Tennis · Halle
Defekter Glukosesensor führt zu Insulin-Überdosis und Zverevs Halle-Niederlage
Der French-Open-Sieger erklärte, der Sensor habe vor dem Match fälschlicherweise einen hohen Blutzuckerspiegel angezeigt, woraufhin er Insulin spritzte und in den ersten 45 Minuten 350 Gramm Zucker zu sich nehmen musste.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Corriere della Sera, Il Fatto Quotidiano, Ouest France und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Zverevs Glukosesensor zeigte einen falsch hohen Wert an, was dazu führte, dass er zu viel Insulin spritzte und dann schnell etwa 350 Gramm Zucker zu sich nahm.
Die Niederlage beendete Zverevs zehn Spiele andauernde Siegesserie, die mit seinem Roland-Garros-Titel begann, und war seine siebte Niederlage in Folge gegen Taylor Fritz.
Zverev, ein Typ-1-Diabetiker, sagte, er habe seit Beginn der Nutzung des Geräts im Jahr 2016 oder 2017 noch nie einen so extremen Sensorausfall erlebt, und blickt Wimbledon optimistisch entgegen.
- 7.06.Zverev gewinnt Roland Garros, seinen ersten Grand-Slam-Titel
- 20.06.Verliert Halbfinale in Halle gegen Fritz 6:7(4), 6:4, 7:5; Fehlfunktion des Glukosesensors führt zu Insulin-Überdosis und Aufnahme von 350 g Zucker
- 29.06.Wimbledon 2026 beginnt
Alexander Zverevs erstes Turnier seit seinem Roland-Garros-Sieg endete im Halbfinale von Halle, nachdem ein defekter Glukosemonitor eine Insulin-Überdosis verursachte. Der Deutsche kämpfte während des 2 Stunden und 39 Minuten dauernden Matches gegen Taylor Fritz körperlich.
„Der Sensor, den ich trage, hat mir einen völlig falschen Wert angezeigt. Er zeigte sehr hohe Werte an, obwohl sie in Wirklichkeit niedrig waren. Ich habe viel mehr Insulin gespritzt, als ich sollte.“
Was im Match geschah
Zverev, der Typ-1-Diabetiker ist, verlässt sich bei der Kontrolle seines Blutzuckers während des Spiels auf einen kontinuierlichen Glukosesensor. Am Samstag zeigte ihm das Gerät, das er seit 2016 oder 2017 verwendet, kurz vor dem Aufwärmen einen gefährlich hohen Glukosewert an. Daraufhin spritzte er eine große Dosis Insulin. Kurz darauf bestätigte sein Team, dass sein Zucker tatsächlich niedrig war, aber da war die überschüssige Insulinmenge bereits wirksam.
Um eine Unterzuckerung zu vermeiden, nahm Zverev während des ersten Satzes ein Glukosegel nach dem anderen zu sich. Innerhalb der ersten 45 Minuten hatte er etwa 350 Gramm Zucker aufgenommen – etwa umgerechnet 3,5 Liter Coca-Cola. Er gewann den ersten Satz mit 7:6(4), aber sein körperlicher Zustand verschlechterte sich. Fritz gewann den zweiten Satz mit 6:4 und brach den Aufschlag des Deutschen spät im dritten Satz, um einen 7:6(4)-, 4:6-, 7:5-Sieg zu erringen. Zverev hatte nach 40 Minuten auch wegen eines Rückenkrampfs behandelt werden müssen, bestand jedoch darauf, dass der Rücken nicht der entscheidende Faktor gewesen sei.
„In neun Jahren hatte ich noch nie einen so großen Fehler gesehen. Wer das Match sieht, wird mich ein Glukosegetränk nach dem anderen trinken sehen. Es ist, als würde man während eines Matches dreieinhalb Liter Coca-Cola trinken. Ich habe mich furchtbar gefühlt.“
Der größere Zusammenhang
Die Niederlage riss eine zehn Spiele andauernde Siegesserie ab, die in Roland Garros begonnen hatte, wo Zverev am 7. Juni seinen ersten Grand-Slam-Titel gewann. Es war auch seine siebte Niederlage in Folge gegen Fritz. Frances Tiafoe besiegte Fritz anschließend im Finale mit 6:4, 6:4 und wurde damit der erste amerikanische Meister in der 33-jährigen Geschichte des Halle-Turniers und gewann seinen ersten ATP-500-Titel.
Ausblick auf Wimbledon
Zverev betonte, dass der Sensorfehler ein Einzelfall war und er Wimbledon, das am 29. Juni beginnt, weiterhin optimistisch entgegensieht. Er verwies auf sein allgemein gutes Niveau auf dem Rasen in Halle als positives Zeichen. Organisatoren und Fans werden seine Gesundheit genau beobachten, aber Zverevs Team hält die Diabetes-Management-Ausrüstung trotz des seltenen Fehlers am Samstag für zuverlässig.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Corriere della SeraZverev, guasto al sensore del glucosio ad Halle contro Fritz: "Valori sballati, mi sono iniettato troppa insulina: come bere tre litri e mezzo di Coca-Cola"
- Il Fatto QuotidianoZverev e il malore ad Halle: "Guasto al mio sensore glicemico"
- Ouest France" Je n'avais jamais vu une erreur aussi importante ! " : Zverev plombé par son capteur de glycémie à Halle
- RP OnlineAuch Altmaier raus: "Scheußlich gefühlt" - Zverev verliert im Halle-Halbfinale wegen Zucker-Problemen
- Alexander Zverev
- Deutscher Tennisspieler, amtierender French-Open-Sieger und Typ-1-Diabetiker, verlor Halbfinale in Halle nach Glukosesensorfehler
- Taylor Fritz
- Amerikanischer Tennisspieler, der Zverev im Halbfinale von Halle besiegte und den zweiten Platz belegte
- Frances Tiafoe
- Amerikanischer Tennisspieler, der das Finale von Halle gewann und damit seinen ersten ATP-500-Titel holte
- Jannik Sinner
- Italienischer Tennisspieler, der im Training denselben Glukosesensortyp verwendet
- Orte
- Halle (Saale)
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen