Verkehr · Köln, Wuppertal und Hagen
Deutsche Bahn plant Wiedereröffnung des sanierten Korridors Köln–Hagen für den 10. Juli, S-Bahn-Entlastung läuft bereits
Nach mehr als fünf Monaten Vollsperrung für eine „Generalsanierung“ will die Deutsche Bahn die stark frequentierte Strecke von Köln über Wuppertal nach Hagen am Abend des 10. Juli wieder in Betrieb nehmen. Über 90 Prozent der Gleis- und Oberleitungsarbeiten sind abgeschlossen, die parallelen S-Bahn-Gleise wurden bereits wieder geöffnet.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von DIE WELT, stern.de und Süddeutsche Zeitung. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Deutsche Bahn plant, die Vollsperrung am Abend des 10. Juli 2026 wie ursprünglich geplant aufzuheben.
Die Erneuerung von Gleisen und Oberleitungen ist weitgehend abgeschlossen; die verbleibenden Wochen konzentrieren sich auf den Abschluss der Bahnhofsarbeiten und technische Abnahmeprüfungen.
Seit dem Wochenende vom 13. bis 14. Juni verkehren S-Bahn- und Regionalzüge wieder auf dem parallelen Abschnitt Düsseldorf–Wuppertal–Hagen und bieten eine gewisse Entlastung.
Pendler sind auf Ersatzbusse angewiesen, die teils an allen Bahnhöfen halten, teils als Express-Shuttles verkehren; Staus auf der Autobahn bleiben ein anhaltendes Problem.
Statt jahrelanger Flickwerk-Baustellen wurde die Strecke komplett gesperrt und auf einmal erneuert, um jahrelangen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten.
- 1.02.Vollsperrung der Hauptstrecke Köln–Hagen beginnt.
- 13.06.Parallele S-Bahn-Gleise Düsseldorf–Wuppertal–Hagen werden für den Regionalverkehr wieder geöffnet.
- 10.07.Geplante Wiedereröffnung der sanierten Hauptstrecke am Abend des 10. Juli.
Was geschah
Seit Februar 2026 ist die rund 80 Kilometer lange Strecke zwischen Köln und Hagen vollständig gesperrt – für eine sogenannte „Generalsanierung“, bei der Gleise, Oberleitungen, Bahnhöfe und Signaltechnik in einem Zug erneuert werden. Die Strecke wird von Fern-, Regional- und Güterverkehr genutzt und ist derzeit das größte Bahnbauprojekt in Nordrhein-Westfalen.
„Unser gemeinsames Ziel ist eine pünktliche Wiedereröffnung der Strecke für die Fahrgäste.“
Nach Angaben der Projektleitung sind mehr als 90 Prozent der Schienen und Oberleitungen ausgetauscht. In den letzten vier Wochen liegt der Schwerpunkt auf dem Abschluss der Bahnhofsmodernisierungen und der umfangreichen Abnahmeprüfung aller technischen Systeme.
Teilweise Entlastung für Nahverkehr
Erfreuliche Nachrichten gab es am Wochenende: Die S-Bahn-Gleise von Düsseldorf über Wuppertal nach Hagen wurden wieder in Betrieb genommen. Sie verlaufen teilweise parallel zur gesperrten Hauptstrecke und ermöglichen so bis zur vollständigen Wiedereröffnung den Betrieb mehrerer S-Bahn- und Regionalzüge zwischen Düsseldorf und Hagen. Die Bahn rät Fahrgästen, den Online-Reiseplaner zu nutzen, in dem alle Fahrplanänderungen aktualisiert werden.
Wie die Fahrgäste zurechtkommen
Fernverkehrszüge (etwa Köln–Berlin oder Köln–Hamburg) werden großräumig über das Ruhrgebiet umgeleitet. Für Pendler im betroffenen Korridor sind rund 200 Ersatzbusse im Einsatz: Einige halten an jedem Bahnhof wie eine S-Bahn, andere fahren als Express zwischen den großen Bahnhöfen. Allerdings berichten Reisende immer wieder von Problemen, insbesondere wenn die Busse im Autobahnstau stecken bleiben.
Das Generalsanierungs-Konzept
Das Projekt Köln–Hagen ist das erste Mal, dass die Deutsche Bahn ihr noch relativ neues Sanierungsmodell in NRW anwendet. Statt den Betrieb durch ein Flickwerk kleiner Baustellen aufrechtzuerhalten – was Störungen über Jahre hinzog – wird die Strecke einmal komplett gesperrt und vollständig erneuert. Das Versprechen: eine zuverlässigere, leistungsfähigere Strecke mit deutlich weniger Störungen und Verspätungen für die folgenden Jahre.
Was als Nächstes kommt
Die nächste Generalsanierung ist bereits terminiert: Ab Juli 2026 wird die rechtsrheinische Strecke zwischen Troisdorf und Wiesbaden ebenfalls voll gesperrt und generalsaniert.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Arno Jaeger
- Gesamtprojektleiter der Generalsanierung Köln–Hagen
- Orte
- Köln, Wuppertal, Düsseldorf
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