Fußball · Mexiko-Stadt, Los Angeles und Toronto
WM 2026 startet in Nordamerika: Adidas führt bei Trikotausrüstung, Nike peilt Milliardenumsatz an, und Trump überschattet die Politik
Die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 beginnt heute in den USA, Mexiko und Kanada. Die Sportartikelriesen Adidas, Nike und Puma liefern sich einen Wettstreit um Trikotverkäufe und Sichtbarkeit, während der politische Hintergrund eines von Trump ausgerichteten Turniers Fragen für Teams und Sponsoren aufwirft.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Bayerischer Rundfunk, Spiegel Online, Wirtschafts Woche und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Adidas stattet 14 Teams aus, Nike 12 und Puma 11 beim 48-Team-Turnier, obwohl die bisherige K.o.-Phasen-Leistung Nike begünstigte.
Nike und Adidas peilen jeweils über eine Milliarde Euro Trikotumsatz an, während Puma sich auf Fan-Engagement statt Rekordumsätze konzentriert.
Präsident Trump wird voraussichtlich das Turnier für politisches Spektakel nutzen, was den DFB dazu veranlasst, sich mit Kritik zurückzuhalten, um zukünftige WM-Bewerbungen zu schützen.
Verbraucherorganisationen warnen vor gefälschten Online-Shops, die gefälschte Trikots für rund 30 Euro verkaufen, oft von außerhalb der EU, was finanzielle und gesundheitliche Risiken birgt.
Die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026, die erste, die von drei Nationen ausgerichtet wird, beginnt mit einem Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika. Das auf 48 Teams erweiterte Turnier verspricht ein kommerzielles Schlachtfeld für die weltweit größten Sportartikelhersteller zu werden, auch wenn es im Schatten der politischen Ambitionen von US-Präsident Donald Trump stattfindet.
Der Wettstreit der Trikotausrüster
Adidas wird die meisten Teams beim Turnier ausstatten und Trikots für 14 der 48 teilnehmenden Nationen liefern. Nike folgt mit 12 Teams, während Puma 11 Teams ausrüstet – die höchste Zahl seit zwei Jahrzehnten. Ein Blick auf die K.o.-Runde 2022 zeigt jedoch, dass Quantität keine späte Turniersichtbarkeit garantiert. Acht der Teams, die jetzt Nike tragen, erreichten in Katar das Achtelfinale, verglichen mit vier für Puma und nur drei für Adidas. Argentinien, der spätere Champion, trug Adidas.
Das Milliarden-Euro-Umsatzziel
Es wird erwartet, dass Nike der primäre finanzielle Nutznießer eines Turniers auf seinem Heimatkontinent sein wird. Experten rechnen mit Trikotumsätzen von weit über einer Milliarde Euro für das US-amerikanische Unternehmen. Auch Adidas peilt die Milliarden-Euro-Marke an, während Puma mit bescheideneren Verkaufszahlen plant und seine Botschaft vor dem Turnier auf ein authentisches Fanerlebnis statt auf Umsatzrekorde konzentriert. Die globale Reichweite des Turniers, die auf sechs Milliarden Zuschauer geschätzt wird, bietet eine unvergleichliche Marketingplattform.
Die politische Bühne
„Diese WM ist nicht nur aus sportlicher Sicht interessant. Sie ist auch ultra-politisch. Es gibt Angst vor Trumps Tiraden. Es gibt Angst vor ICE-Einsätzen.“
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat sich in seinen öffentlichen Kommentaren zur Politik des Gastgeberlandes auffallend zurückgehalten. Analysten vermuten, dass diese Zurückhaltung teilweise durch Deutschlands Interesse an einer Bewerbung für die WM 2038 oder 2042 motiviert ist, was direkte Kritik an der FIFA oder einer Gastgeberregierung zu einem diplomatischen Risiko macht. Der Politikwissenschaftler Jules Boykoff argumentiert, dass Trump, obwohl er kein bekannter Fußballfan ist, beabsichtigt, das Ereignis für Spektakel zu nutzen, um seine Zustimmungswerte zu steigern und von Kritik abzulenken – eine Praxis, die Boykoff als „Sportswashing“ bezeichnet.
