Fußball · Miami und Vancouver

Kap Verde hält Uruguay 2:2 nieder, Spanien feiert Kantersieg gegen Saudi-Arabien, Belgien von Iran enttäuscht – WM-Gruppenphase

WM-Debütant Kap Verde folgte auf das torlose Unentschieden gegen Spanien ein 2:2 gegen Uruguay in Miami, während Spanien Saudi-Arabien mit 4:0 deklassierte und das dezimierte Belgien sich 0:0 vom Iran trennte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von NRC, NOS und Trouw. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Miami, Vancouver · Vereinigte Staaten, Kanada

Kap Verdes Traumlauf hält an

Kap Verde, auf Platz 63 der Weltrangliste, gelang mit dem 2:2 gegen den zweimaligen Weltmeister Uruguay in Miami das zweite Überraschungsergebnis in Folge. Die Inselnation hatte zuvor Europameister Spanien zum Auftakt ein 0:0 abgetrotzt. Gegen Uruguay erzielte Kevin Lenini (laut NOS auch als Kevin Pina geführt) mit einem Freistoß aus 25 Metern das erste WM-Tor der kapverdischen Geschichte. Uruguay drehte die Partie noch vor der Pause durch Maximiliano Araújo und Agustín Canobbio, doch ein Torwartfehler von Fernando Muslera ermöglichte Hélio Varela in der zweiten Halbzeit den Ausgleich. Kap Verde überstand eine späte uruguayische Druckphase, Torhüter Vozinha parierte mehrfach, und ein Treffer wurde wegen Abseits aberkannt. Das Ergebnis lässt beide Teams in der Gruppe H bei zwei Punkten; Kap Verde trifft als Nächstes auf Saudi-Arabien, Uruguay auf Spanien.

Spanien übernimmt Kontrolle in Gruppe H

Spanien setzte sich mit einem souveränen 4:0-Sieg über Saudi-Arabien an die Spitze der Gruppe H. Mikel Oyarzabal traf doppelt und bereitete einen Treffer vor, Lamine Yamal gab sein Turnier-Debüt in der Startelf. Der Sieg beschert Spanien vier Punkte, zwei mehr als Uruguay und Kap Verde. Saudi-Arabien, das zum Auftakt gegen Uruguay ein Unentschieden geholt hatte, bleibt bei einem Zähler.

Belgien von Iran enttäuscht

Belgiens schwieriges Turnier setzte sich mit einem 0:0 gegen den Iran fort, womit die Roten Teufel nach zwei Spielen bei zwei Punkten stehen. Nathan Ngoy sah die Rote Karte und zwang Belgien dazu, weite Teile der Partie in Unterzahl zu bestreiten.

„Es war ruhig in der Kabine.“

Thibaut Courtois, Belgischer Torhüter

„Natürlich sind wir enttäuscht, das ist normal. Wir haben zu emotional gespielt. Mehr kann ich dazu nicht sagen.“

Romelu Lukaku, Belgischer Stürmer
Kevin De Bruyne gab sich hoffnungsvoll:

„Aber wir haben immer noch die Chance, das zu drehen.“

Kevin De Bruyne, Belgischer Mittelfeldspieler

Ägypten feiert ersten WM-Sieg der Geschichte

Ägypten besiegte Neuseeland in Vancouver mit 3:1 und feierte damit den ersten Sieg bei einer WM-Endrunde, nachdem man zuvor in vier Teilnahmen sieglos geblieben war. Finn Surman brachte Neuseeland per Kopf in Führung, doch Mostafa Ziko glich noch vor der Pause aus, und Mohamed Salah legte zu Beginn der zweiten Halbzeit für Ägypten nach. Das Ergebnis bringt Ägypten mit vier Punkten an die Spitze der Gruppe G, während Neuseeland bei einem Zähler bleibt. Sowohl Belgien als auch der Iran haben zwei Punkte.

Tabellenstand Gruppe H nach zwei SpielenPunkte
Spanien
4 Punkte
Uruguay
2 Punkte
Kap Verde
2 Punkte
Saudi-Arabien
1 Punkte

Daten aus dem Artikeltext

Tabellenstand Gruppe G nach zwei SpielenPunkte
Ägypten
4 Punkte
Belgien
2 Punkte
Iran
2 Punkte
Neuseeland
1 Punkte

Daten aus dem Artikeltext

VAR-Schiedsrichter wegen Geste unter Verdacht

Der australische Video-Assistent Shaun Evans wird von der FIFA untersucht, nachdem er vor dem Spiel Deutschland gegen Curaçao eine Handgeste gemacht hatte, die die Anti-Diskriminierungsorganisation Fare als White-Power-Symbol identifizierte. Fare forderte, Evans vom Turnier auszuschließen. Die Geste, ein umgedrehtes OK-Zeichen, wird seit etwa 2017 in rechtsextremen Kreisen verwendet. Die FIFA hat eine Untersuchung eingeleitet.

Montagsspiele

Am Montag greifen die Titelanwärter ins Geschehen ein. Titelverteidiger Argentinien trifft auf Österreich, Vize-Weltmeister Frankreich spielt gegen Irak, Norwegen mit Erling Haaland trifft auf Senegal, und Jordanien empfängt Algerien.

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