
Vorfall am Dworzec Wileński stört Warschauer U-Bahn-Linie M2 und führt zur Schließung von zwei Stationen
Ein Vorfall am Bahnhof Dworzec Wileński hat am Freitagmorgen zwei Haltestellen der Warschauer Linie M2 lahmgelegt; die Verkehrsbetriebe mussten den Zugverkehr in zwei getrennte Abschnitte teilen und Ersatzbusse einsetzen.
Störungen am Morgen auf der Linie M2
Fahrgäste in ganz Warschau waren am Freitagmorgen, dem 2. Oktober 2026, mit weitreichenden Verspätungen konfrontiert, nachdem es am U-Bahnhof Dworzec Wileński zu einem Sicherheitsvorfall gekommen war. Die Warschauer Verkehrsbetriebe (ZTM) veröffentlichten in den frühen Morgenstunden eine offizielle Mitteilung, in der sie bestätigten, dass die Züge der Linie M2 den Betrieb auf der Strecke nicht normal aufrechterhalten konnten. Die Verkehrsbehörde ordnete umgehend die Schließung von zwei aufeinanderfolgenden Haltestellen der Linie an; sowohl der Bahnhof Dworzec Wileński als auch der Bahnhof Szwedzka wurden für die Öffentlichkeit gesperrt. Die Störung unterbrach die direkte Schienenverbindung zwischen den zentralen und den östlichen Stadtteilen der polnischen Hauptstadt. Pendler, die während des morgendlichen Berufsverkehrs die Stadt durchqueren wollten, wurden auf geänderte Zugläufe, temporäre Pendelzüge und Ersatzverkehr an der Oberfläche umgeleitet.
Aufgrund eines Vorfalls am Bahnhof Dworzec Wileński kommt es zu Störungen im Betrieb der Züge der U-Bahn-Linie M2.
Getrennter U-Bahn-Betrieb in zwei Abschnitten und Pendelverkehr im Zentrum
Um einen Teilbetrieb auf den nicht betroffenen Abschnitten des Netzes aufrechtzuerhalten, teilten die Betreiber die Linie M2 in zwei getrennte, voneinander isolierte Abschnitte. Auf der Westseite der Hauptstadt verkehrten die U-Bahnen durchgehend zwischen Bemowo und Rondo Daszyńskiego. Auf der Ostseite jenseits der Weichsel pendelten die Züge zwischen der Endstation Bródno und dem Bahnhof Targówek Mieszkaniowy. Um einen Teil der Lücke im Innenstadtbereich zu überbrücken, setzte die ZTM einen speziellen Pendelzug ein, der ausschließlich zwischen Rondo ONZ und Stadion Narodowy verkehrte. Fahrgäste, die den zentralen Bezirk durchquerten, mussten mehrere Umstiege und längere Wartezeiten auf den Bahnsteigen in Kauf nehmen, da durchgehende Züge über den Fluss nicht mehr fuhren.
- Eine Störung am Bahnhof Dworzec Wileński führt zur Schließung der Haltestellen Dworzec Wileński und Szwedzka.
- Die Linie M2 wird in getrennte Abschnitte von Bemowo bis Rondo Daszyńskiego und von Bródno bis Targówek Mieszkaniowy unterteilt.
- Ein eigener Pendelzug nimmt den Betrieb zwischen Rondo ONZ und Stadion Narodowy auf.
- Eine Ersatzbuslinie wird von Rondo Daszyńskiego 01 bis Metro Targówek Mieszkaniowy 02 eingerichtet.
Detaillierte Route der Ersatzbusse
Um eine Anbindung an der Oberfläche rund um die gesperrten U-Bahnhöfe zu gewährleisten, organisierten die Stadtbehörden eine Ersatzbuslinie, die das Zentrum und den Osten Warschaus abdeckt. Die Ersatzfahrzeuge starteten an der Bushaltestelle Rondo Daszyńskiego 01 und folgten einem Straßenkorridor von West nach Ost über die Straßen Prosta, Świętokrzyska, Kopernika und Tamka. Die Busse überquerten die Weichsel auf der Most-Świętokrzyski-Brücke und fuhren anschließend durch die Straßen Sokola, Zamoyskiego und Jagiellońska. Die Linie verlief weiter über die Aleja „Solidarności“, Radzymińska, Gorzykowska, Handlowa und Ossowskiego und endete an der Bushaltestelle Metro Targówek Mieszkaniowy 02. Für die Rückfahrt in Richtung Rondo Daszyńskiego nutzten die Ersatzbusse eine angepasste Route über die Straßen Targowa und Zajęcza, um die gesperrten Abschnitte zu umfahren.
Hinweise für Fahrgäste und weitere stadtweite Verkehrsmaßnahmen
Die Warschauer Verkehrsbehörde machte keine genauen Angaben zur Dauer der Störung und nannte auch keine voraussichtliche Uhrzeit für die vollständige Wiederaufnahme des Betriebs. Die Behörde rief alle Fahrgäste, die am Morgen die Linie M2 nutzten, dazu auf, mehr Zeit für ihre Fahrten einzuplanen und laufend die Echtzeit-Hinweise der ZTM zu verfolgen. In ihrer öffentlichen Mitteilung entschuldigte sich die Verkehrsbehörde förmlich bei den Fahrgästen für die durch den Vorfall am Morgen entstandenen Unannehmlichkeiten. Am Freitag kamen auf den Verkehr in Warschau weitere geplante Anpassungen und Verkehrsbeschränkungen zu, die im Zusammenhang mit einem internationalen Fußballspiel zwischen Polen und Rumänien im Stadion PGE Narodowy standen. Die städtischen Dienste rieten den Einwohnern der Hauptstadt, sich den ganzen Tag über auf kombinierte Reiseverzögerungen einzustellen.


