk Folkehjelp) bestätigte in einer Erklärung, dass sie mehr als 450 Mitarbeiter in der Ukraine beschäftigt und sich auf die Beseitigung von Landminen und Blindgängern konzentriert – eine kritische Aufgabe in einem Land, das noch immer stark durch Kriegsrelikte belastet ist. Die Organisation ist seit der groß angelegten russischen Invasion im Februar 2022 in der Ukraine tätig.

Wiederholte Angriffe auf Hilfsorganisationen in Cherson

Humanitäre Helfer wurden in der Region Cherson mehrfach angegriffen. Im Februar 2024 wurden zwei internationale Helfer der Schweizer NGO HEKS/EPER getötet. Im September 2025 kamen zwei Minenräum-Experten des Dänischen Flüchtlingsrats (DRC) ums Leben. Ein UN-Hilfsfahrzeug wurde im Mai 2026 von russischen Drohnen getroffen. Der Angriff vom 24. Juni auf Mitarbeiter von Norsk Folkehjelp ist der jüngste einer Reihe von Angriffen, bei denen NGO-Personal in Frontnähe getötet oder gefährdet wurde.

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