Regierung · Madrid
Zapatero bestreitet Einflussmissbrauch, während Richter seine alleinige Rolle bei der Beratungsfirma Análisis Relevante infrage stellt
Der ehemalige spanische Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero verteidigte am Mittwoch vor einem Richter der Audiencia Nacional seine Beratertätigkeit und bestritt jede Beteiligung an der 53 Millionen Euro schweren Rettung der Fluggesellschaft Plus Ultra, während der Richter bezweifelte, ob seine Firma ein Deckmantel für Provisionen war.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von EL PAÍS, LaSexta, La Razón und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Richter Calama sagte Zapatero, dass Análisis Relevante ohne ihn bankrott gegangen wäre, was darauf hindeutet, dass der ehemalige Ministerpräsident der wahre Wert der Firma war.
Zapatero bestand darauf, nie mit einem öffentlichen Amtsträger über die Plus-Ultra-Rettung gesprochen zu haben, und sagte, er kenne das Management der Fluggesellschaft nicht.
Der Ex-Präsident räumte ein, einen Santander-Manager angerufen zu haben, damit die Bank sich um Plus Ultra kümmere, obwohl er die Bedeutung der Geste herunterspielte.
Whatefav, im Besitz von Zapateros Töchtern, erhielt über 800.000 Euro von zwei mit der Untersuchung verbundenen Unternehmen; Zapatero sagte, er habe sie empfohlen, weil sie gute Arbeit leisteten.
- 28.04.Zapatero erfährt laut Ermittlern angeblich erstmals von Plus Ultra.
- 25.05.Vizepräsident von Plus Ultra schreibt an Santander und beruft sich auf 'Anweisungen von Präsident Zapatero' für einen ICO-Kredit.
- 2024Zapatero isst mit Plus-Ultra-Präsident Julio Martínez Sola zu Mittag, seinem einzigen zugegebenen Kontakt mit der Fluggesellschaft.
- 17.06.Zapatero sagt als Beschuldigter vor der Audiencia Nacional in Madrid aus.
José Luis Rodríguez Zapatero erschien am 17. Juni 2026 als Beschuldigter vor der spanischen Audiencia Nacional, nachdem Vorwürfe laut geworden waren, er habe ein kriminelles Netzwerk angeführt, das seinen Einfluss verkaufte, um eine staatliche Rettungsaktion in Höhe von 53 Millionen Euro für Plus Ultra während der Pandemie zu sichern. Richter José Luis Calama befragte den ehemaligen Ministerpräsidenten zu seinen Verbindungen zur Beratungsfirma Análisis Relevante, die von seinem Freund Julio Martínez Martínez geführt wird, sowie zu Zahlungen von über 800.000 Euro, die an ein Unternehmen gingen, das den Töchtern Zapateros gehört.
Die Beratungsfirma unter der Lupe
Richter Calama bezweifelte Zapateros Selbstdarstellung als bloßer Berater. Er wies auf die Finanzen des Unternehmens hin und sagte zum ehemaligen Regierungschef:
„Wenn Sie nicht dabei gewesen wären, wäre Análisis Relevante meiner Meinung und nach dem, was ich in den Einnahmen und Ausgaben sehe, bankrott gegangen.“
Rettung von Plus Ultra bestritten
Zapatero bestritt wiederholt jeglichen Kontakt mit öffentlichen Amtsträgern bezüglich der Rettungsaktion.
„Ich habe mit niemandem aus dem öffentlichen Sektor über die Rettung von Plus Ultra gesprochen, und das ist unbestreitbar.“
Unternehmen der Töchter erhielt über 800.000 Euro
Calama konzentrierte sich auch auf Whatefav, die digitale Agentur, die von Zapateros Töchtern Laura und Alba betrieben wird und 239.755 Euro von Análisis Relevante sowie 561.440 Euro von einer anderen untersuchten Firma, Inteligencia Prospectiva, erhalten hatte. Zapatero sagte, er habe seine Töchter empfohlen, weil „sie gute Arbeit leisten“, und betonte, sie hätten nie einen öffentlichen Auftrag gehabt.
- Análisis Relevante
- 239755 €
- Inteligencia Prospectiva
- 561440 €
Daten aus dem Artikeltext
Spannungen im Gerichtssaal
Mehr als einmal tadelte der Richter Zapatero für Unterbrechungen.
„Gewöhnen Sie sich daran, dass Sie schweigen und nicht widersprechen müssen, wenn ich spreche.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- EL PAÍSEl juez recela del mero papel de consultor de Zapatero en Análisis Relevante: "Si no hubiera estado usted, habría quebrado
- LaSextaLa desvinculación de Zapatero de Plus Ultra ante el juez Calama: "No les conocía" y "no he hablado en mi vida con el señor Sola"
- LaSextaEl aviso de Calama a Zapatero durante la declaración: "Acostúmbrese a que, cuando yo hablo, tiene que guardar silencio"
- La RazónEl juez desmonta la tesis de Zapatero sobre sus consultorías: "Quien cobra es usted"
- José Luis Rodríguez Zapatero
- Ehemaliger spanischer Ministerpräsident, Beschuldigter im Plus-Ultra-Einflussmissbrauchsfall.
- José Luis Calama
- Ermittlungsrichter an der spanischen Audiencia Nacional, der den Plus-Ultra-Fall leitet.
- Julio Martínez Martínez
- Geschäftsmann und Freund von Zapatero, Geschäftsführer der Beratungsfirma Análisis Relevante.
- Julio Martínez Sola
- Ehemaliger Vizepräsident von Plus Ultra, ebenfalls im Fall unter Untersuchung.
- Laura Zapatero
- Tochter von José Luis Rodríguez Zapatero, Miteigentümerin der Kommunikationsagentur Whatefav.
- Alba Zapatero
- Tochter von José Luis Rodríguez Zapatero, Miteigentümerin der Kommunikationsagentur Whatefav.
- Juan Manuel Cendoya
- Vizepräsident der Banco Santander, von Zapatero kontaktiert, um Plus Ultra zu empfangen.
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