
Amy Winehouses Vater muss 950.000 Pfund an Freundinnen zahlen – wegen Verkauf von Kleidung und Accessoires der verstorbenen Sängerin
Ein Richter am Londoner High Court verurteilte Mitch Winehouse zur Zahlung von fast einer Million Pfund Schadenersatz an Naomi Parry und Catriona Gourlay, nachdem eine gescheiterte Klage wegen der Versteigerung persönlicher Gegenstände seiner Tochter gescheitert war.
Der Auktionsstreit
Mitch Winehouse hatte Naomi Parry, einer ehemaligen Stylistin des Stars, und ihrer Freundin Catriona Gourlay vorgeworfen, ohne sein Wissen rund 150 Kleidungsstücke und Accessoires von Amy Winehouse verkauft zu haben. Die Verkäufe fanden zwischen November 2021 und Mai 2023 bei Auktionen in den Vereinigten Staaten statt und erzielten insgesamt 1,4 Millionen Dollar. Zu den Gegenständen gehörten Handtaschen, Schuhe, ein Kleid, das Amy Winehouse während ihrer letzten Tournee im Juni 2011 trug, sowie Ohrringe. Amy Winehouse starb am 23. Juli 2011 im Alter von 27 Jahren an einer Alkoholvergiftung, nach einer kometenhaften Karriere, die sie zu einer der bekanntesten Stimmen Großbritanniens machte.
Der Vater behauptete, die beiden Frauen hätten ohne seine Zustimmung gehandelt und unrechtmäßig vom Vermächtnis seiner Tochter profitiert.
Entscheidung des Richters
Richterin Sarah Clarke entschied im April 2026 am High Court in London gegen Mitch Winehouse und stellte fest, dass weder Naomi Parry noch Catriona Gourlay die Verkäufe verheimlicht hatten. Die Richterin erklärte, Mitch Winehouse sei die ganze Zeit über die Auktionen informiert gewesen. Sie erließ ihre endgültige Kostenentscheidung am Mittwoch, dem 29. Juli 2026, und kritisierte das Verfahren als rechtlich unbegründete Klage, die unerbittlich und ohne Zurückhaltung bis zum Ende verfolgt worden sei.
Sie haben den Verkauf nicht verheimlicht, und Mitch Winehouse wusste davon.
Er entschied sich, eine rechtlich unbegründete Klage zu erheben, die unerbittlich und ohne Zurückhaltung bis zum Ende verfolgt wurde.
- Naomi Parry und Catriona Gourlay versteigern Amy Winehouses Kleidung und Accessoires in den USA und erzielen 1,4 Millionen Dollar.
- High-Court-Richterin Sarah Clarke entscheidet gegen Mitch Winehouse und stellt fest, dass die Verkäufe nicht verheimlicht wurden und er davon wusste.
- Richterin ordnet an, dass Mitch Winehouse innerhalb von zwei Wochen 569.000 Pfund an Naomi Parry und 394.000 Pfund an Catriona Gourlay zahlen muss.
Finanzielle Strafe
Die Richterin ordnete an, dass Mitch Winehouse 569.000 Pfund an Naomi Parry und 394.000 Pfund an Catriona Gourlay zahlen muss, insgesamt rund 950.000 Pfund (etwa 1,1 Millionen Euro). Die Summen müssen innerhalb von zwei Wochen gezahlt werden. Der Gesamtschadenersatz übersteigt die 1,4 Millionen Dollar, die die Gegenstände bei der Auktion erzielten, und spiegelt den Schaden wider, den die Klage den Frauen zugefügt hat.
- Naomi Parry
- 569000 £
- Catriona Gourlay
- 394000 £
Auswirkungen auf die Beklagten
Richterin Clarke stellte fest, dass die schwerwiegenden und unbegründeten Anschuldigungen gegen die beiden Frauen deren Ruf, ihre Karriereaussichten, ihre finanzielle Sicherheit und ihre Gesundheit erheblich geschädigt hätten. Das Urteil markiert das Ende eines Rechtsstreits, der begann, als Mitch Winehouse die Klage wegen des nicht autorisierten Verkaufs der Habseligkeiten seiner Tochter einreichte.
Die schwerwiegenden und unbegründeten Anschuldigungen haben ihren Ruf, ihre Karriereaussichten, ihre finanzielle Sicherheit und ihre Gesundheit erheblich geschädigt.


