BerichtZugkollision nahe Bedford

Sicherheit · Bedford

Neun Menschen nach Zugunglück bei Bedford in kritischem Zustand – Fahrer getötet, Dutzende verletzt

Zwei Züge der East Midlands Railway in Richtung London sind am Freitag zur Hauptverkehrszeit bei Bedford zusammengestoßen. Ein Fahrer wurde getötet, mehr als 80 Menschen kamen ins Krankenhaus.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von BBC, The Independent, The Irish Times und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Bedford · Vereinigtes Königreich
Wie es dazu kam
  1. 19.06.Zug aus Nottingham fährt in Richtung London St Pancras ab.
  2. 19.06.Zug aus Corby fährt in Richtung London St Pancras ab.
  3. 19.06.Zwei Züge stoßen südlich von Bedford zusammen; Fahrer des Corby-Zuges getötet, über 80 Verletzte.
  4. 20.06.Polizei bestätigt 28 Krankenhauseinweisungen, 9 in kritischem Zustand; Ermittlungen laufen.

Der Zusammenstoß

Zwei Züge der East Midlands Railway (EMR) auf dem Weg nach London St Pancras kollidierten am Freitag kurz nach 17 Uhr BST auf demselben südwärtigen Gleis südlich von Bedford. Die um 16:40 Uhr ab Corby abgefahrene Garnitur prallte auf das Heck des um 15:50 Uhr ab Nottingham abgefahrenen Zuges. Die meisten Waggons blieben aufrecht, aber die Front des auffahrenden Zuges bohrte sich in das Heck des stehenden Zuges, und mindestens ein Wagen entgleiste.

Beide Züge verkehrten auf einer Strecke, auf der EMR-Verbindungen zwischen Bedford und London mindestens bis Montag ausgesetzt sind. Online-Fahrzeugverfolger identifizierten die Züge als eine Baureihe 360 und eine Baureihe 810.

Opfer

Mehr als 80 Menschen wurden am Freitagabend im Krankenhaus behandelt. Am Samstagmorgen teilte Lucy D'Orsi, Polizeipräsidentin der British Transport Police, mit, dass 28 Menschen noch im Krankenhaus lägen, neun von ihnen in kritischem Zustand. Paul Gates, stellvertretender leitender Notfallsanitäter des East of England Ambulance Service, gab eine detailliertere Aufschlüsselung: 11 Menschen erlitten sehr schwere, 32 schwere und 56 leichte Verletzungen.

Verletzungen nach SchweregradPersonen
Sehr schwer
11 Personen
Schwer
32 Personen
Leicht
56 Personen

Daten aus dem Artikeltext

Ein Brandmeister bestätigte, dass es während des Vorfalls zu keinem Brand kam. Die Sanitäter brachten 54 Verletzte in sechs Krankenhäuser, während die weniger schwer Verletzten vor Ort behandelt wurden.

Ermittlungen

Polizei und die Rail Accident Investigation Branch arbeiten daran, die Ursache zu ermitteln. D'Orsi rief die Öffentlichkeit auf, Spekulationen zu vermeiden. Verkehrsministerin Heidi Alexander sagte, es sei zu früh, um festzustellen, was passiert sei. Der Verkehrsexperte Simon Calder sagte dem Sender Sky News, der vordere Zug sei wegen eines Problems mit dem automatischen Warnsystem zum Stehen gekommen und von dem auffahrenden Zug gerammt worden, während der Fahrer den Fehler behob.

„Stand heute Morgen sind 28 Menschen noch im Krankenhaus, neun von ihnen befinden sich in einem kritischen Zustand.“

Lucy D'Orsi, Polizeipräsidentin

Reaktionen

König Charles III. ließ über den Buckingham-Palast eine Erklärung veröffentlichen, in der er sich „zutiefst betroffen“ zeigte und der Familie des getöteten Fahrers sowie allen Verletzten sein Mitgefühl ausdrückte. Premierminister Keir Starmer bezeichnete den Zusammenstoß als „verheerenden Vorfall“ und dankte den Rettungskräften für ihren schnellen Einsatz. EMR-Geschäftsführer Will Rogers nannte den Tag „einen zutiefst traurigen Tag für die Eisenbahngemeinschaft“.

Berichte von Fahrgästen

Fahrgäste berichteten, wie sie durch den Aufprall nach vorne geschleudert wurden. Pete Knapp, ein Arzt, der mit dem Zug unterwegs war, sagte, er habe Mitreisende mit Beinbrüchen gesehen und zunächst befürchtet, es handele sich um einen terroristischen Anschlag. Brett Byatt erzählte der BBC, dass in seinem Abteil nur drei oder vier Menschen unverletzt geblieben seien, andere hätten starke Blutungen, Nackenverletzungen oder ein abgeschertes Bein erlitten.

„Die Leute in der ersten Klasse erlitten Bauch- und Rippenverletzungen, weil sie gegen die Tische prallten, die sie in der ersten Klasse haben, und die EMR-Züge mit ihrer Sitzanordnung waren wahrscheinlich die schlechteste Konstruktion, die es für einen Zugunfall geben kann.“

Brett Byatt, Fahrgast

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