Wirtschaftliche Auswirkungen und Tourismushoffnungen
Es wird erwartet, dass das Turnier den bisherigen Umsatzrekord der FIFA fast verdoppelt. Während die Milliardenausgaben in die US-Wirtschaft fließen, werden die Auswirkungen im Verhältnis zu ihrer Größe minimal sein. Für Mexiko wird ein deutlicherer wirtschaftlicher Aufschwung erwartet. Die US-Tourismusbranche hofft, dass die Weltmeisterschaft den starken Rückgang internationaler Besucher umkehren wird, der während Trumps zweiter Amtszeit begann und sogar Geschäftsreisen betrifft.
Fan-Vorsicht: Gefälschte Trikots
Da offizielle DFB-Trikots 100 Euro kosten, warnen Verbraucherschutzorganisationen vor einer Welle gefälschter Online-Shops. Diese Seiten werben oft mit „Original“-Trikots für rund 30 Euro. Verbraucherschützerin Simone Bueb warnt, dass Käufer riskieren, gar nichts zu erhalten oder ein gefälschtes Produkt, das Schadstoffe enthalten und nicht den europäischen Sicherheitsstandards entsprechen könnte. Viele dieser betrügerischen Shops operieren von außerhalb der EU, was rechtliche Schritte erschwert.
„Leider ist es nicht mehr so einfach, einen Fake-Shop zu erkennen.“
- Adidas
- 14 Teams
- Nike
- 12 Teams
- Puma
- 11 Teams
Daten aus dem Artikeltext
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Bayerischer RundfunkFußball-WM: Gewinnt Franken wieder den Vergleich der Ausstatter?
- Bayerischer RundfunkVorsicht bei Trikot-Käufen: Fakeshops nehmen zur WM Fans aus
- Spiegel OnlineWM 2026 in den USA und Donald Trump: Warum sich der DFB politisch zurückhält
- Wirtschafts WocheFußball-WM 2026: Vier Grafiken zeigen, wer profitiert
- Donald Trump
- Präsident der Vereinigten Staaten, Gastgeber der WM 2026, der das Ereignis voraussichtlich für politisches Spektakel nutzen wird.
- Gianni Infantino
- FIFA-Präsident, der eine enge Beziehung zu Donald Trump aufgebaut hat und finanziell vom Turnier profitiert.
- Jörn Meyn
- SPIEGEL-Journalist, der über die DFB-Mannschaft und die politische Atmosphäre rund um die Weltmeisterschaft in den USA berichtet.
- Jules Boykoff
- Politikwissenschaftler an der Pacific University, der Sport und Politik erforscht und Donald Trump des „Sportswashing“ beschuldigt.
- Simone Bueb
- Verbraucherschützerin der Verbraucherzentrale Bayern, die vor gefälschten Online-Shops warnt, die gefälschte WM-Trikots verkaufen.
- Stefan Szymanski
- Sportökonom an der University of Michigan, der argumentiert, dass FIFA-Präsident Infantino mehr von der WM profitiert als Donald Trump.
- Manuel Neuer
- 40-jähriger Torhüter, der nach Wadenproblemen zur deutschen Nationalmannschaft für die WM 2026 zurückkehrt.
- Florian Wirtz
- Offensivspieler des FC Liverpool und der deutschen Nationalmannschaft, der als einer der besten der Welt gilt.
- Nathaniel Brown
- 22-jähriger Linksverteidiger von Eintracht Frankfurt, der als potenzieller Durchstarter für Deutschland bei der WM 2026 gehandelt wird.
- Jamal Musiala
- Spieler der deutschen Nationalmannschaft, dessen Name bei einem öffentlichen Training lautstark von einem jungen Fan skandiert wurde.
- Orte
- Mexiko
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen