
Kacper Woryna gewinnt SEC-Runde in Rzeszów und teilt sich die Meisterschaftsführung
Der Pole Kacper Woryna holte am Samstag seinen ersten Karrieresieg in einem Lauf der Speedway-Europameisterschaft, als er Maciej Janowski in einem dreimal neu gestarteten Finale in Rzeszów besiegte und mit Leon Madsen gleichzog – beide haben nun 34 Punkte in der Gesamtwertung.
Drei Versuche, das Finale zu entscheiden
Kacper Woryna gewann am Samstagabend die dritte Runde der Speedway-Europameisterschaft in Rzeszów, indem er den polnischen Landsmann Maciej Janowski in einem Finale besiegte, das drei separate Starts erforderte. Beim ersten Versuch versuchte Leon Madsen, Janowski in der dritten Runde am Eingang zur zweiten Kurve innen zu überholen, was zum Sturz des Breslauers führte. Rennleiter Tomas Topinka schloss Madsen sofort vom Neustart aus. Beim zweiten Versuch stürzte Janowski erneut in der ersten Kurve nach engem Kontakt mit Woryna, woraufhin der Rennleiter einen weiteren kompletten Neustart für die verbleibenden drei Fahrer anordnete. Beim dritten Versuch übernahm Janowski von der Außenspur die Führung, bevor Woryna ihn in der dritten Runde überholte und den Sieg vor Janowski und dem Letten Andžejs Ļebedevs einfahren konnte.
- Kacper Woryna
- 16 Pkt.
- Maciej Janowski
- 14 Pkt.
- Andrzej Lebiediew
- 11 Pkt.
- Leon Madsen
- 10 Pkt.
- Michael Jepsen Jensen
- 9 Pkt.
- Jan Kvech
- 9 Pkt.
- Patryk Dudek
- 8 Pkt.
- Mikkel Michelsen
- 8 Pkt.
Erster kontinentaler Sieg für Woryna
Der Triumph in Rzeszów war Worynas erster Einzelsieg in einer Runde der Speedway-Europameisterschaft nach 28 Karriere-Einsätzen in der Serie. Nur Kai Huckenbeck mit 31 Einsätzen hat länger auf einen ersten Rundensieg warten müssen. Woryna wurde der siebte polnische Fahrer in der SEC-Ära, der eine Runde gewann, nachdem Janowski zwei Wochen zuvor in Güstrow gesiegt hatte. Der 30-Jährige aus Rybnik sammelte am Abend auf der 392,5 Meter langen Bahn 16 Punkte und zog mit 13 Punkten aus den regulären 20 Läufen ins Finale ein. Nach dem Wettkampf sprach Woryna über seine Vorbereitung und die Wahl des Equipments.
Nie miałem nigdy dobrych wspomnień z tego toru. Za każdym razem coś nie grało, coś mi nie pasowało, jak chociażby zła selekcja jednostki na ten obiekt. Można jednak powiedzieć, że lekcje zostały odrobione, bo dzisiaj to była czysta przyjemność rywalizować w Rzeszowie.
Er betonte auch die nötige Ausdauer im Laufe seiner Karriere in diesem Wettbewerb.
Trzeba było utrzymać maksymalną koncentrację do końca. Cieszę się, że po tylu latach, mam na koncie pierwsze zwycięstwo w turnieju SEC.
Titelkampf spitzt sich an der Spitze zu
Der Ausgang in Rzeszów ließ vier Fahrer mit einem Punkt Abstand an der Spitze der Gesamtwertung bei nur noch einer ausstehenden Runde zurück. Woryna sprang vom achten auf den ersten Platz und lag mit Madsen nach drei Runden bei 34 Punkten gleichauf. Janowski und der Däne Michael Jepsen Jensen teilen sich mit je 33 Punkten den dritten Platz. Der amtierende Europameister Patryk Dudek wurde in Rzeszów mit acht Punkten Siebter und liegt damit mit 30 Punkten auf dem fünften Gesamtrang. Jan Kvech hält mit 29 Punkten den sechsten Platz, einen Punkt vor Mikkel Michelsen mit 28 Punkten.
- Kacper Woryna
- 34 Pkt.
- Leon Madsen
- 34 Pkt.
- Maciej Janowski
- 33 Pkt.
- Michael Jepsen Jensen
- 33 Pkt.
- Patryk Dudek
- 30 Pkt.
- Jan Kvech
- 29 Pkt.
- Mikkel Michelsen
- 28 Pkt.
- Kai Huckenbeck
- 26 Pkt.
Entscheidungsrunde in Pardubice
Die vierte und letzte Runde der Saison 2026 findet am Freitag, den 2. Oktober um 17:00 Uhr im Stadion Svítkov in Pardubice, Tschechien, statt. Der Gesamtsieger der SEC erhält einen direkten Qualifikationsplatz für die Speedway-Grand-Prix-Serie 2027. Woryna hat sich bereits über die Grand-Prix-Challenge seinen Platz für den Grand Prix 2027 gesichert, während Janowski und Kvech den europäischen Titel benötigen, um auf der Rennstrecke einen Startplatz zu erhalten. Auch Madsen, Jepsen Jensen und Dudek können sich qualifizieren, indem sie in der Grand-Prix-Saison 2026, die am 26. September in Toruń endet, unter die ersten sieben kommen. In Pardubice wird der Tscheche Václav Milík als Wildcard antreten, Daniel Klíma und Adam Nejezchleba fungieren als Bahn-Reserven.


