
Chaos um Anstoßzeit von England gegen Mexiko im Achtelfinale endet mit Kehrtwende
Die FIFA erwog aufgrund von Unwettergefahr, das Spiel um sechs Stunden vorzuverlegen, was Proteste beider Fußballverbände auslöste, bevor sie die ursprüngliche Anstoßzeit um 18:00 Uhr Ortszeit am Sonntag bestätigte.
Chaos um Spielzeit
Das Achtelfinale der WM zwischen England und Mexiko geriet am Freitag nach einer chaotischen fünfeinhalbstündigen Phase ins Wanken. Die FIFA plante zunächst, den Anpfiff wegen der Gefahr von Gewittern und Überschwemmungen in Mexiko-Stadt um sechs Stunden vorzuverlegen – von 18:00 Uhr Ortszeit (01:00 Uhr MESZ Montag) auf 12:00 Uhr (20:00 Uhr französische Zeit). Der Vorschlag stieß sofort auf Empörung bei den englischen und mexikanischen Fußballverbänden. Am Ende des Tages machte die FIFA eine Kehrtwende und bestätigte, dass das Spiel wie ursprünglich geplant stattfinden würde.
- FIFA schlägt vor, den Anpfiff von England gegen Mexiko aufgrund von Unwettergefahr von 18:00 auf 12:00 Uhr Ortszeit vorzuverlegen.
- Englische und mexikanische Fußballverbände protestieren gegen die Änderung.
- FIFA bestätigt, dass das Spiel zur ursprünglichen Anstoßzeit um 18:00 Uhr stattfindet.
Unwettergefahr
Der Schritt war durch Vorhersagen schwerer Stürme ausgelöst worden. Ein der Sache nahestehender Quelle sagte gegenüber AFP, die FIFA führe „Gespräche, um die Anstoßzeit aufgrund des Risikos von Wetterstörungen, insbesondere Überschwemmungen, vorzuverlegen.“ Im Aztekenstadion hatte es bereits am Dienstag beim Achtelfinalsieg Mexikos gegen Ecuador aufgrund heftiger Unwetter eine einstündige Verzögerung gegeben. Der frühere Beginn hätte auch die Terminierung des anderen Achtelfinales des Tages, Brasilien gegen Norwegen in East Rutherford, beeinflusst.
Sicherheit und Fan-Euphorie
Die örtlichen Behörden kündigten an, dass mehr als 17.000 Polizisten eingesetzt würden, um Ausschreitungen auf den Straßen von Mexiko-Stadt am Sonntag zu verhindern. Das Spiel hat im ganzen Land enorme Begeisterung ausgelöst, nachdem Mexiko sich historisch für die K.o.-Runde qualifiziert hatte. Ein Slogan, „Y si sí?“ („Und warum nicht?“), ist in den sozialen Medien viral gegangen und fängt eine Generation von Fans ein, die von einem WM-Triumph zu träumen wagen.
Und warum nicht? Und wenn Pumas Meister werden?
Der Satz wurde erstmals von Pumas-UNAM-Trainer Efraín Juárez während der Clausura 2026 ausgesprochen und wurde seitdem von den Fans der Nationalmannschaft übernommen. Er erscheint auf Adidas-Artikeln und in Tausenden von Jubelvideos online.


