Fußball · Bern, Luzern und St. Gallen

Xhaka und Embolo dürfen zurück in die Schweizer Nati, Xhaka bleibt Captain

Der Schweizerische Fussballverband hat Granit Xhaka und Breel Embolo die Rückkehr erlaubt, nachdem sich beide gefälschte COVID-19-Zertifikate beschafft hatten. Xhaka behält das Captainamt für die Nations-League-Spiele im November.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Blick.ch, AP NEWS, The Independent und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Bern, Luzern, St. Gallen · Schweiz

Die Entscheidung des Verbands

Der Schweizerische Fussballverband (SFV) gab am Dienstag, 27. Oktober 2026, bekannt, dass Granit Xhaka und Breel Embolo für die November-Spiele in die Nationalmannschaft zurückkehren dürfen. Der Zentralvorstand des Verbands traf die Entscheidung nach Prüfung beider Fälle, und der SFV erklärte, die Rückkehr der Spieler sei vertretbar, sobald ihre Verfahren abgeschlossen seien und die sportlichen Konsequenzen berücksichtigt würden. Xhaka und Embolo hatten im September und Oktober vier Länderspiele verpasst, darunter die Nations-League-Partien im Oktober gegen Schottland, Slowenien und Nordmazedonien. Die Schweiz spielt am 13. November in Slowenien und empfängt drei Tage später Schottland. Das Kader soll sich am 9. November in St. Gallen versammeln. Nationalteam-Direktor Pierluigi Tami stellte sich in der Verbandserklärung hinter die Entscheidung.

„Wir sind überzeugt, dass eine Rückkehr in die Nationalmannschaft im November verantwortungsvoll und richtig ist.“

Pierluigi Tami, Direktor

Die beiden Fälle

Xhaka, 34, gab zu, sich 2022 ein gefälschtes Impfzertifikat beschafft zu haben, um reisen und spielen zu können, und wurde laut 20 Minuten kurz vor dem Spiel gegen Nordmazedonien in Luzern verurteilt. Die AP berichtete, er sei zu zwei Jahren Bewährung verurteilt worden und habe die Gerichtskosten sowie eine bedingte Geldstrafe von 150.000 Franken (180.000 Dollar) gezahlt. Embolo, 29, Stürmer bei Atlanta United, beschaffte sich 2021 gefälschte COVID-19-Reisedokumente und erhielt laut 20 Minuten eine rechtskräftige Verurteilung zu einer bedingten Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu je 3.000 Franken. Blick berichtete, er habe den SFV nicht über den Strafbefehl informiert, während The Independent dieselbe bedingte Geldstrafe von 150.000 Franken für beide Spieler nannte. In einer im September veröffentlichten Erklärung sagte Xhaka, er habe tiefes Misstrauen gegenüber der Impfung empfunden, und nannte das gefälschte Zertifikat einen Fehler.

„Es war ein Fehler. Es tut mir leid.“

Granit Xhaka, Captain

Neue Richtlinien für die Nationalteams

Der SFV veröffentlichte zudem fünf Richtlinien für den Umgang mit strafrechtlichen Angelegenheiten von Spielern und Staff in allen Nationalteams, von den Jugendauswahlen bis zu den A-Nationalteams der Männer und Frauen. Eine verbindliche Pflicht verlangt von allen Betroffenen, den Verband über Strafuntersuchungen, Strafbefehle, Verurteilungen und Freisprüche zu informieren. Die übrigen vier Regeln wenden dieselben Kriterien unabhängig von Geschlecht, Funktion oder Status an, wahren die Unschuldsvermutung bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung und erlauben bei Bedarf Massnahmen vor einem Urteil, um Einzelpersonen oder das Team zu schützen. Jeder Fall wird nach Art und Schwere der Tat, dem Stand des Verfahrens, dem Bezug zu einer Rolle im Nationalteam und dem Verhalten der Person beurteilt; besonders schwere Delikte können zu einem vorübergehenden oder dauerhaften Ausschluss führen. Die Massnahmen reichen von keinen Konsequenzen über eine befristete Nichtnominierung bis zu einem längeren Ausschluss, wobei der Zentralvorstand die endgültige Entscheidung trifft; die Regeln gelten ab November 2026. SFV-Präsident Peter Knäbel sagte, die Richtlinien schafften verbindliche Grundlagen, um rechtlich relevante Situationen nach klaren, transparenten und nachvollziehbaren Kriterien zu beurteilen.

Captainamt und Reaktionen im Kader

Der SFV bestätigte, dass Xhaka das Captainamt behält – laut Blick eine einstimmige Entscheidung von Trainer Murat Yakin und dem Spielerrat. Die AP berichtete, Yakin, sein Staff und die Spieler hätten alle gewollt, dass Xhaka Captain bleibt, und Xhaka hat 152 Länderspiele für die Schweiz. Yakin sagte, er sei froh, sein Kader für die November-Spiele ohne Einschränkungen zusammenstellen zu können.

„Ich freue mich, dass ich für die November-Spiele meine Auswahl wieder ohne Einschränkungen treffen kann.“

Murat Yakin, Trainer

Die Schweiz führt ihre Nations-League-Gruppe der zweiten Stufe an, fünf Punkte vor Slowenien, und strebt den Wiederaufstieg in die höchste Stufe an.

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