Migration · Genf
Weltweit Vertriebene sinken 2025 auf 117,8 Millionen – erster Rückgang seit einem Jahrzehnt, UNHCR-Bericht
Die Zahl der weltweit gewaltsam vertriebenen Menschen ist bis Ende 2025 um 5,4 Millionen auf 117,8 Millionen gesunken – der erste jährliche Rückgang seit einem Jahrzehnt, angetrieben durch groß angelegte Rückkehrbewegungen in Länder, die weiterhin von Unsicherheit geprägt sind.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von SudOuest.fr, La Libre.be, Franceinfo und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die weltweite Zahl gewaltsam vertriebener Menschen sank bis Ende 2025 um 5,4 Millionen auf 117,8 Millionen – der erste jährliche Rückgang seit zehn Jahren.
UN-Hochkommissar Barham Salih warnte, dass viele Rückkehrbewegungen unter Zwang in Länder erfolgten, die weiterhin von Unsicherheit und beschädigter Infrastruktur geprägt sind.
Die Zahl der Menschen, die auf eine Asylentscheidung warten, stieg um 645.300 auf fast 9 Millionen weltweit, da neue Anträge die Entscheidungen überstiegen.
Sudan, Ukraine, Venezuela, Südsudan, Burkina Faso, Afghanistan, Mali und Myanmar waren 2025 für fast 60 % der neuen grenzüberschreitenden Vertreibungen verantwortlich.
Die weltweite Zahl gewaltsam vertriebener Menschen ist 2025 erstmals seit zehn Jahren zurückgegangen, wie aus dem am 11. Juni 2026 veröffentlichten Jahresbericht „Global Trends“ des UNHCR hervorgeht. Die Gesamtzahl sank auf 117,8 Millionen, nach 123,2 Millionen Ende 2024.
Was den Rückgang antrieb
Der Rückgang um 5,4 Millionen wurde durch einen starken Anstieg der Rückkehr von Flüchtlingen und Binnenvertriebenen (IDPs) in mehreren der weltweit größten Vertreibungskrisen begünstigt. Das UNHCR nannte Afghanistan, die Demokratische Republik Kongo, Sudan und Syrien als Hauptursachen. Insgesamt kehrten 2025 mehr als 14,7 Millionen Menschen zurück, wobei 92 Prozent dieser Rückkehrbewegungen auf nur sechs Länder entfielen.
„Viele dieser Rückkehrbewegungen fanden nicht unter Bedingungen von Sicherheit und Stabilität statt, sondern unter verschiedenen Formen von Druck in Länder, in denen die Unsicherheit anhält, die Infrastruktur beschädigt ist und der Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen und wirtschaftlichen Möglichkeiten weiterhin sehr eingeschränkt ist.“
Neue Vertreibungen hielten an
Trotz des Gesamtrückgangs waren 2025 fast 5,4 Millionen Menschen neu gezwungen, ihre Länder zu verlassen, meist in Nachbarstaaten. Acht Länder waren für fast sechs von zehn grenzüberschreitenden Vertreibungen verantwortlich: Sudan (952.700), Ukraine (788.100), Venezuela (455.300), Südsudan (232.800), Burkina Faso (221.300), Afghanistan (191.400), Mali (177.200) und Myanmar (165.400).
Asylsysteme unter Druck
Die Zahl der neuen individuellen Asylanträge überstieg die Zahl der getroffenen Entscheidungen, wodurch der Rückstand an Menschen, die auf eine Entscheidung warteten, um 645.300 auf fast 9 Millionen weltweit anwuchs.
„Asylsuchende müssen Zugang zu fairen und effizienten Verfahren haben, um ihre Schutzansprüche prüfen zu lassen. Menschen, die vor Konflikten, Verfolgung und Gewalt fliehen, müssen wirksame Wege haben, um Schutz zu suchen.“
Staatenlosigkeit und Binnenvertreibung
Schätzungsweise 4,5 Millionen Menschen waren Ende 2025 staatenlos, ein Anstieg von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Binnenvertriebene machten 58 Prozent der gesamten Vertriebenenpopulation aus. Das UNHCR betonte, dass bis Ende 2025 etwa jeder 70. Mensch weltweit von zu Hause vertrieben worden sei.
Rückkehr-Hotspots
Rückkehrbewegungen konzentrierten sich überwiegend auf sechs Länder: die Demokratische Republik Kongo (3,6 Millionen), Sudan (3,6 Millionen), Syrien (3,3 Millionen), Afghanistan (2 Millionen), Ukraine (718.300) und Myanmar (415.200). Die Behörde warnte, dass der scheinbare Rückgang eine anhaltende Krise verschleiere, in der Rückkehr oft unter Zwang und nicht in wiederaufgebaute, sichere Umgebungen erfolge.
- Sudan
- 952700 Personen
- Ukraine
- 788100 Personen
- Venezuela
- 455300 Personen
- Südsudan
- 232800 Personen
- Burkina Faso
- 221300 Personen
- Afghanistan
- 191400 Personen
- Mali
- 177200 Personen
- Myanmar
- 165400 Personen
Daten aus dem Artikeltext
- DR Kongo
- 3600000 Personen
- Sudan
- 3600000 Personen
- Syrien
- 3300000 Personen
- Afghanistan
- 2000000 Personen
- Ukraine
- 718300 Personen
- Myanmar
- 415200 Personen
Daten aus dem Artikeltext
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- SudOuest.frConflits, persécutions, violences... Près de 118 millions de personnes ont été déplacées de force fin 2025, en baisse pour la première fois en dix ans
- La Libre.beBaisse du nombre de déplacés de force dans le monde, à près de 118 millions, selon l'ONU
- FranceinfoLe nombre de personnes déplacées de force dans le monde s'est établi à près de 118 millions en 2025, première baisse en une décennie
- Le Figaro.frLe nombre de déplacés de force dans le monde recule pour la première fois depuis dix ans
- Barham Salih
- UN-Hochkommissar für Flüchtlinge, kommentiert den Global Trends-Bericht 2025
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