Wirtschaft
Weihnachts-Elektronik wird teurer, weil die Kosten für KI-getriebene Speicherchips steigen
Computer, Smartphones und Speicherkarten kosten vor Weihnachten mehr – die Preise für Grafikkarten haben sich im September gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Süddeutsche Zeitung und Der Tagesspiegel. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der Händler MediaMarktSaturn erklärt, die anhaltende Knappheit bei Halbleitern und Speicherkomponenten verteuere PCs, Smartphones und SSDs; weitere Preiserhöhungen schließt das Unternehmen nicht aus.
Daten von NIQ zeigen, dass die durchschnittlichen Preise für Grafikkarten im September 2026 fast doppelt so hoch lagen wie im September 2025, während Desktop-PCs 41 Prozent mehr kosteten.
Laut NIQ verzeichneten Laptops und Tablets zweistellige prozentuale Preisaufschläge, auch bei Smartphones gab es einen deutlichen Preisanstieg.
Höhere Preise vor Weihnachten
Computer, Smartphones und Speicherkarten kosten die Kundinnen und Kunden in der Weihnachtszeit mehr: Zum Start des Weihnachtsgeschäfts zahlen Käufer für eine Reihe von Elektronikprodukten höhere Preise. Der Elektronikhändler MediaMarktSaturn führt den Anstieg auf die anhaltende Knappheit bei Halbleitern und Speicherkomponenten zurück. Eine Sprecherin des Unternehmens sagte, die Hersteller gäben ihre höheren Kosten zunehmend an die Käufer weiter. Um die Margen stabil zu halten, schließt der Händler weitere Preiserhöhungen nicht aus. Laut der Sprecherin hängt die weitere Entwicklung vor allem davon ab, wie schnell sich die Chip- und Speicherproduktion stabilisiert.
„Die anhaltende Knappheit bei Halbleitern und Speicherkomponenten verteuert derzeit Produkte wie PCs, Smartphones und SSDs.“
Welche Produkte teurer werden
Der Marktforscher NIQ teilt mit, dass nahezu jede IT-Produktkategorie mit Speicherchips von dem Kostenanstieg betroffen ist. Seine Daten zeigen, dass die durchschnittlichen Preise für Grafikkarten im September 2026 fast doppelt so hoch lagen wie im gleichen Monat des Vorjahres. Desktop-PCs kosteten in diesem Zeitraum 41 Prozent mehr, während Laptops und Tablets zweistellige prozentuale Aufschläge verzeichneten. Auch bei Smartphones zeigt sich ein deutlicher Preisanstieg. Ein NIQ-Experte sagte, der Effekt sei für die Kundschaft bereits deutlich spürbar, und die Endverbraucherpreise für viele IT-Produkte seien rasch gestiegen.
Warum Speicherchips teuer wurden
Der Preissprung ist der jüngste Ausschlag dessen, was die Chipbranche den „Schweinezyklus“ nennt – ein Muster, das aus der Landwirtschaft und dem Terminhandel mit Rohstoffen stammt. In diesem Zyklus führen hohe Schweinepreise dazu, dass Landwirte mehr Tiere züchten, und Monate später drückt das daraus entstehende Überangebot die Preise, bevor Engpässe folgen, weil sich die Zucht nicht schnell an die Nachfrage anpassen lässt. Auf die Chips übertragen: Der Speichermarkt geriet nach dem Nachfrageboom der Pandemie in eine tiefe Krise. Die Lager füllten sich, und die Preise für DRAM- und NAND-Speicher brachen ein. Um den ruinösen Preisverfall zu stoppen und Milliardenverluste abzuwenden, drosselten die dominierenden Hersteller ihre Produktion – und diese Drosselung trifft nun auf den globalen KI-Boom.
Was Verbraucher im Weihnachtsgeschäft erwartet
Die Warnung des Händlers bedeutet, dass weitere Preiserhöhungen nicht ausgeschlossen werden können; die aktuellen Preisniveaus müssen also nicht die letzten sein. Die vom Händler genannten Produkte – PCs, Smartphones und SSDs – sind allesamt auf die Speicherkomponenten angewiesen, die derzeit knapp sind. Die NIQ-Zahlen beziehen sich auf September 2026 und den Vergleich mit dem Vorjahr, nicht auf die Wochen seither. Keine der beiden Quellen nennt einen Termin, zu dem sich die Chip- und Speicherproduktion voraussichtlich stabilisieren wird.
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Quellen und Kontext
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