Konflikte · Dnipro, Charkiw und Belgorod
WHO-Humanitäres Lager in Dnipro zerstört, fünf Tote bei nächtlichen Angriffen in der Ukraine und Russland
Ein WHO-Humanitäres Medizinlager in Dnipro wurde am Freitag getroffen und zerstört. Mitarbeitern gelang es, 130 von rund 300 Paletten vor dem Angriff zu evakuieren. Nächtliche Angriffe in der Ukraine und Russland töteten am Tag 1.627 des Konflikts mindestens fünf Zivilisten.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Le Temps, 20minutes, Ouest France und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Ein WHO-Humanitäres Lager in Dnipro wurde am Freitag getroffen und zerstört; 130 von etwa 300 Paletten wurden vor dem Angriff evakuiert. Keine Opfer gemeldet.
Die WHO hat seit der russischen Invasion 3.148 Angriffe auf das Gesundheitswesen in der Ukraine registriert, darunter 2.567 auf Gesundheitseinrichtungen und 71 auf Lagerhäuser, bei denen 240 Menschen getötet und 1.055 verletzt wurden.
Ein russischer Drohnenangriff tötete 2 und verletzte 23 in Charkiw; ein ukrainischer Drohnenangriff tötete 3 und verletzte 25 in Belgorod; 8 Verletzte in Odessa.
Ärzte ohne Grenzen verurteilte, was es als eine gezielte Strategie Russlands zur Zerstörung des Gesundheitssystems bezeichnete, und dokumentierte ein durchgängiges Muster von Angriffen seit Kriegsbeginn.
Selenskyj erklärte, dass bis zu 50.000 nordkoreanische Soldaten in Russland stationiert seien, so Ouest France.
- 24.02.Die russische Invasion der Ukraine beginnt
- 7.08.WHO-Humanitäres Lager in Dnipro getroffen und zerstört
- 9.08.Tedros gibt Zerstörung auf X bekannt; nächtliche Angriffe töten 2 in Charkiw, 3 in Belgorod, verletzen 8 in Odessa
WHO-Lager in Dnipro zerstört
Ein WHO-Humanitäres Lager in Dnipro, in der zentral-östlichen Ukraine, wurde am Freitag getroffen und zerstört, gab Tedros Adhanom Ghebreyesus am Sonntag, den 9. August, auf X bekannt. Ein WHO-Mitarbeiter und Fahrer hatten den Ort früher am Tag besucht und konnten 130 von etwa 300 Paletten evakuieren, bevor sie das Gebiet vor dem Angriff verließen. Das Lager enthielt humanitäre medizinische Lieferungen, die für Gesundheitseinrichtungen an der Front bestimmt waren, hauptsächlich WHO-Notvorräte. Zum Zeitpunkt der Bekanntgabe wurden keine Opfer gemeldet. Die WHO dokumentiert Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen weltweit, schreibt aber gemäß ihren Regeln keine Verantwortung zu. Die zerstörten Lieferungen waren für Gesundheitseinrichtungen bestimmt, die Gemeinden nahe der Frontlinie versorgen.
3.148 Angriffe auf das Gesundheitswesen seit Februar 2022 verzeichnet
Seit der russischen Invasion am 24. Februar 2022 hat die WHO 3.148 Angriffe auf Gesundheitsdienste in der Ukraine registriert, die überwiegende Mehrheit unter Einsatz schwerer Waffen. Davon betrafen 2.567 Gesundheitseinrichtungen, 71 Lagerhäuser und 645 die Bereitstellung medizinischer Güter. Diese Angriffe haben 240 Menschen getötet und 1.055 verletzt. Der Angriff auf das Lager in Dnipro ist der jüngste in dieser Reihe dokumentierter Angriffe auf die medizinische Infrastruktur in der Ukraine.
- Gesundheitseinrichtungen
- 2567
- Lagerhäuser
- 71
- Bereitstellung medizinischer Güter
- 645
Daten aus dem Artikeltext
Tedros und Ärzte ohne Grenzen verurteilen Angriffe auf das Gesundheitswesen
Tedros verurteilte die anhaltenden Angriffe auf die medizinische Infrastruktur in sozialen Medien in deutlichen Worten.
„Ich kann es nicht oft genug sagen: Angriffe auf Gesundheitsdienste MÜSSEN AUFHÖREN. Sonst werden den Menschen lebenswichtige Behandlungen vorenthalten.“
„Selbst Kriege haben Regeln. Eine davon ist, dass die Gesundheit geschützt werden muss.“
Letzten Monat verurteilte Médecins Sans Frontières (Ärzte ohne Grenzen), was es als eine gezielte Strategie Russlands zur Zerstörung des Gesundheitssystems in der Ukraine bezeichnete, und dokumentierte ein durchgängiges Muster von Angriffen seit Kriegsbeginn. Ärzte ohne Grenzen erklärte, Moskau habe „unerbittliche Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen und medizinisches Personal in der Ukraine“ gestartet.
„Dies scheint eine gezielte Strategie zu sein, die darauf abzielt, das Gesundheitssystem zu zerstören und die Bevölkerung kollektiv zu bestrafen.“
Nächtliche Angriffe und Frontentwicklungen
Am 1.627. Tag des Konflikts forderten nächtliche Angriffe zivile Opfer auf beiden Seiten. Der Konflikt hat in diesem Jahr laut UN mehr zivile Todesfälle verursacht. Ein russischer Drohnenangriff in Charkiw, einer Großstadt im Nordosten der Ukraine, tötete zwei Menschen und „zerstörte vier Stockwerke eines gewöhnlichen Wohngebäudes“, so Präsident Wolodymyr Selenskyj in sozialen Medien. Der regionale Gouverneur Oleh Synjehubow meldete 23 Verletzte. Von Synjehubow geteilte Bilder zeigten ein ausgebranntes Gebäude, um das Rettungskräfte arbeiteten. In Russland tötete ein ukrainischer Drohnenangriff auf die Stadt Belgorod nahe der Grenze drei Menschen, so der amtierende Gouverneur Alexander Schuwajew. Er sagte, 25 Menschen seien verletzt worden, darunter Kinder im Alter von 4 und 9 Jahren. Acht Menschen wurden in der Nacht in Odessa verletzt, so der ukrainische Präsident. Die russische Armee behauptete am Sonntag, zwei kleine Dörfer in der ukrainischen Region eingenommen zu haben. Selenskyj erklärte zudem, dass bis zu 50.000 nordkoreanische Soldaten in Russland stationiert seien, so Ouest France.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Le TempsEn direct, guerre en Ukraine - Un entrepôt humanitaire de l'OMS détruit à Dnipro
- 20minutesVictimes civiles dans la nuit et un site de l'OMS détruit en Ukraine
- Ouest FranceCARTE. Guerre en Ukraine : un entrepôt de l'OMS détruit, cinq morts après des frappes... Le point du jour
- FranceinfoEn Ukraine, un entrepôt de l'Organisation mondiale de la santé a été détruit, annonce le patron de l'institution
- Tedros Adhanom Ghebreyesus
- WHO-Generaldirektor, der die Zerstörung des Lagers in Dnipro auf X bekannt gab
- Volodymyr Zelensky
- Präsident der Ukraine, der den Drohnenangriff auf Charkiw in sozialen Medien meldete
- Oleg Synegoubov
- Gouverneur der Region Charkiw, der 23 Verletzte bei dem Drohnenangriff meldete
- Alexandre Chouvaïev
- Amtierender Gouverneur der Region Belgorod, der 3 Tote und 25 Verletzte bei einem ukrainischen Drohnenangriff meldete
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